In dieser Episode geht es mit Susanne Prothmann an die Normandie-Küste – auf den Spuren von Claude Monet und der besonderen Stimmung des Meeres. Susanne erzählt, wie das wechselnde Licht, die Weite und die Pastelltöne vor Ort ihre Fotografie prägen und wie sie das, was Monet einst malerisch festgehalten hat, heute mit der Kamera einfängt.
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Diese Episode ist erschienen am 26.08.2026 und wurde aufgenommen am 29.05.2026.
Das Titel-Bild und die Figuren wurde per KI ‚ChatGPT‘ generiert. Die Titel-Melodie „Der weite Blick“ wurden von M. Koopmann mit der KI musichero.ai generiert. Alle Bilder im Podcast sind echte Fotografien soweit nicht anders gekennzeichnet.
Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts,Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.
Schön, dass du zuhörst bei Bilder und Geschichten. Ein einziges Foto kann vielauslösen. Erinnerungen, Gedanken, Gefühle.In jeder Folge nehmen wir unsZeit dafür. Ein Gast, ein Bild und eine Geschichte. Jeden Mittwoch neu.Ja, und herzlich willkommen zu dieser neuen Episode meines Podcasts Bilder und Geschichten.Und ja, wieder ein ganz neues Bild und auch heute wieder ein ganz neuer Gast.Denn ich freue mich sehr, dass die Susanne Bruttmann heute bei mir ist. Hallo Susanne.
Susanne Prothmann
Hallo Michael, ich freue mich.
Michael Koopmann
Woher kennen wir uns? Du kommst eigentlich aus Bergisch Gladbach,bist Fotografin vom Beruf, du machst aber auch schöne Fotoreisen und zwar nicht so ganz,normale, sondern so ein bisschen mehr als entspannte Fototour mit kreativerZeit und das nach Irland und da konnte ich immer mal nicht Nein sagen und sosind wir zusammengekommen.
Susanne Prothmann
Genau.
Michael Koopmann
Und seitdem laufen wir öfters mal über den Weg beim…
Susanne Prothmann
Travel Slam.
Michael Koopmann
Ja, genau. Wir laufen es öfters über den Weg beim Quevel-Slam zum Beispiel undja, jetzt bin ich froh, dass du hier bei mir im Podcast bist.Aber erzähl doch ein bisschen was zu dir.
Susanne Prothmann
An dir kommt man ja gar nicht mehr vorbei, so viele tolle Sachen,die du seitdem gestartet hast, seitdem wir uns kennengelernt haben.
Michael Koopmann
Ich mache mich immer breiter im Internet hier, ja.
Susanne Prothmann
Ja, was möchtest du wissen?
Michael Koopmann
Mal erzähl mal ein bisschen, was du so als Fotografin machst und vor allen Dingen,wie du noch irgendwo die Fotografie auch noch als Hobby für dich so ein bisschen behalten kannst.
Susanne Prothmann
Ja, also ich bin…In erster Linie Business- und Immobilienfotografin. Damit verdiene ich mein Geld.Das heißt, ich bin sogenannte Profifotografin. Aber ich lege Wert darauf,auch noch Hobbyfotografin zu sein.Diese Unterscheidung hat ja so ein bisschen, also für viele ist das Hobby nichtso gut, Profi top. Ich sehe das aber ein bisschen anders.Profi musste liefern, musste natürlich top sein, aber auch liefern.Und Hobby kannst du genauso top sein, aber machst das für dich.Machst das für die Entspannung, machst das einfach, wozu du Lust hast.Und deswegen bin ich froh, dass es bei mir auch immer noch Hobbyfotografie ist.
Michael Koopmann
Ja, ich habe von vielen Profifotografen gehört, dass die dann irgendwann aucheinfach keine Lust mehr auf die Fotografie dann als Hobby haben oder dann nochmaldie Kamera in die Hand zu nehmen und dann einfach froh sind,auch mal die Auszeit davon zu haben.
