Rachel Holbach nimmt uns mit in den schwedischen Schärengarten: Beim Campingurlaub mit ihrer Familie entsteht auf einem späten Spaziergang mit ihrer Tochter ein Bild wie eine Schweden-Postkarte – ein rotes Häuschen am Wasser, eingefangen im warmen Licht eines endlosen Sommerabends. Es geht um die besondere Lichtstimmungen, die Freude an wenig Ausrüstung und darum, die Natur…
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Diese Episode ist erschienen am 30.09.2026 und wurde aufgenommen am 28.05.2026.
Das Titel-Bild und die Figuren wurde per KI ‚ChatGPT‘ generiert. Die Titel-Melodie „Der weite Blick“ wurden von M. Koopmann mit der KI musichero.ai generiert. Alle Bilder im Podcast sind echte Fotografien soweit nicht anders gekennzeichnet.
Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts,Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.
Willkommen bei Bilder und Geschichten. Ein Bild kann ein Gefühl einfangen,von Geborgenheit und einem Moment nur für sich.Und ein Bild hat eine Geschichte, die wir heute hörbar machen wollen.Viel Spaß bei diesem Podcast, euer Michael.Und willkommen zu dieser neuen Folge und herzlich willkommen Rachel Hobach,die heute für mich aus Dänemark hier eingeschaltet ist. Hallo Rachel.
Rachel Holbach
Hallo, hallo, guten Morgen.
Michael Koopmann
Wie geht es dir da oben im hohen Norden?
Rachel Holbach
Mir geht es super. Die Sonne scheint und es ist endlich auch warm.Wir hatten Temperaturen noch um die 15 Grad letzte Woche.Also wir sind sehr froh, oder ich bin sehr froh, dass jetzt wärmer ist endlich.
Michael Koopmann
Das klingt sehr gut. Da haben wir euch ein bisschen wärmer abgegeben.Hier war es nämlich viel zu warm.
Rachel Holbach
Ja, also es ist genau die richtige Temperatur, wenn du mich fragst gerade.
Michael Koopmann
Sehr, sehr schön. Ja, ich bin ja langsam dabei, hier meinen Podcast weiter überdie Grenzen hinaus auszuweiten.Jetzt hatte ich erst den Rolf hier aus Thailand im Podcast und jetzt du ausDänemark. Mal gucken, wie weit ich noch über die Grenzen hier hinauskomme.
Rachel Holbach
Ja.
Michael Koopmann
Und ja, wir starten einfach mal direkt ins Bild ein, denn du hast nämlich mirein Bild auch über die Grenzen hinaus aus Schweden mitgebracht.Aha, richtig. Und erzähl doch mal dazu, wie du denn nach Schweden gekommen bist.Der Weg war mir sicher kürzer.
Rachel Holbach
Ja, ganz genau. Also wir wohnen in der Nähe von Roskilde auf Seeland in Dänemark.Und da liegen sowohl Schweden als auch mein neues Sehnsuchtsland,Norwegen, nicht mehr so weit weg wie noch vor acht Jahren, bevor wir hierher gezogen sind.Das heißt, wir reisen ganz gerne mit unserer Familie, campenderweise mit unseremDachzelt, ja, entweder nach Schweden oder nach Norwegen.Und das hier ist Teil einer unserer Reisen nach Schweden gewesen,wo wir eine Rundreise gemacht haben bis oben an die norwegische Grenze.
