In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Beate Scheffler über die Kunst des ‚kreativen Verwackelns‘ – bzw. ICM = Intentional Camera Movement. Beate zeigt uns ein starkes ICM-Bild eines Schwans im Flug. Zudem sprechen wir über die Aktionen des Vereins ObjektivArt96 aus Witten, der 2026 ein großes Jubiläum feiert.
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📄 Zusatzinfos:
Diese Episode ist erschienen am 11.02.2026 und wurde aufgenommen am 05.02.2026.
Titel-Melodie: „Der weite Blick“ generiert von M. Koopmann mit musichero.ai
Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts,Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.
Herzlich willkommen bei Bilder und Geschichten. Hier steht immer ein Foto im Mittelpunkt.Nicht die Kamera, sondern der Moment. Ein Gast, ein Bild und die Geschichtedahinter. Schön, dass du zuhörst.Ja, und heute freue ich mich wieder, eine Fotografin bei mir im Podcast zu haben.Die gute Beate Schäffler ist heute bei mir. Hallo Beate.
Beate Scheffler
Ja, hallo Michael. Wie schön, dass ich da sein darf.
Michael Koopmann
Ja, das freut mich total. A, versuche ich ja hier mehr weiblichen Charme indem Podcast zu halten, weil es gibt viel zu viele Männer, die über Fotografiereden und viel zu wenig Damen, die darüber was erzählen.Das muss dringend geändert werden.
Beate Scheffler
Ja.Gute Idee.
Michael Koopmann
So und ja, um dich so ein bisschen vorzustellen. Ich kenne dich ja einmal ausdem virtuellen Bilderabend.Da bin ich ja sehr viel hier am Akquirieren gerade für den Podcast.Aber ich kenne dich auch aus Witten und dort als ja wahnsinnig umtriebige Personim Verein Objektivart 96.Und ja, da macht er ganz viele Aktionen. Erzähl doch mal ein bisschen was zum Verein.
Beate Scheffler
Ja, wir haben einen Verein, der mittlerweile auf 140 Mitglieder gestiegen ist.Das ist für einen Fotoklub eine große Zahl, finde ich.Und dieser Verein wird in diesem Jahr 30 Jahre. Das ist für uns Anlass,einiges zu veranstalten.Also das fängt an jetzt demnächst mit öffentlichen Fotowalks.Das heißt, wir laden die Bürgerinnen und Bürger ein, mitzugehen,wenn wir eben Fotowalks machen. Wir werden einen Tag der offenen Tür im September haben.Wir werden unter Umständen noch weitere Vorträge haben, sodass im ganzen Jahrimmer irgendetwas los ist.Die erste Ausstellungseröffnung im Rahmen dieser 30 Jahre haben wir schon gehabt.Das war eine Ausstellung in der Stadtgalerie in Witten, die auch noch läuft.Da haben wir große Bilder unter der Überschrift »Die Welt der Farben« auf Lkw-Plane drucken lassen.Einmal etwas ganz anderes als sonst. Und die andere Ausstellung beginnt Ende Februar.Darauf bin ich auch ein bisschen stolz.Und zwar stellen wir Bilder aus zum Thema »Wem gehört die Eisenbahn?« im Eisenbahnmuseum in Bochum.Das Eisenbahnmuseum hat seit etlichen Jahren einen großen Vorbau,wo alle Leute, die das Eisenbahnmuseum besuchen, durchgehen.Und dort werden eben ein ganzes Jahr lang unsere Bilder hängen.Darauf freue ich mich schon total.
