Dia 25 – Spontane Aufnahme auf dem PodCamp mit Micha Rost

Genre:

Auf dem PodCamp 2026 in der Bibliothek Düsseldorf habe ich Michael Rost kennengelernt. Schon am frühen Samstagmorgen haben wir spontan einen Podcast mit Mathias Janutsch aufgenommen, bei dem dieses Selfie für diese Episode entstand.

Drei Männer sitzen dicht beieinander in einem kleinen Podcast-Studio. Vor ihnen stehen mehrere Mikrofone an schwarzen Armen, dazwischen liegt ein kleines Mischpult auf einem runden Tisch, und ein Gewirr von Kabeln zieht sich über die Oberfläche. Links schaut ein Mann mit Brille und türkisfarbener Mütze direkt in die Kamera, in der Mitte lächelt einer und hält zwei Finger zum Peace-Zeichen hoch, rechts sitzt ein Mann im gelben T-Shirt ruhig neben seinem Mikrofon. Die Wände sind mit grauen, sechseckigen Akustikplatten verkleidet, was dem Raum eine sachliche, aber gemütliche Studioatmosphäre gibt.
Spontaner Podcast mit (von links) Micha Rost, Mathias Janutsch und mir- Bild: Michael Rost

Shownotes

Teilnehmer diese Episode:

Michael Koopmann
Micha Rost


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BarCamp



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Vielen Dank. Bis zur nächsten Episode am kommenden Mittwoch!



📄  Zusatzinfos:

Diese Episode ist erschienen am 01.07.2026 und wurde aufgenommen am 20.06.2026.

Titel-Melodie: „Der weite Blick“ generiert von M. Koopmann mit musichero.ai

Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts, Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.

Die Episoden der zweiten Staffel sind zusätzlich auch als Video auf YouTube und im Fediverse auf Makertube abrufbar.

