Das jährliche „Meet & Street“-Treffen der Streetfotografie-Szene findet jeden Sommer in einer anderen Stadt statt – letztes Jahr Dresden, dieses Jahr Freiburg am 11. Juli 2026, immer organisiert von einem anderen Streetfoto-Collective. Kristian Langer erzählt, wie Fotografen sich austauschen, gemeinsam durch die Stadt streifen und Motive jagen – und wie aus einem einzigen Moment trotzdem…
Grossen Dank an alle Fotografen und Fotografinnen das ihr mitgemacht habt und mit die Bilder zur Verfügung gestellt habt. Wir sehen uns dann in Freiburg.
Wenn du das Bild zu dieser Episode sehen (mit EXIF-Daten), meinem Gast einen Kommentar hinterlassen oder deine Meinung schreiben willst kannst du dies auf der Episoden-Webseite:
📺 Lust auf mehr Bilder schauen? Jeden letzten Mittwoch im Monat findet der ‚Virtuelle Bilderabend‘ als Livestream auf YouTube und im Fediverse auf Makertube statt. Weitere Infos unter bilderabend.de
🌍 Links zu tollen Bilder-Webseiten und Blogs findest du unter bilderlinks.de
📅 Eine Übersicht von Fotografie-Veranstaltungen findedt du unter bildertermine.de
Ich freue mich auf deine Kommentare, Anregungen, Gedanken – und natürlich auf dein Bild für den Podcast. Bitte bewerte und kommentiere den Podcast bei Apple Podcast, Spotify, YouTube und den weiteren Portalen.
Vielen Dank. Bis zur nächsten Episode am kommenden Mittwoch!
📄 Zusatzinfos:
Diese Episode ist erschienen am 24.06.2026 und wurde aufgenommen am 13.03.2026.
Titel-Melodie: „Der weite Blick“ generiert von M. Koopmann mit musichero.ai
Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts,Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.
Das ist Bilder und Geschichten, ein Podcast über Emotionen, Erinnerung und die Kraft der Fotografie.Keine Zahlen, keine Technik, sondern echte Menschen mit echten Momenten.Jede Folge ein Gast, ein Bild und eine Geschichte, die du hören kannst.Willkommen in der neuen Episode dieses Podcasts.Und wie gesagt, herzlich willkommen zu diesem schönen Podcast und zu einer ganzneuen Geschichte, die wir heute mitbringen.Und dafür habe ich den Christian Langer erneut bei mir, der uns heute,ja, ich glaube, ein ganz besonderes Bild mitgebracht hat. Da werden wir vielSpaß mit haben. Aber erst mal hallo Christian.
Kristian Langer
Ja, moin Michael.
Michael Koopmann
Wir haben dich in der ersten Folge schon als Street-Fotografer kennengelernt,aber der auch Landschaftsbilder macht und war mit dir in Bremen unterwegs.Auch heute haben wir ein Bild, ja, Kategorie Street-Fotografie,aber es ist halt auch Kategorie Fotografen, Fotografieren, Fotografen.Erzähl doch mal, wie es zu diesem Shot gekommen ist.
Kristian Langer
Ja, das Bild ist 2025 beim Meet in Street in Dresden entstanden.Und es haben sich nachher dann bei den Walks so ein bisschen Kleingruppen gebildet.Ja, und dementsprechend so eine kleine Truppe rennt dann und läuft mal lustig rum.Und da war natürlich eine Spiegelung in der Pfütze. Und wir kennen alle Fotografen,Spiegelungen, da sind wir bei.Und jetzt hätte ich natürlich mich dazu einreihen können auf dem Bild.Aber andererseits dachte ich, gut, das machen jetzt alle das Foto.Ich fand halt die Skurrilität durch die Fotografen, die sich selber davor dieSpitze stellen, natürlich durchaus lustiger und ja.