Susanne Prothmann
Ja, ist richtig. Aber bei mir ist es so, dass ich auch meistens so eine Reisestarte und mir sage, okay, diesmal aber nicht, diesmal mache ich wirklich Urlaub,diesmal gucke ich wirklich mit zwei Augen durch die Landschaft,aber spätestens nach zwei Tagen an einem neuen Ort geht das nicht mehr.Also dann gibt es einfach so viel zu entdecken, was ich dann auch gerne wiedermitnehmen möchte und dann ist die Kamera doch wieder in der Hand.Aber es ist für mich wirklich ein ganz anderer Ansatz, wenn ich privat fotografiere,als wenn ich beruflich fotografiere.
Michael Koopmann
Ja, und du schaffst das dann auch so ein bisschen zu vermischen,indem du halt auch mal so eine Fotoreise anbietest und einen schönen Ort fährstund ja, dann auch erst einen Job hast, Leuten halt anzuleiten und ein bisschenzu helfen bei der Fotografie, aber dann natürlich auch ein bisschen Spaß undEntspannung haben kannst.
Susanne Prothmann
Ganz genau. Das ist einfach so toll mit Leuten, die sich für Fotografie interessierenund die das Hobby eben genauso gerne mögen,gemeinsam was zu starten und mit einer Gruppe unterwegs zu sein an tollen Orten und alle sind,Und alle schauen und alle sind am gleichen Ort und sehen was anderes.Und was da dann abends in den Bildbesprechungen zusammenkommt,das ist ja super spannend, super schön.
Michael Koopmann
Ja, ich kann mich da noch in Irland im Kotsche an sehr schöne Bildbesprechungenabends erinnern und ja auch ein bisschen Stress, da noch schnell die Bildereben zusammenzustellen, damit man auch noch was zeigen kann an dem Abend.
Susanne Prothmann
Genau, das ist natürlich, das ist so der einzige Stressthema,das es bei dieser Reise gibt, weil für alles andere ist tatsächlich gesorgt.Wir haben, also im Moment, in diesem Jahr reise ich in die Normandie,wie im letzten Jahr auch.Wir haben da eine wunderschöne alte normandische Villa, wo man sich sehr gut,aufhalten und entspannen kann und eben auch seine Bilder bearbeiten kann,weil für alles andere, nämlich das Essen und die Unterkunft und alles ist gesorgt.Man muss sich außerhalb um die Fotografie nichts mehr kümmern.
Michael Koopmann
Ja, das klingt sehr gut. Ich habe aber gesehen, ist schon ausgebucht.Also brauchen wir gar keine Werbung hier für dieses Jahr machen.Aber jeder kann natürlich mal auf deiner Website gucken. Und da gibt es bestimmtja auch noch ein paar nette Reisen in den nächsten Jahren.
Susanne Prothmann
Aber sehr, sehr gerne. Und die Normandie wird auch definitiv im nächsten Jahrwieder auf dem Plan stehen.Im Herbst und vielleicht sogar auch früher im Jahr. Mir schwebt auch noch vor,mal im Winter ins Meer zu fahren. Also vielleicht gibt es da auch früher schon mal noch eine Reise.Auch da kann ich mir sehr gut vorstellen, in dieser Villa zu sitzen mit Blickaufs Meer, Kamin an und fotografieren schon. Man geht schon von der Terrasseaus wunderbar in den wechselnden Lichtsituationen und Tageszeiten.Also da lohnt sich auf jeden Fall ein Blick und ich habe tatsächlich auch schonfür nächstes Jahr im Herbst auch schon Anmeldung.
Michael Koopmann
Das klingt sehr gut und ja, Normandie und Blick auf Strand ist genau das Stichwortfür das Bild, denn so ein Bild hast du uns auch mitgebracht.Aber wahrscheinlich nicht direkt vom Haus aus, sondern dafür seid ihr ein bisschen rausgegangen.
Susanne Prothmann
Dafür sind wir ein bisschen die Klippe runtergespaziert, aber tatsächlich nurdie Klippe runter und nicht viel weiter, denn es ist wirklich direkt am Meer,an einem kleinen Küstenort.Das Meer ist rechts und links umsäumt von hohen Klippen, von den Kreidefelsen.Der ganze Abschnitt nennt sich die Alabasterküste.Ja, und da haben wir uns sehr viel aufgehalten, sehr viel fotografiert. Es gibt Ebbe und Flut.Es gibt dadurch immer verschiedene Situationen am Strand und die verschiedenenTageszeiten und das ständig wechselnde Licht tut natürlich dann noch sein eigenesdazu, dass es immer wieder anders und schön ist.