Transkription der Episode anzeigen
Michael Koopmann
Willkommen bei Bilder und Geschichten. Viele Eindrücke, viele Begegnungen und plötzlich ein Moment, der hängen bleibt. Genau diesen Augenblick machen Fotos von Menschen so besonders. Und heute ist einer der ersten Episoden, die allererste Episode, wo ich meinem Gast wirklich gegenüber sitze. Das wird es heute, glaube ich, ein bisschen schwieriger für mich machen. Aber erstmal hallo Michael, Michael Rost, der heute bei mir ist hier.
Micha Rost
Ja, vielen Dank, dass wir uns so auf Sponti zusammensetzen durften. Und ich finde das persönlich sehr schön, dass wir uns gegenüber sitzen. Aber ich verstehe sehr gut, warum das eventuell ein bisschen schwieriger ist.
Michael Koopmann
Also das ist eigentlich ein richtig schönes Setup, wenn man sein Gegenüber auch sieht. Bisher habe ich immer so aufgenommen, dass noch nicht mal eine Webcam dabei ist. Also ich habe immer nur gegen ein leeres, schwarzes Loch gesprochen. Und jetzt kann ich dich lächeln sehen. Das ist gut. Aber wie kommt es dazu, dass wir hier sitzen und wo sind wir überhaupt? Wir befinden uns gerade auf dem PodCamp 2026 in Düsseldorf in der Zentralbibliothek und die haben ein super geiles Podcaststudio, was für uns hier gerade mal eben, gekrallt haben, um hier eine Episode Bildung und Geschichten aufzunehmen. Ja, erzähl mal, warum bist du hier?
Micha Rost
Ich bin bei dem PodCamp, weil ich, wahrscheinlich wenig überraschend, auch einen Podcast habe. Genau, ich habe den Umleitungspodcast, wie Umleitung nur mit D. Ich bin ja Psychotherapeut und da interviewe ich Leute zu psychologischen Themen, zu deren Doing und so weiter. Genau, und da haben wir uns kennengelernt.
Michael Koopmann
Der Podcast kommt natürlich in die Shownotes und ja, man muss keinen Podcast haben, um hier beim PodCamp zu sein. Aber, das hatte ich nämlich das letzte Jahr, da hatte ich noch keinen. Danach hat man aber einen irgendwann. Das geht dann nämlich, wird man angesteckt auf jeden Fall davon. Wir haben uns hier getroffen gestern beim Socializing, was ja lateinisch ist für zusammen Biertrinken.
Micha Rost
Ja, das kenne ich auch. Wenn man das rückwärts liest, heißt das auch Biertrinken.
Michael Koopmann
Und ich hatte schon vom Vorhinein die Idee, dass ich halt mir irgendwen hier kralle und wir halt einfach eine Episode hier aufnehmen, weil irgendein Bild findet sich hier und irgendeine Geschichte findet sich auch hier. Und so sitzen wir hier nun. Ich würde sagen, wir kommen mal einfach direkt zum Bild und dann können wir noch ein bisschen was erzählen. Ich mache mal die Kurzbildbeschreibung vorweg, damit halt alle Hörer hier wissen, worum es geht. Ja, was sehen wir hier? Wir sehen einen bunten Tisch mit ganz vielen Leuten. Drei Männer sitzen dort, ganz vorne der Michael in Türkis mit türkiser Kappe, türkises Shirt, der ja so Selfie-mäßig halt in die Kamera guckt, in seine Handykammer. Es ist halt ein Selfie. Und das Ganze ist ein Podcast-Studio, naja, es ist ein Tisch mit vielen Kabeln, vielen Mikrofonen drauf. In der Mitte ist so ein professioneller Mixer, der hat blutende, blinkende Knöpfe und viele Kabel, die da reingehen. Das sieht also sehr, sehr professionell aus und im Hintergrund auch so Soundwaben, dass hier der Ton besser ist. Ja, und dann sehen wir noch zwei weitere Leute im Hintergrund. Einmal den Matthäus, der dort im schwarzen Shirt steht, gerade Victory-Zeichen macht. Und dann rechts daneben mich im gelben Shirt, der gut versteckt hinter einem Mikrofonarm ist. Es ging ja nicht um die Schönheit des Bildes, sondern die Schönheit des Moments. Denn ja, das Ganze ist heute Morgen entstanden, wo wir ganz spontan mal dieses Studio hier ausgetestet haben.
Micha Rost
Korrekt, ja.
Michael Koopmann
Und wie war das heute Morgen? Es war ja so, der erste Café war drin und wir wollten das Studio mal angucken und haben gleich mal irgendwas aufgezeichnet. Denken wir zumindest, dass wir was aufgezeichnet haben.
Micha Rost