Michael Koopmann
Das klären wir gleich mal auf, warum Pfützen Fotografen magisch anziehen in der Stadt.Aber ich versuche mal einmal kurz das Bild zu beschreiben, damit jeder so einegrobe Vorstellung hat, über was wir hier sprechen.Denn wir haben hier erstmal ein schwarz-weißes Bild, das Ganze im Querformat.Wir sehen hier im Hintergrund so typisch Dresden alte Gebäuer und eine alte Laterne.Ganz im Hintergrund auch ein paar Autos rumstehen. Und auf dem Kopfsteinpflastersind jetzt eine ganze Menge Fotografen, die knien oder stehen gebückt vor einerPfütze, die am linken Bildrand ist.In dieser Pfütze sehen wir eine leichte Spiegelung.Und ja, jeder dieser Fotografen hat irgendwie eine Kamera dabei,entweder vorm Gesicht oder tief gehalten oder eine Handykamera direkt auf dem Boden ist.Also es ist, glaube ich, alles Mögliche an Fotomöglichkeiten und wie man davor stehen kann dabei.Und versuchen halt hier irgendwie ein Bild zu machen. Da müssen wir gleich malzu kommen, was sie denn da wohl versuchen.Und ja, es sind halt zwei Grüppchen im Endeffekt.Einmal mehr auf der linken Seite drei Fotografen oder zwei Fotografen und eineFotografen und auf der rechten Seite nochmal drei Fotografen.Und da fällt mir einer direkt ins Auge. Das muss der Uwe Rosig sein.Den hatten wir hier auch schon mal im Podcast, der da auch irgendwie geradeversucht, sein Bild zu machen.Ja, und das ist so grob die Aufnahme. Aber erzähl mal, was machen die da an der Pfütze?
Kristian Langer
Also lustigerweise haben wir zwei andere Teilnehmer des Mitten Streets dabeigetroffen, die einen bunten Regen-Poncho anhatten.Und die sind uns halt entgegengekommen und dadurch ist halt diese tolle Spiegelmit den bunten Ponchos entstanden.Und lustigerweise, man hätte eigentlich das zweite Bild auch noch mit einblendenmüssen. Sie haben gleichzeitig auch die anderen natürlich fotografiert,die ich jetzt hier gerade auch abgebildet habe, auch durch die Pfütze.
Michael Koopmann
Das kannst du mir ja gerne mal zukommen lassen. Dann kommt das mit in die Episodenseiteund dann können sich die Hörerinnen auch das Gegenbild dann angucken.
Kristian Langer
Also ich weiß nicht, ob es das Gegenbild noch gibt, weil die Person,die da mit bei war, ich auf Instagram leider nicht mehr finden kann.Ich weiß nicht, ob der Account gelöscht wurde. Deswegen, das Bild existiertleider auch nirgends wo mehr.Ich muss mal gucken, ob ich es noch vielleicht noch habe, aber ich glaube, es ist nicht mehr da.
Michael Koopmann
Ich frage mal den Uwe, der kennt eigentlich jeden.
Kristian Langer
Das stimmt anders, da hast du recht.
Michael Koopmann
So, aber die Faszination einer Pfütze, für alle, die jetzt nicht in der Fotografieunterwegs sind, ist halt so, so eine Pfütze kann halt magisch anziehend sein.Also erst mal eine Pfütze hier ein Anzeichen für, es war schlecht Wetter unddas war es, soweit ich gehört habe, bei diesem Meet-in-Suite in Dresden auf jeden Fall.Es hat irgendwie sehr viel geregnet, deswegen auch Pfützen.Aber normalerweise, wenn es dann nicht mehr regnet, freuen sich Fotografen total über Pfützen.Denn wenn man da nah rangeht, hat man eigentlich immer eine Spiegelung und kannhalt wunderbar Motive halt plötzlich verdoppeln, dass man halt irgendwie oben das Gebäude hat.Unten spiegelt sich das Gebäude nochmal in der Pfütze oder Personen,die sich dann da unten spiegeln.Man kann auch nur die Spiegelung machen und halt irgendwie über Bande fotografierenim Endeffekt, dass man nur da drin Leute oder das Motiv hat.Deswegen so eine Pfütze immer interessant. Man muss ja auf jeden Fall heruntergehenin die Knie oder so tief wie möglich da dran.Deswegen ist hier, glaube ich, das Handy auf jeden Fall von Vorteil.Das kann man mehr oder weniger in die Pfütze halten und dann kann man umso mehrSpiegelung da reinkriegen.Deswegen, ja, ich bin auch inzwischen so von Pfützen magisch angezogen.Und ich habe auch schon Fotografen gehört, die bringen die Pfützen mit anscheinend.