Michael Koopmann
Da bin ich ja einfach sehr, sehr neidisch, wenn man so kurze Wege hat in solche tollen Länder.Ich würde mal einmal kurz direkt versuchen, das Bild für die Zuhörer ein bisschenzu beschreiben, damit die wissen, worüber wir reden.Und damit wir ja gleich so ein bisschen Fernweh auch verbreiten können,denn das bringt das Bild hier sehr gut mit.Ja, ich sehe hier ein Bild im Querformat und zu sehen ist auf der rechten Seiteein kleines rotes Häuschen.Ja, so wie man sich das da oben vorstellt, so ein kleines Holzhäuschen mit weißen Kanten.Und das steht an dem Ufer, ja, von einem anscheinend See, Fjord,irgendwie sowas in der Art.Und es liegt in einem wunderbar warmen Licht. Denn auf der linken Seite siehtman noch so ein bisschen die tiefstehende Sonne, die da das ganze Gold einfärbt von der Seite.Man sieht das Wasser, man sieht die gegenüberliegende Küstenseite.Und im Vordergrund halt so ein paar Blätter, die mit ins Licht hängen,auch Gold angestrahlt werden.Ja, und sonst sieht man eigentlich so ein kleines Ufer, ein bisschen Sandstrand,viel Schilf, viel Gras, ein kleines Mäuerken aus Findling.Und im Hintergrund ein paar Kiefern. Ja, eigentlich genau so,wie man sich das da oben vorstellen würde.Und ja, was habt ihr denn da Schönes an diesem Häuschen gemacht?
Rachel Holbach
Das war an einem Abend und ich kann verraten, dass das schon spät war,also abends um 23 Uhr glaube ich, bin ich mit meiner Tochter nochmal losgezogen abends.Die Jungs haben schon geschlafen, mein Mann war dann mit denen am Zelt und,Ja, wir hatten einfach noch Lust, noch so eine kleine Runde zu drehen.Das hier liegt ja an der Westküste, an den Scherengärten, diesen bekannten Scherengärten,die man so vielleicht auch schon öfters auf Bildern gesehen hat,nahe der norwegischen Grenze.Also das sind so die, das sind, weil du sagst, das Fjord, also es ist sozusagenso ein, ist das ein Nebenarm?Ist egal, es sind Scherengärten auf jeden Fall.Lassen wir uns einfach drin. Genau, es sind diese Scherengärten,das heißt, du siehst diese Felsen, wunderschön, um zum Beispiel auch Kajak zufahren, ganz unbeschwert.Und wir waren eben dort abends noch eine Runde spazieren und ich habe,so wie ich das ja oft mache, noch die Kamera mitgenommen.Und dann habe ich einfach drauflos fotografiert. Meine Tochter hat auch einbisschen fotografiert, sowohl mit dem Handy als auch mit meinem Handy.Sie hat kein eigenes, als auch mit meiner Kamera, um das so ein bisschen auszutesten.Und es ist halt wirklich dieses weiche Licht, also diese langen Sommernächte,sowohl in Dänemark als auch in Schweden und Norwegen, sind wirklich das.Was ich so liebe hier oben im Norden.
Michael Koopmann
Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Also gerade, je höher man kommt undje länger die Nächte da werden, Und dann hat man ja gerade dieses wunderbareLicht, was wir Fotografen so mögen, dann auch noch extra lang.Ich glaube, da fällt es ja fast schwer, irgendwann ins Bett zu gehen überhauptund das gehen zu lassen, das Licht.
Rachel Holbach
Das ist mir nicht nur einmal passiert, kann ich verraten.
Michael Koopmann
Das kann ich sehr gut verstehen und das wird mir wahrscheinlich genauso passieren.Ja, ich bin ja froh, dass du dann deine Tochter auch gleich direkt mit an dieFotografie ranführst und schon mal die entsprechenden Tricks zeigst,wie man das Licht dann auch eingefangen kriegt.
Rachel Holbach
Ja, das macht Spaß. Die ist auch sehr interessiert und,muss ja auch wirklich so ein bisschen die Balance halten, wenn man seinem Kindda was mitgeben will, dass man nicht zu nerdig wird, dass es zu schwer wirdzu verstehen und gleichzeitig auch nicht so eingreift in die Spielereien, die die so haben.Wenn du verstehst, was ich meine, nicht zu viel anleitet, sondern dass die daauch so irgendwie wirklich noch spielerisch drangehen können.Und da hat die echt Lust drauf.