Wir gehen stark davon aus, genau. Wie war das? Ich glaube, wir waren alle so ein bisschen neugierig. Wir haben gehört von diesem ominösen Studio, was hier irgendwie in den Katakomben versteckt sein soll und du hast, ich will das mal so sagen, die Führung übernommen, hast gesagt, oh Leute, ich weiß, wo das ist und hast uns hier reingeführt in das Rabbit Hole und dann sind wir da reingekommen wie so Fanboys. Also es war schon so ein bisschen so, als wenn man seinen Star trifft. Man muss sich ja vorstellen, auf dem Bild ja auch gut zu sehen, die ganze Technik. Und im Hintergrund gibt es noch mehr Technik und einen runden Tisch und dann auch dieses Mischpult. Also es war so ein bisschen vom Feeling her, wie wenn ich als Neunjähriger bei Toys R Us war.
Michael Koopmann
Ich blicke gerade hier auf bunte Knöpfe und bunte Balken, die hoch und runter springen. Also das sieht aus wie Startweg, das ist wirklich toll hier, das ist echt ein Männerspielplatz.
Micha Rost
Das ist so. Ich habe mal gehört, Männer werden immer nur fünf und dann nur noch größer quasi.
Michael Koopmann
Das Schöne ist halt, also das ist hier die Stadtbibliothek Düsseldorf, da kann jeder rein. Wenn man nicht Düsseldorfer ist, muss man einmal so 20 Euro zahlen, um halt einen Bibliotheksausweis hier zu bekommen. Aber dann darf man hier alles nutzen. Hier gibt es 3D-Drucker, hier gibt es ein Musikstudio. Unter so einem Podcaststudio. Ich habe das im letzten Jahr schon mal gesehen, deswegen wusste ich, wo es ist. Hat mir vorgenommen, hier auch mal einen Podcast aufzunehmen. Ist natürlich nie passiert, weil es ist ja viel zu einfach, wenn man hier einfach hingehen kann.
Micha Rost
Ja, das ist ja immer das, die Dinge, die man immer haben könnte oder die so einfach sind, werden ja oft nicht gemacht. Man muss immer daran denken, in Berlin oder so gibt es ja den Fernsehturm. Und ich glaube, es gab mal eine Statistik, 90 Prozent der Leute in Berlin leben, waren nie auf dem Fernsehturm, weil es so nahe liegt.
Michael Koopmann
Das ist immer so. Und dafür fährt man aber dann in die Fähren und fliegt irgendwie tausend von Kilometern, um da dann sich einen Turm anzugucken und da hoch zu gehen.
Micha Rost
Genau so ist es. Wenn man in der Karibik sitzt, um mal eine Runde Schach zu spielen oder so.
Michael Koopmann
So und jetzt sind wir hier halt beim Podcamp, was ein Barcamp für Podcaster ist. Also es treffen sich hier ganz viele Leute, die halt irgendwie Podcast-verrückt sind. Aber was man, glaube ich, erklären muss, ist, was halt ein Barcamp ist und warum das eigentlich eine sehr besondere Sache ist und einfach auch eine sehr tolle Sache. Magst du es mal probieren?
Micha Rost
Ich versuche es mal. Ich habe so ein bisschen den Vorteil, manchmal, wenn man es nicht so richtig verstanden hat, kann man es besonders blumig erzählen. So wie ich das erlebe, kommen halt Leute mit einem ähnlichen Interesse zusammen. Und da gibt es so eine Wand, würde ich jetzt mal sagen, größer als eine Flipchart. Und da wird gesagt, so Leute, heute machen wir hier Barcamp, hier Podcamp 2026. Worauf habt ihr denn so Bock? Also thematisch. Dann wird so eine Reihe gebildet, die relativ lang war. Und jeder sagt mal ins Mikro, wo er so ein bisschen Lust drauf hätte, wo er vielleicht, er oder sie, vielleicht auch mal was anbieten wollen würde, thematisch. Und dann wird sehr basisdemokratisch mal gefragt, wer hat da Bock drauf? Dann gehen die Ärmchen hoch oder nicht so sehr hoch. Dann wird gesagt, okay, wir haben hier drei Räume. Das machen wir nochmal im großen Raum, weil viel Interesse da. Nicht so viel Interesse, machen wir einen kleinen Raum, da wo man auch einen Kaffee trinken kann. Und da wird es so Zeiten zugeordnet. Und dann ist es wünsch dir was.
Michael Koopmann
Also man muss sich das so vorstellen, wir haben uns hier zu einer Konferenz angemeldet. Wir haben da auch Geld für bezahlt, dann gibt es ein bisschen was zu essen. Aber es gibt kein Programm. Man kommt hier hin und das Programm entsteht durch das, was die Leute mitbringen. Also schlimmstenfalls gibt es nichts, da muss man den ganzen Tag Kaffee trinken. Aber das ist, glaube ich, noch nie auf einem Barcamp passiert, sondern es kommen immer massig Themen zusammen. Keine Ahnung woher und wie das klappt, aber es gibt hier ganz, ganz viele Leute, die halt extrem viel Ahnung von irgendwas haben, Nischenwissen oder vielleicht auch noch eine Frage und das diskutieren wollen. Und dann hat man plötzlich so einen Plan, wo man hier nach jeder Stunde forscht und sich fragt, ja jetzt habe ich vier Möglichkeiten, wo gehe ich denn jetzt rein? Ich möchte doch alles hören und überhaupt alles schlau werden.