Kristian Langer
Ja, das habe ich durchaus auch schon gehört und ich habe es sogar einmal erlebt.Ehrlich gesagt, ja, soll jeder machen, das was er mag.Ich muss dazu leider sagen, ich persönlich bin gar nicht so ein Riesenfreund von 14.Ja, man kann sie mitnehmen, aber ich finde, sie wurden schon so oft in Kombinationfotografiert und mit Gebäuden, okay, bin ich noch dabei, aber mit Menschen,es ist nicht so ganz meine Welt, aber es ist legitim, aber das muss ja jederselber wissen, ne? Keine Frage.
Michael Koopmann
Ich bin ja ein Fan auch von der Spiegelung an sich. Der gute Thomas B.Jones hat mir mal einen kleinen Tipp gegeben oder in irgendeiner Podcast-Folgeauch, dass er immer so einen kleinen Taschenspiegel mit dabei hat,der, wenn man gerade keine Pfütze zur Hand hat, man auch prima unter das Objektiv halten kann.Dann hat man immer so einen kleinen Störer unten im Bild, womit man jedes Bildja so ein bisschen aufwerten kann.Lange weiß Motiv, aber man hat plötzlich was im Vordergrund und zack ist soein Bild wieder interessant.
Kristian Langer
Ja, wir hatten da beim letzten Walken eine sehr interessante Idee gehabt.Die Aufgabe war gewesen, das WDR-Stadion unter anderem zu fotografieren.Und er hat einfach sein Smartphone als spiegelnde Fläche genommen.
Michael Koopmann
Ja, genau, das geht auch.
Kristian Langer
Was ja durchaus auch geht mit dem Display, wo ich dachte so,das ist ja mal eine geniale Idee, weil das haben wir wirklich dabei,da brauche ich keinen Spiegel mitnehmen oder so.Und es war so an dermaßen tolle Aufnahme wirklich fasziniert.
Michael Koopmann
Ja, eine ganz neue Art der Smartphone-Fotografie.
Kristian Langer
Genau.
Michael Koopmann
Ja, man braucht nur die Ideen und die Ideen kann man sich halt immer prima beianderen abgucken, denn da gibt es sie halt und dafür sind halt diese Fotowalks gut.Wir haben glaube ich in der letzten Episode schon mal darüber gesprochen,was ihr so in Bremen beim Street Musikantenkollektiv macht und jetzt bist duhier beim Meet in Street in Dresden.Erzähl mal, was denn es mit dieser Veranstaltung überhaupt auf sich hat.
Kristian Langer
Das Medien-Street ist ja praktisch das Klassentreffen der Street-Fotografenin Deutschland, könnte man sagen.Also wirklich ganz Deutschland und teilweise auch schon außerhalb,also Schweiz, Österreich.Ich glaube, das Jahr davor in Hamburg waren sogar welche aus Skandinavien mit dabei.
Michael Koopmann
Ja, cool.
Kristian Langer
Kommen wirklich alle zusammen und tauschen sich halt einfach aus,bilden Gräubchen und erkunden mal die entsprechende Stadt.Und im Regelfall ist es so, dass ein Kollektiv, zumindest was in der Vergangenheitso, das halt irgendwo beheimatet ist, die sich sozusagen veranstaltet.Da ist dann meistens auch noch eine Ausstellung, die man sich mit angucken kann.Und ja, es hat wirklich sehr, sehr, sehr viel Spaß gemacht.Obwohl das Wetter sehr, sehr schlecht war, muss man klar sagen.Es hat wirklich die ganze Zeit mal wieder geregnet. Hier hatten wir mal eine trockene Pause.Aber die Klamotten waren schon teilweise ganz schön durch. Aber man hat gesehen,man kann trotzdem in so einer guten Gruppe trotzdem tolle Fotos machen und auchdann kann man sich draußen bewegen. Also es ist das Schöne als Street.Es ist egal, ob es regnet oder trocken ist. Man kann immer raus.