Michael Koopmann
Ja, man muss ja einfach so ein bisschen das Gefühl dafür kriegen.Und dieser Podcast ist jetzt hier ja auch nicht nur für Fotonerds.Deswegen möchte ich auch mal versuchen, einfach so ein bisschen zu beschreiben.Denn gerade so dieses goldene Licht ist ja halt immer so kurz vorm Sonnenuntergang.Ich glaube so, ja, eine Dreiviertelstunde ungefähr hat man so die Chance,dass wenn die Sonne halt so ganz tief steht, dass wirklich das Licht halt golden wirkt.Und man auch gerne mal wirklich rein fotografieren kann in das Licht und danndas bestenfalls das Bild wirklich komplett in so einem goldenen Schimmer erscheintund ja wirklich leuchtet und so eine Atmosphäre wunderbar einfangen kann.
Rachel Holbach
Ich finde auch das Gras ist so wunderschön in dem Gold.Ich weiß nicht, ob dir das schon aufgefallen ist, also Gras kann ja echt tricky sein,dass es so schnell in der Sonne ganz grell grün wirkt und gegen Grün habe ichüberhaupt nichts auszusetzen, aber es kann halt schnell relativ ja auch dannso einen grünen Stich kriegen.Und grün wird so unglaublich schön in der Golden Hour.
Michael Koopmann
Finde ich. Ja, wenn man dann ganz tief reingeht, sich irgendwie einen schönenVordergrund aussucht und dann halt das goldene Licht im Hintergrund,dann hat man gleich dieses, ach weiß ich nicht, diese wunderbare Weiche in dem Bild drin.Was dann, ja, da kann man irgendwie gleich so einen Sommerabend irgendwie fühlen und schmecken.
Rachel Holbach
Ja, absolut.
Michael Koopmann
Ja, und dann hat man die goldene Stunde hinter sich oder die goldene Zeit unddann kommt ja gleich die blaue Stunde, dass alles schön und blau ist und dannkann man die Kamera auch nicht weglegen, dann geht es nämlich gleich weiter mit den Fotos.
Rachel Holbach
Ja, genau.
Michael Koopmann
Ja, deswegen, also vielleicht jeder, der jetzt zuhört, nehmt eure Kamera,wenn die Sonne am Untergehen ist, nicht nur Sonnenuntergang fotografieren,sondern auch das Licht anfangen, das macht großen, großen Spaß.
Rachel Holbach
Ja, dem kann ich nur zustimmen.
Michael Koopmann
Aber jetzt erzähl doch mal, ihr wart da in Schweden unterwegs im Urlaub,was habt ihr denn da oben alles Schönes gemacht?
Rachel Holbach
Ja, wir sind, wie gesagt, kämpenderweise unterwegs gewesen.Wir haben uns eigentlich mehr oder weniger treiben lassen. Also wir hatten einegrobe Idee von dieser Stelle hier,da mein Mann schon öfters mal, dort oben, der ist Wissenschaftler und die haben,also er arbeitet mit Wasserqualität und dort haben die ein Institut,was man auch besuchen kann.Den Namen müsste ich noch mal nachschauen. Und deswegen kannte der diese Stelleund hat dann davon vorgeschwärmt, Wir haben gesagt, wir müssen da mal mit den Kindern hin.Und das war so das grobe Ziel.Und dann sind wir eigentlich einfach drauf losgefahren und haben dann eine Rundreisegemacht. Natürlich mehr im südlichen Teil, weil Schweden ist ja wirklich riesengroßoder lang, darf man ja geografisch gar nicht sagen, lang.
Michael Koopmann
Und vor allem die Küsten sind ja noch viel länger.