Micha Rost
Total. Wobei ich mich auch gefragt habe, was passiert denn, wenn einfach niemand ein Thema hat? Und also ich glaube, das ist wirklich schwer auszuhalten und im Grunde ist ja auch Quatsch. Also man fährt ja nicht irgendwo hin, wenn man so gar nichts wissen will. Und interessanterweise, es geht ja über zwei Tage. Wir waren gestern schon hier, war auch schon alles voll mit Ideen, Seminaren, dies, das. Und heute ist ja quasi der nächste Tag und ich dachte, ja komm, ist alles besprochen, alles getan. Und heute war, ich hatte das Gefühl und ich glaube, das war auch wirklich so, noch mehr Ideen.
Michael Koopmann
Ja, heute war es wirklich bunt, wirklich bunter Stämmen, Strauß. Und irgendwie zieht es mit, ich habe mich heute auch mitreißen lassen und ich habe in der letzten Stunde eine Session zum Thema Neulinge und was meine Learnings sind. Ich habe absolut keinen Plan. Ich habe so drei Ideen, die Stichworte gerade auf meinem iPad noch stehen. Und ja, ich bin sehr gespannt, was das für eine Session wird.
Micha Rost
Voll. Wo ich auf jeden Fall das Gefühl habe, ist, also ich mache das ja auch noch nicht so lange, ich mache noch ein Dreivierteljahr jetzt. Im Grunde sind wir ja wahrscheinlich ähnlich lange dabei, bei den Newbies. Und ich gehe auf jeden Fall heute irgendwie da raus und denke so, krass, krass, das ist eine große, weite Welt. Das ist ganz bunt und da geht noch ganz, ganz viel. Und ja, ich verstehe sehr gut, dass du nach dem letzten Mal gesagt hast, okay, jetzt muss ein Podcast ran.
Michael Koopmann
Ja, es ist halt mitreißend einmal, weil man jetzt von einmal Leuten hört, wie es geht. Wir sind ja auch ein paar Bekannte, die mit ihrem Podcast auch Geld verdienen. Und da kriegt man aber schon mal so ein bisschen Know-how mit. Aber es ist halt auch so wunderbares Nischenwissen. Ich versuche es oft so zu machen, wenn ich mich nicht entscheiden kann für eine Session, dass ich die nehme, wo ich sage, da habe ich absolut keinen Plan von. Da interessiert mich nicht, da gehe ich rein, weil das sind immer die Besten.
Micha Rost
Ja, das stimmt. Und dann habe ich gerade noch gedacht, ich weiß nicht, wie es in deiner Bubble so ist. Meiner Bubble ist auf jeden Fall so, dass wenn ich Leuten erzähle, dass ich einen Podcast mache, also neben dem, dass ich mich immer so ein bisschen schäme, weil ich so denke, ich will ja jetzt auch nicht so penetranter. Im Übrigen, ich habe da einen Podcast, guck doch mal rein und so. Aber immer, wenn ich es dann doch mal erzähle, sagen die Leute, ah, das ist ja interessant. Aber dann sagen sie noch so zwei, drei, ah, ich höre auch gerne den und den Podcast und dann ist es auch wieder vorbei. Also, dass sich einer mit mir an den Tisch setzt und sagt, pass mal auf, das und das oder wie genau machst du das oder ich habe da Ahnung von. Das gibt es in meiner Welt eigentlich nicht.
Michael Koopmann
Okay, ich finde, das muss an der Fotobubble liegen, dass da so ein bisschen Technikinteresse dann doch wieder da ist und ja, wahrscheinlich zu viele Männer, die halt Technik und Nerd sind und irgendwie sowas wieder sehen wollen. Was für Mikro hast du?
Micha Rost
Die Frage habe ich noch nie gekriegt.
Michael Koopmann
Nicht einmal. Doch, ein paar Mal schon so zu Technik, das kommt mal. Dabei ist das ja ein Podcast, wo ich ja immer Technik ausschließe. Kameratechnik gibt es hier ja gar nicht drin. Aber mal gucken, Mikrofontechnik wäre ja vielleicht mal was anderes.
Micha Rost
Das stimmt. Vielleicht noch mal ganz kurz zu dem Bild an sich. Wir saßen ja nicht zu zweit, sondern wir saßen ja zu dritt mit dem Kollegen dabei und der, also der ist auch schon jetzt wirklich, ich will jetzt nicht mit dem sprechen, aber er wirkte wie ein älterer Hase, nicht weil er alt ist, sondern weil er ein bisschen länger in dem Business drin ist. Und wir haben ja dann, ich weiß auch nicht, es war wie Hänsel und Gretel, die zu lange im Haus waren und angefangen haben zu knuspern. Wir haben uns ja dann alle zu dritt an den Tisch gesetzt und jeder hat das Mikro quasi vor seine Nase klemmt und wir haben einfach angefangen zu reden.
Michael Koopmann