Michael Koopmann
Ja, ich bin ja auch Eisenbahn-Fan und auf diese Ausstellung bin ich auch sehrgespannt, was ihr da gesammelt habt.Ja, und da ich diesen Podcast-Folge sogar ganz genau weiß, wann ihr rauskommt,können wir auch direkt einmal einen kurzen Werbehinweis für euren Fotowalk machen.Denn der findet am Samstag, den 14. Februar statt, zusammen mit dem Revierkollektiv.Und der Photowalk startet um 13 Uhr in Witten.Aber vorher gibt es dann auch noch die Möglichkeit, diese tolle Ausstellungin Witten in der Stadtgalerie zu sehen.Also ihr habt da im Endeffekt einen eigenen Raum im Wittener Einkaufszentrummit richtig viel Platz für Bilder und dort gibt es halt diese wunderbar Großflächenaufnahmenzu sehen und ja, ich hoffe, dass ich da auch bei sein kann.Und ja, alles andere von euren Aktionen findet man auf eurer Webseite Objektivart 96,kommt natürlich in die Shownotes und wenn ich hier gerade noch bei der Werbungwill, natürlich bildertermine.de da findet ihr auch die Veranstaltung von demVerein, denn da sammeln wir ja alles, was irgendwie mit Fotografie zu tun hat.
Beate Scheffler
Ja, wir sind auch ganz aktiv, wir haben jemand, die sich sehr,also eine Frau, auch die sich sehr dahinter klemmt, uns auf Instagram immer aktuell zu,verkaufen, vermarkten.
Michael Koopmann
Ja, es ist wichtig, dass alle Leutemitkriegen, also gerade außerhalb der Fotoszene, was ihr da Tolles macht.
Beate Scheffler
Ja, also das ist wirklich was, was total viel Spaß macht, wenn ich das nochmal sagen darf.Natürlich ist es viel Arbeit, aber man kriegt auch viel zurück.
Michael Koopmann
Ja, und das ist ja genau das, was ich auch immer versuche. Bilder wollen gezeigtwerden, denn es ist viel zu schade, wenn das auf der Festplatte liegt und wenndann halt Vereinsmitglieder das so groß präsentieren können, ist das ja wunderbar.Ja, und das Bild, was du mir heute hier mitbekommen hast, ist auch so eins dieserAufnahmen, die auf jeden Fall gezeigt werden müssen.Ich glaube, ich habe es auch das erste Mal bei dir im Instagram gesehen undhabe mir direkt gedacht, das muss in den Podcast.Und ja, wie immer ist es ein Bild, was ich mir da vorgenommen habe,was für diesen Podcast auch wieder ein bisschen herausfordernd ist, zu beschreiben.Denn es ist eine ICM-Aufnahme.Magst du erst mal erzählen, was ICM überhaupt ist?
Beate Scheffler
Ja, vielleicht ganz kurz auch, wie ich dazu gekommen bin.Ich habe vor ungefähr fünf Jahren bei Frank Fischer so eine Portfolio Review,heißt die Veranstaltung, immer gemacht und war ganz stolz, dass ich eine Langzeitbelichtung hatte,auf der ein Busch sich bewegt und man die Bewegung erkennen konnte.Und das habe ich dem Frank gezeigt und da hat er gesagt, hör mal,da musst du nicht warten, bis der Wind kommt und den Straub bewegt.Du kannst auch die Kamera bewegen und so Fotos machen.Also letztendlich ist Frank schuld an meiner Begeisterung für ICM.Das bedeutet nämlich Intentional Camera Movement.Das heißt, man bewegt die Kamera absichtlich, also nicht intensiv.Wie man schon mal aus Versehen ein Bild verwackelt, sondern man überlegt,wie sind die Strukturen des Motivs, das ich fotografieren will,laufen die eher senkrecht oder laufen sie waagerecht?Und je nachdem, wie das ist, verstärke ich diese Strukturen,indem ich die Kamera senkrecht oder waagerecht bewege.Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, aber das ist eben erstmal so das, was man wissen muss.
Michael Koopmann
Das Spannende an der Fotografie, dass wir hier wieder über Jahrzehnte gelernthaben als Fotografen, bloß kein Bild verwackeln, guck auf die Belichtungszeitoder stell es auf Stativ oder weißt, was ich für technische Hilfe leihen.Und wenn man das endlich beherrscht, dann darf man sich die Kamera auch nehmenund das Bild bewusst verwackeln und ICM machen. Sehr schön.