Michael Koopmann
Ja, ich hätte das selbst noch gar nicht geschafft zu einem der Meet & Streets.Aber in diesem Jahr steht es fest bei mir im Kalender. Es ist nämlich der 11. Juli.Und wenn mit dieser Podcast-Folge alles richtig läuft, müsste die ganz kurzdavor veröffentlicht werden.Das heißt, wenn ihr das gerade hört, habt ihr bestimmt noch die Möglichkeit, dem 11.Juli Richtung Freiburg zu fahren, denn dort ist das nächste Meet-in-Street.Und dort werden sich so ziemlich alle Street-Photographer, die man irgendwieaus Instagram kennt und die da mehr als drei Follower haben,wahrscheinlich treffen und auch zusammen Bilder machen.Jetzt sind die dann alle zusammen und man ist dann wahrscheinlich am 11.Juli auch in Freiburg da nicht mehr sicher, weil halt durch die ganze Stadthalt Street-Photographer laufen und wild Bilder machen. wie läuft das ab?Was geht dann da überhaupt vor sich?
Kristian Langer
Naja, also es war so gewesen, es gab offizielle Walks sozusagen,die man hätte machen können, die auch begleitet wurden durchaus. Ähm,Wir haben uns nachher allerdings dazu entschieden, dass wir uns sozusagen aufeigene Faust losgemacht haben.Das heißt, wir haben uns da, viele von den Fotografen, die wir hier auf demFoto aussehen, kannte ich durchaus vorher, zum Beispiel der Uwe,als auch der Thorsten, Florian und ähnliches.Also von daher, wir kannten uns schon durchaus, ein paar andere Gesichter kamennoch frisch hinzu und ja, da hat man sich halt einfach zusammen connectet undist dann losgelaufen sozusagen und ja, die Stadt erkundet.
Michael Koopmann
Ja und das heißt ja im Endeffekt, dass man auch mehr oder weniger ohne Planloslaufen kann. Also gerade ja Dresden, wenn ich es kenne, hat ja tausend Möglichkeiten.Freiburg wahrscheinlich auch. Und dann mal gucken, was sich so an Motiven ergibt.Aber wenn man jetzt hier zu, wie viel seid ihr da? Sechs unterwegs?Ne, sieben mit dir dann wahrscheinlich.
Kristian Langer
Dürfen so acht, neun gewesen sein.
Michael Koopmann
Rennen dann plötzlich alle Passanten weg, weil sie sehen so viele Fotografenauf einmal. Oh Gott, oh Gott, was passiert hier? Oder wie läuft das dann ab?
Kristian Langer
Nein, eigentlich gar nicht. Lustigerweise fällst du in solchen Gruppen teilweiseweniger auf, als wenn du alleine unterwegs bist.Weil so sieht es dann eher wie eine touristische Gruppe aus,eine Reisegruppe, die irgendwo hin ist.Kann ja auch durchaus mal sein und die dann irgendwelche Sachen fotografiertund es fällt dadurch relativ wenig auf. Man glaubt es gar nicht.
Michael Koopmann
Okay, sehr gut. Das ist dann auf jeden Fall schon mal auf jeden Fall noch eineMöglichkeit, dass man ein Bild kriegt.Aber ich kenne es ja auch so. Es ist einfach eine super Möglichkeit,sich zu connecten und einfach mit ein bisschen mit den anderen Fotografen zupalabern und denen halt auch auf die Finger zu gucken, was die denn da irgendwiemit ihrer Ausrüstung gerade machen.Weil wenn wir das auf dem Bild sehen, es ist ja ein Motiv, aber mindestens sechsverschiedene Aufnahmen, nee sieben mit dir, sieben verschiedene Aufnahmen davon,die wahrscheinlich alle anders aussehen, weil ja schon jeder irgendwie auf einerunterschiedlichen Höhe ist vor dieser Pfütze.