Rachel Holbach
Ja, genau, richtig. Ja, und wir waren sowohl in südlichen Teilen Schwedens alsauch an ganz großen Seen, mitten im Wald,aber eben auch hier an der Westküste und nah an der norwegischen Grenze.Und das ist auch ganz klar mein Favorit, diese Scherengärten.Ich finde das so putzig und schön, diese kleinen Wasserläufe,die da sind, wo man das Gefühl hat, du kannst einfach zum anderen Ufer rüberschwimmen.Oder so ganz kleine Inseln mittendrin, wo du denkst, hier will ich wohnen.
Michael Koopmann
Ja, und das Schöne ist ja, wenn ihr dann als Camper unterwegs seid,könnt ihr das ja theoretisch auch machen. Ich glaube, da sind die da oben jaauch relativ frei, wo man campen kann und wie man campen kann, oder?
Rachel Holbach
Ja, tatsächlich ist es so, dass man das mit Vorsicht genießen muss.Also es gibt das sogenannte Allemannsrad, das ist das Jedermannsrecht.Das heißt, das ist was ganz Tolles. Also dass man sagt, die Natur,und du musst bedenken, Schweden besteht aus 80 Prozent Wald.Und siehst du auch, wenn du da hochfährst.Und diese Natur soll allen zugänglich sein. Alle sollen hier sich aufhaltendürfen, weil es einfach wohltuend ist und gut für die Gesundheit ist.Aber das Ding ist, du darfst zwar überall campen, aber du darfst zum Beispielnicht einfach überall mit deinem Auto hinfahren oder mit deinem,also so einem riesen Campingwagen da irgendwo parken, weil das natürlich dann auch wieder,Flora und Fauna kaputt machen kann.Und das ist leider ein bisschen zu sehr ausgenutzt worden in den letzten Jahren,seit Corona gibt es ja immer mehr, die Campingwagen,kaufen, die das Camp für sich entdeckt haben und da sind die etwas restriktivergeworden, sowohl in Schweden als auch in Norwegen.Das heißt, statt wilder Stellen, die man vielleicht früher eher mal gefundenhat, am Rand von einem Wald, am Rand von einem See.Also ist es eigentlich fast unmöglich, irgendwas da noch zu finden,weil da immer mehr Schilder aufgestellt werden. Hier ist Camping nicht erlaubt.Das fährt man dann lieber doch auf den Campingplatz. Da haben wir auch einfachein besseres Gefühl damit.
Michael Koopmann
Ja, so ein bisschen schade. Wie bei so vielen, wo der Tourismus es dann dochein bisschen einfach überflutet hat und dann so gut gemeinte Sachen wie diesesJedermannsrecht einfach so weit ausgenutzt wurde.Wahrscheinlich nur wenigen, aber dafür einigen Idioten, die dann wieder vielzu viel Müll hinterlassen haben oder alles plattgewalzt haben und so die Naturdann nach und nach kaputt machen.
Rachel Holbach
Und ich will da auch gar nicht so weit ausholen, aber wir haben das Gleichein Extremen und man mag es nicht glauben, auch in Norwegen erlebt.Also Norwegen wird überrannt an den Hotspots.Das ist kein Witz, man denkt wirklich Norwegen? Moment, das ist doch kalt undso. Aber es gibt einen neuen Trend, der heißt Coolcation.Das heißt, statt in den Süden zu fahren, wo es zu warm ist im Sommer,Und zieht es die meisten Touristen und Touristinnen mehr in den Norden.Und deswegen sind die wirklich überrannt. Und da leisten natürlich auch soziale Medien,ihren Beitrag dazu. Wenn ich hier ein Bild teile, habe ich inzwischen aufgehört.Ich werde jetzt auch nicht sagen, wo genau das hier ist.Ich sage, es ist die schwedische Westküste, aber werde jetzt nicht die Koordinatenteilen, weil ich einfach sehe, wir haben da ja auch als Fotografen, ob Hobby oder,Fotograf oder ob du das kommerziell machst, wir haben da, finde ich,auch ein bisschen eine Verantwortung,was wir teilen.