Beate Scheffler
Ja, also das ist jetzt mittlerweile, hat sich meine Sehgewohnheit auch doch sehr verändert,sodass mir spontan eher künstlerisch ICM-Bilder, Doppelbelichtung und so weiterviel besser gefallen als das eher dokumentarische Foto.Da gucke ich ganz schnell drauf, weiß was passiert ist, während ich bei denanderen Bildern ja doch einen Moment länger hingucken muss, um zu wissen,was wollte mir der Fotograf damit sagen.Ja, vielleicht jetzt zu meinem Bild. Soll ich mal versuchen, das zu beschreiben?
Michael Koopmann
Ich würde sagen, beschreib doch mal erstmal, was normal auf dem Bild zu sehenwäre, ohne ICM, also ohne Verwackelung.Und dann versuchen wir mal rüberzubringen hier über den Podcast,wie das denn jetzt wirklich dann im Endformat aussieht.
Beate Scheffler
Ja, also was man sehen kann, ist ganz was Simples eigentlich,nämlich ein fliegender Schwanz.Wobei ich persönlich habe Schwäne schon sehr oft an dem See,wo wir immer fotografieren, gesehen.Dass sie plötzlich anfangen zu fliegen, ist mir noch nicht begegnet.Und das fand ich schon sehr, ja, das war schon ein ganz besonderer Moment auch.
Michael Koopmann
Das ist ein sehr eindrucksvoller Vogel, wenn der seine Flügel rausholt.
Beate Scheffler
Riesig. Also man sieht auf dem Bild auch wirklich nur Wasser und einen fliegenden Schwan.
Michael Koopmann
Genau, bis dahin ja eigentlich ein fast langweiliges Bild, würde ich sagen.Weil naja gut, den fliegenden Schwan zu erwischen ist, ist ein bisschen Herausforderung.Aber da wäre das Bild ja noch nicht wirklich besonders.So und jetzt hast du ICM benutzt und hast aus diesem Bild ja so ein kleinesKunstwerk gemacht, weil es ist jetzt ja nicht mehr so eine Fotografie,die ja das Gewese darstellt, sondern du hast,ja ich würde es eigentlich so ein bisschen sagen, mit der Kamera gemalt im Endeffektund durch die Bewegung jetzt halt ja ganz einiges mehr in dieses Bild reingebracht.
Beate Scheffler
Ja, also ich habe zum einen, würde man normalerweise bei fliegenden Vögeln Verschlusszeitenvon, weiß ich nicht, ein oder zweitausendstel nehmen, damit sie scharf sind.
Michael Koopmann
So hoch wie möglich, ja, wie es das Licht zulässt.
Beate Scheffler
So hoch wie möglich, damit sie scharf sind. Ich habe mit ein Zehntel fotografiertund habe, so mir das in der Zeit,Zehntelsekunde möglich war, ein ganz bisschen in der Bewegung des Schwabenspraktisch die Kamera bewegt.Dadurch haben die Flügel, die sowieso schon sehr groß sind, aber nochmal eine viel größere Größe.Sie sind zum Teil durchscheinend und sie wirken eben irgendwie auch so ein Stück,unwirklich oder so ein bisschen geisterhaft, könnte man fast sagen.