Kristian Langer
Ja, absolut. Und was das Tolle war, also es war wirklich so lustig,wir hatten teilweise wirklich Bauchschmerzen vor Lachen.Wir haben uns einfach gegenseitig irgendwie wieder aufgezogen oder ähnlichesund deswegen als solche Walks machen einfach riesen Spaß, weil es auch einfachlustig ist, muss man klar sagen.
Michael Koopmann
So, jetzt habe ich gerade in derVorstellung gesagt, du bist auch in einem Street-Photographer-Kollektiv,den Street-Musikanten-Kollektiv aus Bremen.Muss man da jetzt Mitglied sein in einem Kollektiv, damit man überhaupt A,Fotos machen darf, B, bei Meet & Street oder wie funktioniert das?
Kristian Langer
Nein, das ist das Schöne. Es ist ja sehr liberal und natürlich muss man nichtin einem Kollektivmitglied sein.Im Moment ist es auch so, dass wir aktuell für uns erstmal Deckel drauf gemachthaben, weil wir momentan einfach von der Selbstverwaltung, könnte man sagen,einfach ausgelastet sind.Dementsprechend. Aber natürlich, man kann ja auch mehrere Kollektive in einer Stadt gründen.Es ist nicht so, dass es irgendwie einen Platzhirsch gibt und alle anderen dürfenes nicht. Also es ist keine Frage.Aber grundsätzlich ist der Einstieg natürlich sehr gering. Guckt einfach ambesten den Kalender auf virtueller Bilderabend zum Beispiel.Oder auch natürlich bei Instagram.Guckt rein, wo da Termine sind, wo Walks veranstaltet werden.Das ist regelmäßig der Fall. Es kostet auch nichts.Das heißt auch, das Budget ist jetzt nicht irgendwie ein Problem,weil nicht jeder hat vielleicht die finanziellen Möglichkeiten,immer volle Pulle rauf zu gehen.Und wenn ihr da sagt, ihr habt grundsätzlich Interesse, schnappt euch euer Smartphoneund kommt von so einem Morgen. Es sagt euch keiner aus, keine Sorge.
Michael Koopmann
Also ich packe auf jeden Fall da einige Links in die Shownotes,wie ihr die Street-Kollektive in eurer Region findet.Und unter bildertermine.de findet ihr auch alle Fotowalks, die zumindest beimir ankommen und die ich da sammeln kann.Da ist dann vielleicht auch einer in eurer Gegend dabei. Und ja,sonst halt einfach mal so ein Kollektiv ansprechen.Denn das, was ich ja ganz schön finde, kollektiv bringt jetzt irgendwie nachgroß durchorganisiert, aber es ist ja eigentlich gar kein Verein oder irgendwas,was dahinter steht an Organisationen.Da sind einfach ein paar Fotografen, die sich halt gefunden haben,zusammengeschlossen und ja, zusammen ein bisschen versuchen,Bilder zu machen, ein bisschen was für die Street Photography,zurückzugeben mit halt diesen organisierten Fotowalks oder es gibt halt auchschöne Ausstellungen, die organisiert werden und ja, noch ein paar irgendwiewie ganz tolle Ideen, die halt dann in dieser Szene sich dann ergeben.
Kristian Langer
Ja, du sagst es, es ist wirklich sehr locker und offen. Natürlich,nicht jedes Kollektiv ist gleich.Ich weiß auch, dass manche Kollektive da durchaus intensiver auch in Planungenund ich sag mal in Strukturen sind, was auch okay ist. Also das muss ja jeder selbst wissen.Aber grundsätzlich ist der Gedanke hinter dem Kollektiv doch sehr liberal undeigentlich nur eine Community, die man zusammen kriegen will.Und zusammen macht es einfach mehr Spaß und zusammen hat man auch mehr Möglichkeiteneinfach. Und deswegen, das ist der Gedanke so am Kollektiv eigentlich.