Michael Koopmann
Ja, und das Licht ist gerade der Grund, warum ich dieses Bild hier so angesprochenhabe, denn es sieht so ein bisschen aus wie gemalt.Aber bevor wir da weiter darauf ein, wie wir einmal kurz die Bildbeschreibungmachen, damit da die Zuhörer auch eine grobe Vorstellung haben,wovon wir hier eigentlich gerade sprechen.Denn wir sehen hier ein Bild im Querformat, so die Hauptfarben sind blau.Wir sehen einen weiten Strand in der Normandie, liegt unter einem hohen,hellen, blauen Himmel mit großen, schönen, weichen Wolken.Ja, und das Meer, der Horizont ist so fast mittig, das Meer schimmert in schönenBlautönen und so weiter, das vorne Richtung Strand kommt, dann in so einem Türkis.Und wir sehen dann im Vordergrund den nassen Strand, wo drin sich schön dieserHimmel auch widerspiegelt.Und ja, das Wasser so mit ganz leichten Wellen, halt so ein bisschen weiß halt,auf den Strand plätschert.Ja, und da drauf laufen ein paar vereinste Leute rum.Ein paar in Badeanzügen, jemand mit Rucksack. Ich würde fast sagen,da fotografiert auch jemand.Das spielt sich so mehr auf der rechten Seite ab, sondern auf der linken Seite vom Bild.Da sehen wir so ein kleines Fischerboot, anscheinend ein kleines Bötchen aufjeden Fall, was gerade an den Strand geholt wird und wo jemand gerade dran arbeitet.Ob er jetzt Richtung Wasser will oder vom Wasser weg, keine Ahnung.Aber auf dem Fall haben wir so ein sehr, sehr ruhiges Bild.Eine sehr, sehr ruhige Szenerie.Und ja, durch diese besonderen Wolkengrad und unten diese Widerspiegelung haltin dem nassen Sand sieht das ein bisschen aus, weiß ich nicht,wie so ein Aquarell irgendwie gemalt, würde ich sagen, in Endeffekt.Habe ich das gut beschrieben.
Susanne Prothmann
Wunderbar. Und besonders gefällt mir, dass du sagst, dass es aussieht wie gemalt.Denn tatsächlich hat an diesem Ort Monet sehr viel gemalt.Einer der Impressionisten, der hat mehrmals auch die Klippen,vor denen wir hier stehen, auf seine Bilder gebannt.Ich finde, man kann das sehr gut nachvollziehen, warum er sich diesen Ort ausgesucht hat zu malen.Und da ich jetzt nur nicht malen kann, habe ich das Licht eben mit der Fotografie eingefangen.Aber es ist einfach da auch so. Es ist so schön weich. Es sieht so,die Wellen und die Wolken sehen oft wirklich wie Pinselstriche aus.Ja, es ist einfach eine Szenerie, die sich da bietet, wo man gar nicht mehrso viel dazu tun muss, dass es schön wird auf dem Bild.
Michael Koopmann
Ja, also was mich an diesem Bild fasziniert ist halt, dass irgendwie so dieserWeg zur Malerei da gar nicht mehr so weit weg ist. Also klar,fotografieren heißt ja auch so das Malen mit Licht, was hier sehr, sehr gut geklappt hat.Und ja, es ist wirklich, wenn man das so mit ein paar anderen Bildern von Monetvergleicht, geht das schon stark in die Richtung, was er auch da Ende der 1800erso auf die Leinwand gebracht hat.
Susanne Prothmann
Genau. Und wir haben auch uns Bilder angeschaut von Monet und wirklich verglichenmit dem, was wir fotografiert haben und was wirklich immer wiederkehrt sind diese Wolken…Diese Stimmungen, diese Lichtstimmungen, dieses, wie soll ich sagen,Pastellige, was sich immer wieder auftaucht, was sich schon gut auch vergleichenlässt mit den Bildern von den Impressionisten.Man kann natürlich dann auch, das ist ja jetzt ein Bild, was wirklich auf demWeg im Vorbeigehen entstanden ist.Aber wenn wir da vor Ort sind und mehr machen wir halt auch ganz viele Versuchemit kreativen Kameratechniken.Also auch das ICM, Langzeitbelichtung, Mehrfachbelichtung, auch damit kann mannatürlich sehr schön mit Schärfe, Unschärfe so ein bisschen an die Malerei herankommen.