Michael Koopmann
So, ich denke mir jetzt spätestens jetzt haben die Zuhörer ein großes Fragezeichenim Kopf, was wir denn hier heute besprechen.Und wer noch nicht auf dem Bildschirm geschielt hat, dem würde ich jetzt nochmalkurz versuchen, das auch irgendwie noch so zu beschreiben, dass man es sich vorstellen kann.Also im Endeffekt haben wir im Hintergrund das Wasser, was durch dieses ICM sehr, sehr weich wird.Man sieht eigentlich nur so ein helles Blau mit so ein paar dunkelblauen Streifen.Und ja, ich würde es fast eher sagen, sieht aus wie so ein Edelstahlhintergrundim Blau, aber gar nicht wie jetzt ein Wasser.Und ja, den startenden Schwan oder fliegenden Schwan, der ist so in der linkenoberen Hälfte so ein bisschen, also nicht ganz mittig und ja,wir können erkennen den Schwan,den Kopf auf jeden Fall, wir können seine Füße so gerade erahnen und wir sehenhalt seinen Flügelschlag und durch diese zehntel Sekunde,ja würde ich fast behaupten, sieht man den kompletten Flügelschlag von diesemSchwan, Das ist nämlich diese ganze Breite zu sehen und ja, man hat halt durchdiese lange Belichtungszeit halt nicht nur einmal dieses Breite,dieses Weiß durch den Flügel und außen das Schwarz durch die Spitzen,sondern es ist jetzt so Durchschein, dass halt das Wasser da durchscheint undman jetzt halt das Blau halt mit durchkommt und halt oben den Schwan so einen schönen Schimmer hat.So würde ich es versuchen zu beschreiben und der Schwan leuchtet eigentlichwirklich aus diesem Bild heraus.
Beate Scheffler
Genau, und,Um das noch zu verdeuteln, dass das ein Schwan ist, habe ich,das kann ich glaube ich ruhig sagen,in der Nachbearbeitung vor allen Dingen den Schnabel und die Augen und auchhinten die Pfoten, das heißt das gar nicht beim Schwan, oder?Wie heißt das beim Schwan?
Michael Koopmann
Füße, keine Ahnung.
Beate Scheffler
Das ist auch genau noch ein bisschen mehr Kontrast dran gemacht,damit man irgendwie doch eine Ahnung davon kriegt, dass da ein Vogel und kein Gespenst rumfliegt.
Michael Koopmann
Ja, ich denke mal, bei dieser Art von Fotografie ist ja eigentlich dann auchalles erlaubt, was gefällt.Weil wir wollen ja nichts dokumentieren, sondern du möchtest ja wirklich einkleines Kunstwerk erschaffen.
Beate Scheffler
Ja, also das klingt immer so blöd. Die anderen Fotografen erstellen ja auchKunstwerke, also viele zumindest, machen ja auch sehr schöne Fotos.Dass dieser Bereich jetzt künstlerische Fotografie heißt, das hat ja eine Geschichte,das ist ja schon lange so.Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich eine Künstlerin bin,aber ich merke schon, dass je länger ich so fotografiere, auch jetzt gerade mit ACMs und Vögeln,umso mehr Gespür bekomme ich dafür, wo und in welchem Tempo ich auch wischen muss.Früher hat man ja von Verwischern auch gesprochen.Und um überhaupt einen Effekt zu haben, wenn ich da jetzt viel schneller dieKamera bewegt hätte, dann hätte man nur einen weißen Fleck gesehen.Wenn ich sie viel langsamer bewegt hätte, dann wäre wahrscheinlich so etwaswie ein unscharfes Schwanenflieh-Foto rausgekommen.Also das ist eigentlich entscheidend.
Michael Koopmann
Gerade deswegen würde ich schon behaupten, dass es ja mehr ein bisschen Kunstwerkist, weil du kannst ja nur so grob erahnen, was du vielleicht fotografieren willst.Das kannst du ein bisschen beeinflussen jetzt halt durch die Bewegung und durch die Belichtungszeit.Und vielleicht durch deine Erfahrung hast du auch eine grobe Idee,wie es nachher aussehen kann.Aber den Rest ist dann, ja, ich will nicht sagen Glück, aber das Rest passiertdann einfach, wie das Bild dann halt entsteht.Und das siehst du dann nachher wirklich erst auf dem Kamerabildschirm oder haltdanach auf dem großen Monitor zu Hause.