Michael Koopmann
Das ist einfach eine sehr, sehr schöne Idee, so halt zusammenzukommen und sohalt auch was für diese Fotografie zu tun.Jetzt Meet in Street, also ihr trefft euch da zum halt durch die Stadt laufen, zum Bildermachen.Was gibt es da noch? Wahrscheinlich einen bunten Abend bei einem Kaltgetränk.
Kristian Langer
Ja, bei einem, zwei, drei oder wie viel auch immer.Durchaus unterschiedlich. Nein, aber es ist natürlich so, dass wir unter anderemauch Ausstellungen dabei sind.Es werden Bilder, meistens gibt es Fotowettbewerbe vorhinein,die dann dort ausgestellt werden.Und es gibt auch immer bisher eine tolle Aktion, dass man selber ein Bild mitbringenkann, entweder ausgedruckt oder vielleicht auf einer Leinwand,was auch immer, das da hinpacken kann.Und dann kann man sozusagen untereinander, werden dann die Bilder sozusagen verkauft.Und diese Erlöse gehen dann an einen guten Zweck, was natürlich auch schön ist,dass man a, seine Bilder auch mal jemand anders zeigen, verkaufen,wie auch immer kann und gleichzeitig was Gutes tut.
Michael Koopmann
Das fand ich auch eine total tolle Idee. Ich habe es einmal hier bei uns gesehenvom Ruhrkollektiv, war das glaube ich, die das gemacht haben,einfach so eine Open Gallery gemacht haben, also ein paar Bilder gesammelt,ja irgendwie einen Bauzaun genommen oder was gerade irgendwie in der Gegend ist.Dort werden dann die Fotos ausgehangen und man macht einfach so eine Bilderausstellungmal ganz ohne irgendwas Besonderes, ohne extra Galerie, besonderen Raum,sondern man zeigt einfach Bilder. Das finde ich eine ganz tolle Idee.
Kristian Langer
Das Ding ist natürlich dabei, mit Street-Fotografie, sage ich auch gut,als wirst du nicht reich, das hängt sich selten jemand in der Arztpraxis odersonst was rein, was natürlich vielleicht bei der Landschaftsfotografie nocheine Option sein könnte.Und dementsprechend ist natürlich die Nische relativ klein und auch die Hürderelativ groß auszustellen, muss man klar sagen, weil natürlich hinter sowasauch immer Kosten, die natürlich auch finanzierbar sein sollen.Und es ist natürlich schön, wenn man dann das zumindest als Investierte auchfür einen guten Zweck nutzen kann.
Michael Koopmann
Die Hürde, jetzt mal da ein Bild selber auszustellen, wenn man jetzt nicht dergroße Street-Photographer ist mit 10.000 Followern auf Instagram,ist halt auch sehr gering.Man nimmt auch einfach mal sein Bild mit und hängt es dabei und zack ist dannauch mit in der Open Gallery und kann da halt mal einen Tag seine Bilder in Dresden zeigen.Und ja, vielleicht wird es dann noch verkauft für ein paar Euro und hat sowas noch was Gutes getan.
Kristian Langer
Absolut und deswegen, das ist ein sehr toller Gedanke, der auch glaube ich schonseit Anfang an, soweit ich das weiß, bei den Meet-in-Streets immer war,dass diese Open Gallery gemacht wurde.Und ich finde es toll und hoffe auch, dass es lange noch so bleibt,weil es ist einfach eine tolle Idee.
Michael Koopmann
Genau, soweit ich weiß, gehen die Gelder meistens an einen dieser Straßenzeitungen,die es immer so vor Ort gibt, die halt Geld von Wohnungslosen,glaube ich, für Wohnungslose gemacht werden und da Geld reinbringen.Und dort wird das dann meistens hingespendet. Und so landet das Geld dann imEndeffekt auch wieder für Leute auf der Straße.
Kristian Langer
Genau, so ist es. So stießt sich der Kreis dann wieder.