Genau, wir haben ja auf Rekord gedrückt und irgendwie ist dabei was entstanden, weil ich habe ja auch immer im Kopf, dass man sowas vorbereiten muss, aber es funktioniert erstaunlich. Man kann wildfremde Leute einfach an den Tisch setzen, Mikrofon vor die Nase und dann steht was, was vielleicht sogar interessant ist anzuhören. Keine Ahnung, das muss jemand anders entscheiden.
Micha Rost
Das wäre eigentlich auch mal ein Format, dass man so, was weiß ich, der Titel wäre sowas wie I Catch You oder so. Nee, das ist ein bisschen, naja, egal. Also man schnappt sich drei Leute, packt die an den Tisch und sagt so, hier, redet miteinander und ihr kennt euch nicht. Und wahrscheinlich wäre das super interessant.
Michael Koopmann
Vor allen Dingen, also wenn ich das so überlege, gerade hier in der Bibliothek ist das ein super geiles Format, weil hier kann man die Leute direkt thematisch schon so ein bisschen ansortieren, in welcher Ecke die gerade Bücher gucken. Da schnappt man sich und setzt sie hier vor das Mikro. Ja, dieses Format, frei zur Verfügung, Leute, kalt es euch, dürft ihr haben.
Micha Rost
Copyright ist raus. Und dann haben wir immer alles mögliche gesprochen heute früh. Also wenn man es thematisch zusammenpacken möchte, war es von, wie nennen wir denn jetzt den Podcast, das ist immer ganz wichtig, es muss erstmal Namen her. Und dann war es irgendwie mit vor dem Kaffee, mit dem Kaffee, nach dem Kaffee, Samstag, early morning, was hatten wir noch?
Michael Koopmann
Ach, ich habe schon wieder verdrängt. Gut, dass es aufgenommen ist, was wir alles beschworen haben.
Micha Rost
Und nachher ging es um überhaupt, also ich weiß gar nicht mehr so genau, ich weiß nur noch hängen geblieben ist von dieses, wenn ich Dinge, die ich sagen kann, wenn ich neu im Job bin, aber wenn ich zu lange drin bin, darf ich es nicht mehr fragen. Das fand ich eine super interessante Frage so an sich.
Michael Koopmann
Ja, dass sowas einfach zusammenkommt. Also finde ich echt super. Hätte ich nicht gedacht, dass das klappt. Wenn ich jetzt mal einfach zum Foto auch komme, da so nicht nur was drauf ist, sondern wir haben jetzt ja einfach mal ein ganz normales, doofes Selfie hier drin. Du hast einen langen Arm gemacht, Handy, Kamera, Bild gemacht. Und ja, sowas geht ja auch im Podcast. Es wird ja immer gern angesprochen, mein Bild ist ja nicht gut genug oder sonst was. Leute, es ist egal. Die Geschichte dahinter muss sein. Das ist das Spannende. Und deswegen tut es halt auch mal das Selfie, was das gerade dokumentiert hat.
Micha Rost
Voll. Siehst du, da habe ich gar nicht drüber nachgedacht, dass das eventuell den Anspruch an qualitativ hochwertige Bilder haben könnte.
Michael Koopmann
Nein, hat es nicht. Und ich glaube, dass auch auf dem Episodenbild wird das sehr gut aussehen. Das wird auch immer hier jemand catchen.
Micha Rost
Ich freue mich drauf, ja.
Michael Koopmann
Aber wir hatten vorab gestern beim Socializing ja auch schon mal geguckt, was für ein Bild. Und da hast du noch ein paar andere Bilder. Du hast ja dich direkt mal angeboten und so ein bisschen gesucht. Und wie hast du in deiner Fotobibliothek oder am Handy so ein bisschen gegraben, was sonst so für so ein Podcast irgendwie besprechenswert wäre?
Micha Rost
Das ist eine super spannende Frage. Ich habe heute früh, heute früh habe ich mir das vorgenommen, habe mich in den Kaffee gesetzt. Und ich wusste ja, ich möchte eigentlich, möchte ich ansprechen und sagen, hier, Foto, dies, das. Und dann habe ich wirklich im Grunde wirklich runtergescrollt, ziemlich weit gescrollt. Und dann habe ich gedacht, okay, welches Bild hat eine Geschichte und welches Bild erzählt die Geschichte noch nicht? Einfach nur, wenn man auf das Bild guckt. So in der Art. Welches macht ein bisschen neugierig auch? Nee, aber genau das. Dass man denkt, so ein bisschen WTF, was ist denn da passiert?
Michael Koopmann
Dieses Problem gerade auf dem Handy, man hat sieben Milliarden Bilder drauf, die vermutlich auch alle eine Geschichte erzählen können. Oder zum Beispiel teilen. Aber man findet sie nicht. Wie lange musstest du scrollen?
Micha Rost
Ehrlicherweise, ich glaube 20 Minuten.
Michael Koopmann
Okay.
Micha Rost