Beate Scheffler
Ja, und es ist eben genau das Bild ist nicht reproduzierbar.Also nicht wiederholbar. Ich,Selbst wenn da jetzt noch immer wieder Schwäne fliegen würden,genau dasselbe Bild würde ich wahrscheinlich nicht hinkriegen.Das ist sowieso auch schwierig in der Tierfotografie grundsätzlich.Aber wenn man zum Beispiel ein Stativ hat und fotografiert, ein Stück Landschaft,dann ist natürlich ein ganz ähnliches Foto viel einfacher wiederherzustellen,als jetzt in diesem Fall, weil es so von der Bewegung abhängt.Und klar, man kriegt ein Gefühl dafür, wie man, ich mache jetzt schon mit meinenHänden, aber es ist ja nur zu hören.Und trotzdem, genau dasselbe Bild wird man in der Regel bei ICM nicht nochmal hinkriegen.
Michael Koopmann
Ich finde das eine super beeindruckende Art des Fotografierens.Ich komme ja eher aus der dokumentarischen Ecke, irgendwie alles auf meinemBild muss so sein, wie es irgendwie ist und halt so viel wie möglich von demaktuellen Punkt halt erzählen.Und das ist jetzt eine Fotografie, die aus einer ganz anderen Ecke kommt undfür mich gerade etwas schwer greifbar ist, wie man sowas halt überhaupt machtund wie man da halt zu Ergebnissen kommt, die man gar nicht beeinflussen kann.Das würde ich mich sehr schwer tun, das aus meiner Hand zu geben.
Beate Scheffler
Ich bin ja ursprünglich auch als Streetfotografin angefangen.Also das ist noch gar nicht so schrecklich lange her.
Michael Koopmann
Was im Endeffekt das Gegenteil zu dem hier ist, würde ich ja fast behaupten.
Beate Scheffler
Gut, wobei ich finde, was ichnicht mag, wenn zu viel drauf ist auf den Bildern, leider ist das oft so.Aber wenn sie gut gemacht sind, finde ich, dann haben sie auch was Künstlerisches.Also gerade Streetfotos, wo du zweimal hingucken musst, gibt es ja auch.Also die müssen gar nicht verwischt sein.Wobei auch, ich habe auch schon verwischte Streetfotos gemacht,was dann so ein bisschen wie impressionistisches Gemälde aussieht.Wo du aber schon erkennst, es ist an der Bushaltestelle.Man kann das ja auch mit Architektur wunderbar machen. Und auch mit Landschaft, also mit Bäumen und so.
Michael Koopmann
Ja, und das finde ich jetzt ja auch super interessant, was du sagst.Das ist ja eine Art der Fotografie, da braucht man ja nichts für.Irgendeine Kamera, wo man die Verschlusszeit einstellen kann und dann halt Lust,sich was auszuprobieren, irgendwo rauszugehen und dann mal gucken,was einem so vor die Linse läuft und dann einfach mal ein paar Bilder durchjagen.So denke ich mir, ist wahrscheinlich das beste Vorgehen.
Beate Scheffler
Ja, also was wichtig ist, weil du brauchst ja unter Umständen eine lange Verschlusszeit,je nachdem, was du ausprobieren willst.Das kann ja auch mal bis zu ein paar Sekunden gehen.Und das heißt, wenn du helles Licht hast, brauchst du einen MD-Filter.Das ist eigentlich wichtig, sonst brennt dir ja jedes Bild aus.Dann irgendwann sind die ISO unten am Anschlag und dann geht es nicht weiter.Ich habe jetzt ein Objektiv, wo ich die Blende schon relativ klein machen kann.Aber auch das reicht oft nicht, wenn wirklich heller Sonnenschein ist.Das heißt, wer das ausprobieren will, sollte irgendwie eine Möglichkeit haben,einen ND-Filter davor zu schrauben.Ja, denn die Olympus-Kameras, die haben ja diesen internen ND-Filter.Das geht aus meiner Erfahrung, ich hatte mal einen nicht so gut.