Michael Koopmann
Jedenfalls. Und gerade dieses Influencertum, wo jetzt dann irgendwie diese Orterausgepickt werden, die dann einfach groß gehypt werden und jeder,gefühlt durch Social Media, weil er damit jeden Tag dann vollgebombt wird,da hinfahren muss und es ja irgendwie gar keine andere Ecke gibt,wo man irgendwie sich aufhalten kann,gibt es dann halt diese Ecken, wo halt so viele Leute hinfahren und dann förmlichOrte ja eigentlich überwalzt werden.
Rachel Holbach
Ja, also wir sind inzwischen, wir versuchen dieses Jahr auch anders zu reisen.Wir werden wahrscheinlich nicht weit fahren, sondern wollen versuchen,mit den Kindern dieses Jahr mal wandernd zu campen. Das wird auch ein Abenteuer.Dass wir weder das Auto lange nutzen, aber auch nicht genötigt sind,jetzt unser Auto an der Stelle vielleicht auch aus Versehen zu parken,wo man hätte nicht parken dürfen, sondern sagt man, man geht auf den Parkplatz,hier ist öffentlich und dann wandern wir in die schöne Natur rein und campen da, wo man campen darf.
Michael Koopmann
Plus man kann die Natur so erleben und sich seine schönen Punkte dann selberfinden. Und gerade wenn ich die nordischen Länder nehme, ist ja nicht so,dass es da nur an diesen Hotspots schön ist, sondern es ist ja auch überall schön.
Rachel Holbach
Überhaupt nicht. Wir waren letztes Jahr, sind wir zum Gairangerfjord,also wir sind vorbeigefahren und das war irre, wie viel da los war.Das ist ein kleines Dörfchen, will ich fast sagen.Eine riesige Fähre war mitten in diesem Gairangerfjord. Tausende von Menschenin dem Dörfchen überrannt. Wir sind gar nicht ausgestiegen. Aber,weiß nicht, 50 Kilometer weiter, am nächsten Fjord, ist es mindestens genauso schön.Aber keiner weiß von diesem Fleckchen, weil es halt nirgendwo groß geteilt wird.
Michael Koopmann
Ich mache das ja gerne so, wenn eben so ein Schild ist zu der Sehenswürdigkeit,da geht es zum Eiffelturm oder zu den Klippen oder sonst was,einfach in die entgegengesetzte Richtung laufen und meistens findet man da eintotal schönes Plätzchen, wo kein Mensch ist.
Rachel Holbach
Ja, und ich denke, jeder soll das machen, was ihm am besten gefällt.Aber wir haben für uns festgestellt, unseres ist es nicht.Wir genießen wirklich auch dieses in der wilden Natur sein, auch mal so ganz rudimentär zu leben.Das hat was total Befreiendes. Apropos Fotografieren. Wenig Ausrüstung mitnehmen,weil du keinen Platz mehr im Rucksack hast.Oder sich halt da so durchzuschlagen mit einem Kochtopf. Was kann ich denn damitjetzt für eine fünfköpfige Familie kochen?
Michael Koopmann
Ja, aber ich glaube, das ist da beim Kochen wie auch beim Fotografieren,sich einfach mal auf Kleines einstellen und ein bisschen zu limitieren.Dann macht der dann auch wieder Spaß und kommt da mal ein schönes Gericht beirum und sie hat auch ein schönes Foto dann.
Rachel Holbach
Ja, also mich fordert das mehr raus, wenn ich nur die 50 Millimeter dabei habe,also mein 50 Millimeter Objektiv.Und nicht noch meine große Linse, wo ich da noch vieles ranholen kann.Du bist viel mehr in Bewegung und musst halt gucken, okay, ich sehe irgendwasCooles. Wie kann ich da jetzt irgendwie einen guten Winkel finden,eine coole Perspektive, um das einzufangen, was ich sehe, aber vielleicht auch fühle.