Michael Koopmann
Ja, ICM haben wir ja auch schon ein paar Mal im Podcast gehabt und auch so einbisschen die künstlerische Fotografie, wo es ja dann noch näher an wirklichKunst und ja auch schon wieder ans Malen fast rangeht,indem man halt Bilder ja verfremdet mit der Kamera oder halt irgendwie durchhalt entsprechend Bewegung oder was auch immer halt,nicht halt direkt ein Motiv, was jetzt klar zu fassen ist, aus Bild kriegt,sondern halt ja wieder noch was ganz, ganz Neues entstehen lässt.
Susanne Prothmann
Und es gibt halt einfach dann auch nochmal diese Weite, die Stille,den Wind nochmal anders wieder.
Michael Koopmann
Ach, das macht direkt Fernweh, finde ich.
Susanne Prothmann
Ja, aber das finde ich ist doch, also für mich ist ein gutes Bild für mich,wenn ich das anschaue und mich sofort wieder in diese Situation hineinversetzt fühle.Also wenn ich das Bild angucke, dann spüre ich so diese leichte Brise auf der Haut, ich rieche als…
Michael Koopmann
Ein leichtes Meeresrauschen.
Susanne Prothmann
Man hört das kleine Plätschern, diese kleinen Wellen, ich meine es gibt auchmanchmal da Riesenwellen, aber in dem Moment war es halt wirklich alles wunderbarseicht. alles wunderbar entspannt.Ja, und einfach schön. Und wenn man anguckt und dann so fünf Minuten drauf gucktund dann wieder so ein bisschen runterkommt aus,seinem stressigen Alltag, dann ist es für mich persönlich ein gutes Bild.
Michael Koopmann
Ja, auf jeden Fall. Das muss ein Bild rüberbringen. Das bringt es auch für jemandenrüber, der jetzt nicht dabei war, weil das Gleiche, was ich mir irgendwie denke,wenn ich auf das Bild gucke, man fühlt halt gleich, wie es denn da gewesen sein könnte.Und ja, das geht so weit. Also ich glaube, ich könnte sogar den Wein schmecken,den man dann abends da noch auf der Terrasse bei euch trinken kann.
Susanne Prothmann
Cidre.
Michael Koopmann
Ja, und was man natürlich auch wieder sehr gut sieht, es kann halt auch gleicheine kleine Geschichte direkt erzählen, auch wenn man nicht dabei war.Aber man hat halt diesen Fischer, man sieht halt da die Leute,die da irgendwie gerade zum Baden gehen oder zumindest irgendwo mal um die Füße ins Wasser zu halten.
Susanne Prothmann
Genau. Und mit dem Rucksack ist tatsächlich auch eine aus unserer Gruppe, die da fotografiert.Und das war auch so mit der Auslöser, warum ich das Foto gemacht habe.Weil ich so dachte, ich habe den Blick gehoben und dachte so,wow, was kann man da mehr tun?Fischen, baden, fotografieren.
Michael Koopmann
Und alles auf ein Bild draufgekriegt.
Susanne Prothmann
Genau.
Michael Koopmann
Denke, die Person kann dich kennen, die da drauf ist.
Susanne Prothmann
Das könnte gut sein, ja.
Michael Koopmann
Vielen Dank.Ja, ich finde es ja schön, wenn man auch einfach so dahin schlendern kann undwenn ich mich an unsere Reise in Irland erinnern kann, das ist ja auch gar nicht so,der große Druck, da war jetzt irgendwie ein Bild zu machen, sondern mit derkonnte man ja auch einfach so ein bisschen mal dahin gehen und gucken,was auf einen zukommt, so an Bildern.