Michael Koopmann
Jetzt will ich ja in diesem Podcast so wenig wie möglich über Technik sprechen.Da gibt es ja schon genug andere.Nur einmal kurz für die Zuhörer, die jetzt fotografisch nicht so tief drin sind,ein ND-Filter ist im Endeffekt ja so ein Stück Glas, was man sich vorne vordas Objektiv schraubt und was halt Licht schluckt.Und so kann man halt auch beim hellen Sonnenschein dann mit längerer Belichtunghalt arbeiten, so mehr Licht einsam und so halt auch dann ja diese verwaschenen Bilder hinkriegen.Aber auch das ist eine Sache, die kriegt man für ein paar Euro eigentlich überall.Und auch das muss man halt nichts Besonderes und nicht viel für ausgeben,um halt jetzt hier ICM-Fotos machen zu können.
Beate Scheffler
Nein, also das ist jetzt von der Ausrüstung her nicht besonders anspruchsvoll.
Michael Koopmann
Und das macht doch dann am meisten Spaß. Deswegen dann hoffe ich,dass wir hier so ein paar Zuhörer motivieren können,sich gleich die Kamera zu schnappen, vielleicht noch den ND-Filter zu suchen,davor zu schrauben und dann einfach mal rausgehen und mal ein ICM-Foto zu machen.
Beate Scheffler
Also wenn da jetzt jemand zuhört und hat Fragen, du kannst auch gerne dann meineE-Mail-Adresse weitergeben.Ich antworte gerne dann auf Fragen.
Michael Koopmann
Genau, ich würde auf jeden Fall deinen Insta-Account oder deinen Insta-Accounts weitergeben.Du hast ja auch einen extra Art-Account, wo du solche Bilder reinstellst unddu hast ein paar weitere Accounts,dass da auf jeden Fall die Leute mal durchgucken können und gerne können sichdann auch einmal bei mir melden unter dem Kontaktformular bilderzeigen.de slashpodcast und dann würde ich dann auch die E-Mail-Adresse zuschicken.Ich möchte jetzt oben gerne in die Shownotes mit reinstellen,dann hast du nachher Spam von weiß nicht was.Ja und sonst, wir haben ja gerade schon gesagt, wäre dann die Möglichkeit,dich bestimmt mal in Witten anzutreffen bei der Ausstellung oder halt dann beidem Fotowalk jetzt am 14.Und dann kann man dir wahrscheinlich da einfach mal über die Schulter schauen,was du denn da so mit deiner Kamera gerade zauberst.
Beate Scheffler
Ja und wenn ich noch einen kleinen Werbeblock, also wer jetzt im Ruhrgebietwohnt und hat Interesse auch an solcher Art Fotografie,Man kann bei uns im Fotoklub dreimal zum, so nennen wir das,Schnuppern kommen, ohne dass es was kostet.Das heißt, wenn man in diese Gruppe Künstlerische Fotografie mal kommen möchte,meldet man sich auf der Website an und kann gerne mal vorbeikommen.
Michael Koopmann
Das ist doch super, da dann auch dann halt noch viel mehr zu lernen und ja,mit anderen Leuten zu fotografieren ist sowieso immer besser,weil dann macht das viel mehr Spaß und man lernt gleich viel mehr.Ja, Beate, ich danke dir vielmals für dieses tolle Foto und diese riesig vielenInformationen, die du uns hier heute rübergebracht hast.Ich denke, das ist eine sehr interessante Podcast-Folge.Und ja, ich kann schon verraten, du kommst noch in einer weiteren Folge mit einem Bild.Das wird noch spezieller werden, aber das dann an einem anderen Mittwoch.
Beate Scheffler
Ja, ich danke dir ganz herzlich.
Michael Koopmann
Und ja, alle da draußen, ihr könnt diesen Podcast gerne weitergeben.Bilder zeigen.de slash Podcast.Immer jeden Mittwoch kommt eine neue Folge. Und wenn ihr selbst jetzt ein schönesBild geschossen habt, vielleicht eine ICM-Aufnahme, meldet euch gerne bei mirunter dem Kontaktformular.Und dann könnt ihr gerne auch mal hier in einer Podcast-Folge mitmachen.Aber jetzt sage ich erst mal auf Wiederhören. Bis zum nächsten Mal.
Beate Scheffler
Tschüss.
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