Und immer mal reingegangen, wieder überlegt. Also auf jeden Fall, mein erster Kaffee ist da draufgegangen heute früh. Einfach gut investierter Kaffee. Das war 20 Minuten nicht gebraucht.
Michael Koopmann
Oh, jetzt muss ich mich echt entschuldigen. Und dann haben wir ja einfach ein Selfie gemacht und das übernommen. Ist schon in Ordnung.
Micha Rost
Ist schon okay.
Michael Koopmann
Aber dann kann ich direkt schon mal die Einladung aussprechen für eine nächste Podcast-Folge, die wir da machen können, dann über das Bild, was eigentlich ausgesucht ist, damit sich das auch gelohnt hat.
Micha Rost
Ach, es hat sich auch jetzt schon gelohnt. Ja, nee, nee. Aber allein dieses, ich gucke mal meine Bilder durch, Ich weiß nicht, wie oft du das machst, ich scrolle nicht so oft meine ganze Bilderbibliothek auf meinem Handy runter.
Michael Koopmann
Ne, auf dem Handy gar nicht. Also das wirklich, das ist Sodom und Gomorra, was da an Bildern drauf ist, das verschwindet einfach. Und dank Apple wird es ja ab und zu mal wieder hochgeholt. Mhm. Da bin ich mit meinen richtigen Bildern von der großen Kamera ein bisschen ordentlicher, aber da geht es auch in der Masse runter. Das ist ja leider so, dass man viel zu viele Bilder macht und die leider weg sind irgendwann.
Micha Rost
Was ich manchmal habe, gerade wenn ich ein Handy lange habe oder die Bilder tatsächlich übernehme oder so, wenn ich dann mal sehr wild nach oben scrolle, also nach unten zu, was war damals, dann kriege ich manchmal so, kennst du das, so Zeitengefühle, wo ich so denke, ah, so habe ich mich damals gefühlt oder das war der Spirit oder das war so, also man macht so eine mini emotionale Zeitreise dann.
Michael Koopmann
Ja, von dir ist es total geil. Ich habe, glaube ich, noch alle Handybilder, die ich so mal gemacht habe, die sind irgendwo da in der Apple Cloud vergraben. Also die wissen leider alles über mich. Und da kann man irgendwie, ich glaube, zehn Jahre zurückscrollen. Das ist echt, echt wirklich entspannt. Und wahrscheinlich länger als zehn Jahre. Das ist echt verrückt.
Micha Rost
Das ist verrückt. Ich habe das manchmal auf Facebook, also relativ oft sogar, dass sie mir sagen hier, das ist vor 15 Jahren passiert, das ist vor 17 Jahren passiert.
Michael Koopmann
Das ist gruselig.
Micha Rost
Das ist schon ein bisschen gruselig. Und ich gehe da auch nicht mehr drauf. Weil, das ist ein bisschen selbstwertschädigend, weil da hatte ich noch Haare. Und dann, also nee, nee, danke, nee, ich weiß.
Michael Koopmann
Leute da draußen, man muss einfach sich mit seinen Bildern beschäftigen, denn es ist viel zu schade, wenn man was fotografiert, sei es mit dem Handy oder der großen Kamera, irgendwas, wenn es einfach verschwindet, weil gerade diese Erinnerungen ab und zu mal wieder hervorholen und was mitmachen oder halt hier im Podcast kommen und da bei so einem Bild sprechen, das ist die beste Variante natürlich.
Micha Rost
Das kann ich nur empfehlen.
Michael Koopmann
Deswegen, wenn ihr mich nicht gerade auf einem Barcamp trefft, könnt ihr gerne auf podcast.bilderzeigen.de schauen, da mich einfach anschreiben und ein Bild schicken und dann seid ihr in einer der nächsten Episoden. So Michael, wir müssen, glaube ich, zur nächsten Sessionrunde gleich.
Micha Rost
Tatsächlich, ja.
Michael Koopmann
Und noch schnell einen Kaffee vorgreifen.
Micha Rost
Ja, also so trocken kann ich das nicht runterspülen, das ist so.
Michael Koopmann
Ja, und vor allen Dingen, ich habe wieder keine Ahnung, wo ich eigentlich reingehen will gleich.
Micha Rost
Ja, same.
Michael Koopmann
Also mal gucken, wo es uns hinspielt. Und ich sage vielen, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mit mir jetzt schnell eine Folge aufzunehmen.
Micha Rost
Es war mir wirklich ein inneres Blumenpflücken. Es war total schön. Vielen Dank dir.
Michael Koopmann
Sehr gerne. Und ja, dann vielleicht so am nächsten Mal wir zusammen und sonst auf jeden Fall hier im Podcast. Dann auf Wiederhören da draußen.
Micha Rost
Hört rein, macht’s gut. Ciao, ciao.

Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt und nicht manuell geprüft oder korrigiert. Die Erkennung ist nicht fehlerfrei, daher können Inhalte falsch sein. Maßgeblich ist immer das im Podcast gesprochene Wort


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