Susanne Prothmann
Ja, und ich finde, das muss auch sein, wenn man in einem anderen Land ist, um das auch zu erspüren.Also ich bin so gar kein Freund davon, irgendwo hinzufahren,das Stativ und die Kamera auszupacken, bloß wenn man weiß, das ist jetzt einguter Spot, wo schon 100 andere fotografiert haben oder 100.000 und wo geradevielleicht ein Insta-Spot ist, was weiß ich.Und man macht das Bild nur, um da gewesen zu sein und das Bild gemacht zu haben.Und das macht mich überhaupt nicht aus. Ich muss erst mal da sein,ich muss erst mal gucken, ich muss erst mal spüren, riechen, sehen, fühlen.Was macht das Land aus? Was macht die Leute aus?Und dann kann ich erst anfangen, das auch auf die Kamera, aufs Bild zu bringen.
Michael Koopmann
Ja, eigentlich müsste man erst so ein paar Tage hinfahren, um überhaupt malanzukommen, um überhaupt irgendwie zu sehen, wie ist die Kultur da und ja,umso weiter wächst so ein Land, umso mehr Zeit müsste man sich da eigentlich gönnen.
Susanne Prothmann
Und dann weiß ich ja auch erst, was mir wirklich gefällt, wenn ich eine Weile da gewesen bin.Alles, was ich vorher denke, was mir gefällt, habe ich mir ja angelesen oder angeschaut.
Michael Koopmann
Ja, und was jetzt auch das Bild wird zeigen, man muss ja auch einfach diesesLicht kennenlernen, was dann vor Ort da ist.Und das ist halt direkt an der Küste, deswegen gehe ich von außen,man wird da immer Wolken haben.Man hat wahrscheinlich wenig das Problem, dass der Himmel komplett blau istund kann natürlich dann auch damit entsprechend spielen, dass man halt wirklichdiese Pastelltöne einfach noch mehr eingefangen kriegt.
Susanne Prothmann
Ja, weißt du, das Tolle ist auch dort, man hat ja immer das Gefühl,man ist jetzt, ich bin jetzt in der Normandie und jetzt muss ich Ort A,B, C und D abgrasen und da überall tolle Fotos machen.Aber durch dieses wechselnde Licht an der Küste muss ich das gar nicht.Es reicht, wenn ich mir ein, zwei schöne Orte aussuche und die morgens,mittags, abends, bei Wind, bei Windstille immer wieder anschaue und immer wiederfeststelle, wie es sich verändert hat.Was für andere Stimmungen es transportiert, das Wetter und das Licht.Das bringt mir persönlich viel mehr, um zu entspannen, als wenn ich nachhersage, ich habe alle Orte in der Normandie gesehen.
Michael Koopmann
Ja, und vor allen Dingen, also jetzt ohne da überhaupt schon mal gewesen zusein in der Normandie, gehe ich mal von aus, gibt es da wahrscheinlich so wahnsinnigviele schöne Ecken am Strand und an der Küste,dass man sich wahrscheinlich auch einfach mal treiben lassen kann und gucken,wo man hinkommt und dann, dass neben was da ist.
Susanne Prothmann
Auf jeden Fall kann ich nur empfehlen.
Michael Koopmann
Da muss ja nicht der Instagram-Hotspot sein, wo schon alle waren und vor allenDingen, wo schon jedes Foto gemacht wurde.
Susanne Prothmann
Ja, und wo es dann auch nur noch Touri-Lokale gibt und so, um die Einheimischengar nicht mehr zu finden.
Michael Koopmann
Ja, leider gibt es da ja sehr, sehr viele Orte inzwischen, die so sind.
Susanne Prothmann
Aber es ist toll, die Juwelen dazwischen zu finden.
Michael Koopmann
Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Und vor allen Dingen ist es toll,wenn man überhaupt keinen Plan hatte und zufällig dann über so ein Juweli gestolpert,und sich den selber erarbeitet hat.
Susanne Prothmann
Super, oder? Genau, genau. Das macht auch so glücklich.
Michael Koopmann
Das macht, also das finde ich auch immer, macht großen Spaß.Und naja, wenn man dann bei dir noch ein bisschen Mithilfe hat,fürs Glück ist das natürlich dann auch noch gut.
Susanne Prothmann
Ja, ich habe dann immer schon so ein bisschen was im Hinterkopf und in petto,wenn man mit mir reist. Das stimmt schon.