Michael Koopmann
Kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen. Ich habe das ja mit dem 35 Millimeterund ich weiß nicht, wie oft ich dann noch irgendwie eine Telelinse mit mir rumschleppemit irgendwie anderthalb Kilo, so als Angstobjektiv.Weil es könnte ja sein, dass man irgendwas verpasst, aber das eigentlich niedraufkommt. immer nur nur gewichte so farme schläppte,deswegen weniger ist der auf jeden fall bei der fotografie immer mehr.
Rachel Holbach
Ja das genau das was ich also gerade an dieser art von reisen mark es ist eines ist schon so ein gedankensport vorher was nehmen wir mit gerade auch mit fünf mann,aber es wenn du dann unterwegs bist und alles hat sich so eingespielt,ist das total befreiend,wie wenig man wirklich braucht im Alltag.
Michael Koopmann
Ja, und man braucht halt wenig und bestenfalls hat man das Ganze dann auch garnicht angeschafft, wenn man das immer mal verstanden hat, sondern lebt auchmit diesem Wenigen einfach gut.Das ist ja auch mit der Grund, warum ich hier sehr ungern über Technik sprechein diesem Podcast, weil,ja, es gibt tausend Fotosachen, die man gerne kaufen möchte,brauchen tut man da, aber eigentlich gar nichts von irgendeinem Body,irgendeine Linse vorne dran und damit entstehen Fotos und Geschichten.
Rachel Holbach
Ja, genau. Und die Geschichten sind ja eigentlich das Besondere hinter den Fotos.
Michael Koopmann
Jetzt auch bei dem Campen ist ja auch wirklich das Problem, dass Müll entstehtund ich habe hier gerade noch eine Seite aufgemacht, weil mir die gerade inErinnerung gekommen ist, nämlich der Stefan Nixdorf, auch aus dem Fotografie-Tutut-Freundeskreis.Ein schönes Projekt gestartet, saubere Fotografie, wo er die Idee hat,dass einfach jeder Fotograf, der unterwegs ist, wenn er Müll sieht, den Müll fotografiert,da mitnimmt, in die nächste Mülltonne steckt und dann auf seinem Instagram-Accountdas hinterlässt. Finde ich eine total tolle Idee.Stefan, du kommst auch nochmal hier in den Podcast demnächst,aber vielleicht finden Sie so schon mal ein paar, die da mitmachen und die Naturauch ein bisschen schöner dann hinterlassen.
Rachel Holbach
Ja, auf jeden Fall. Da haben wir alle eine Verantwortung zu tragen.Das ist ein richtig cooles Projekt, finde ich. Sehr sinnvoll.
Michael Koopmann
Ich hoffe, dass die Followerzahl ist noch sehr gering. Ich hoffe,dass da jetzt hier noch ein paar Leute nachher in die Shownotes gehen und auchmal auf Follow klicken und natürlich mitmachen.
Rachel Holbach
Genau.
Michael Koopmann
Ja, Rachel, ich säue hier die Uhr. Wir sind schon wieder knapp bei den 20 Minuten.Deswegen muss ich hier leider unser Gespräch langsam zu Ende bringen.
Rachel Holbach
Alles gut.
Michael Koopmann
Ich danke dir viermals, dass du mir hier ganz viel Fernweh bereitet hast.Und ich hoffe den Hörern auch.
Rachel Holbach
Ich danke, dass ich kommen durfte.
Michael Koopmann
Sehr, sehr gern und du bist natürlich herzlich immer wieder eingeladen,mit einem schönen Bild hier zu kommen und vielleicht dann auch von eurer Wandertoureine Geschichte hierhin mitzubringen.
Rachel Holbach
Ja, sehr gerne.
Michael Koopmann
Aber bis dahin sage ich vielen, vielen Dank, auf Wiederhören,bis zu einem der nächsten Mittwoch und Tschüss.
Rachel Holbach
Tschüss.
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