Michael Koopmann
In Vorbereitung auf unsere Aufnahmen habe ich auch noch mal überlegt,was wir so erlebt haben und da ist mir eins aufgefallen, dass du an einer Sacheschuld bist bei mir, denn du warst die erste Person, die mir ein 35mm Objektivfestbrennweit in die Hand bzw.Auf die Kamera gegeben hat in Irland und ja, das war ein,Moment, der viel Nachwirkung hatte, denn ich glaube, ich wollte es kaum abgebenund als ich zu Hause war, musste das sofort gekauft werden und seitdem kommtdieses Objektiv eigentlich so gut wie nicht mehr von der Kamera runter und istdas immer dabei geworden.
Susanne Prothmann
Sehr gut.
Michael Koopmann
Das, glaube ich, hat sehr viel Einfluss auf meine Fotografie gehabt.Deswegen, da bin ich sehr, sehr dankbar für, dass es den Moment gab.
Susanne Prothmann
Das freut mich sehr.
Michael Koopmann
Ich glaube, das kann man dann auch noch mitgeben jedem. Einfach mal ein Objektivtesten, wenn man es mal irgendwie von jemandem ausleihen darf.Und dann kann man mal gucken, ob das irgendwie Klick macht.Und gerade bei diesen Festbrennweiten bin ich so inzwischen der Meinung.Das ist so ein bisschen wie der Zauberstab von Harry Potter.Die Festbrennweite muss einen finden und nicht mal die Festbrennweite.Und irgendwann hat man so die Brennweite, die einem so liegt und dann in Fleisch und Blut übergeht.
Susanne Prothmann
Ja, und das Spannende ist ja auch wirklich mal was auszuprobieren,was man vorher gar nicht so auf dem Schirm hatte.Man hat ja immer so seine Gedanken, das Objektiv, das möchte ich mir irgendwannmal noch gönnen oder das möchte ich haben.Und auf ein anderes kommt man vielleicht von alleine gar nicht.Und da auch wirklich mal zu sagen, ja nö,Ich glaube zwar nicht, dass mir das gefällt, aber ich probiere es trotzdem mal.Ich kann schon was verändern auch.
Michael Koopmann
Plus, da die ja alle so einen gewissen Kaufwiderstand haben im Preis,ist es ja auch ganz gut, wenn man es vor vielleicht mal so einen Tag oder einenhalben Tag testen konnte, bevor man wieder die irgendeinem Preiseinsetzen Geld,ausgegeben hat und sich danach ärgert, dass man es eigentlich dann doch wiedernur in der Fototasche mit sich rumschleppt, aber nie nutzt, weil es einem irgendwienicht Fleisch und Blut übergeht.
Susanne Prothmann
Doch nicht so passt, ja. Richtig.
Michael Koopmann
Ja, vielen, vielen Dank, Susanne, dass du mir jetzt hier und ich hoffe,allen, die zuhören, ganz viel Fernweh dagelassen hast.Und ich hoffe, dass jetzt alle Lust haben, vielleicht ihre Festbranweite draufzu schnallen und dann gleich auch mal, egal wo, ein Bild zu machen und wenndas was geworden ist, vielleicht dann hier auch einen Podcast mitzubringen undin der nächsten Folge dann hier mal zu zeigen.Alle Infos und natürlich dein Bild gibt es unter podcast.bilderzeigen.de dafindet man das dann nochmal auch in großer Größe, so ein bisschen reinzoomendann kann man mal gucken, was die Fischer da am Boot machen,Tja, ich hoffe, dass wir bei uns auf jeden Fall nochmal in einer weiteren Folgehören, denn ja, ich habe noch eine ganze Menge Ecken, wo du warst,wo ich gerne ein paar Bilder mal besprechen würde von dir.
Susanne Prothmann
Aber sehr gerne und ich habe mich sehr gefreut mit dir über mein Nummer-in-die-Bild sprechen zu dürfen.
Michael Koopmann
Vielen, vielen Dank dafür und auf Wiederhören und bis zum nächsten Mal.
Susanne Prothmann
Tschüss.
Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt und nicht manuell geprüft oder korrigiert. Die Erkennung ist nicht fehlerfrei, daher können Inhalte falsch sein. Maßgeblich ist immer das im Podcast gesprochene Wort
Diese Episode enthält keine bezahlte Werbung und wurde vollständig unabhängig produziert; dennoch empfehle ich gerne Fotoreisen wie die von Susanne sowie aber auch Angebote anderer Veranstalter für Fotoreisen.
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