Michael Koopmann
Ja, genau.Jetzt sehen wir hier auf dem Bild vermutlich 10.000 Euro an Ausrüstung,aber eigentlich sehen wir auch auf dem Bild, dass es total egal ist,weil es geht mit allem und jeder macht es halt hier irgendwie anders.Hast du irgendeine Empfehlung, was man mitbringen soll, wenn man jetzt zum Meetin the Street kommt? Und also ganz einfach.
Kristian Langer
Spaß und Interesse an der Street-Fotografie. Mehr braucht es eigentlich nicht.Wie gesagt, also ich habe es nie erlebt, auch bei den Walks,aber auch bei mir in der Street nicht, dass es irgendwie eine Einstiegshürdegibt, was Kamera etc. gibt. Das gibt es einfach nicht.Also bringt das mit, womit ihr euch wohlfühlt. Und wenn ihr sagt,ey, ich komme aus Freiburg, habe mit Street-Fotografie noch nicht viel am Hutgehabt, das Thema finde ich aber interessant. Ja, dann kommt dahin,ist überhaupt kein Thema.Ihr werdet da mit offenen Armen empfangen und ihr werdet es schon sehen.Vielleicht lasst ihr euch inspirieren und sagt, ey, die Kamera finde ich toll,die will ich vielleicht doch mal nochmal holen.Dann macht es. Es ist überhaupt kein Thema. Es ist sehr offen und es ist jetztkeine Gruppchenbildung, die irgendwelche Leute verstößt.
Michael Koopmann
Ja, das ist sogar gefährlich. Man kann auch mal irgendwie eine andere Kameramal kurz vielleicht mal sich ausleihen oder mal dran anfassen.Oder mal ein anderes Objektiv vielleicht sich von jemandem ausleihen und wennman Pech hat, gefällt einem das. Ich spreche da aus eigener Erfahrung.Aber es geht halt auch genau andersrum. Ich habe schon jetzt bei einigen Streetwalksjemanden gesehen, der irgendwie mit dem Handy dabei war und plötzlich ganz wildeIdeen hatte und mit dem Handy Sachen gemacht hat, die man halt mit so einerschweren Kamera nicht machen kann.Auch das finde ich halt super interessant, dass damit ja plötzlich auch ganzandere Sachen mitgehen.Deswegen wird mit Sicherheit keiner ausgelacht, der jetzt mit dem Handy Fotos macht.Also ich habe vor denen auf jeden Fall immer großen Respekt,weil da ist dann plötzlich ganz viel Kreativität noch drin.
Kristian Langer
Man ist ja doch im Smartphone in Anführungszeichen doch ein bisschen limitierter.Ich kann jetzt keine anderen Objektive aufschrauben.Bouquet etc. ist ja meistens eher künstlich. Also man hat das schon stark limitiert,was ja viele Street-Fotografen lustigerweise eigentlich auch sein wollen.Durch entsprechende Objektive, Kameras, was auch immer. Und genau da bin ich es eigentlich.Und ich versuche dann ziemlich aus Wesentliche aufs Composing und höchsten Respektan die Leute, die es komplett mit dem Handy machen und da auch Lust zu haben.Natürlich, wie gesagt, ist Haptik-Frage natürlich. Ich habe lieber eine Kamerain der Hand mit ein paar Rädchen und Knöpfchen als ein Handy.Aber das ist irgendwie der Geschmack. Und wenn ich das nicht brauche,dann ist das völlig klar und gar keine Frage sowieso.In Ordnung, wenn man da mit dem Smartphone losrennt. Klar.
Michael Koopmann
Ja, da muss im Endeffekt jeder sein Gerät finden und ich sage immer gerne,da muss auch jeder so seinen Zauberstock finden im Endeffekt,womit er nachher die Sache mit macht.Denn es gibt glaube ich keine Regel, dass das mit Kameramarke XY jetzt am bestengeht, sondern die Kamera muss einem irgendwie gut in die Hand legen und Spaßmachen und das kann nachher alles sein.Hauptsache man kommt da gut mit um und kann es halt irgendwie bedienen,dass halt auch gute Bilder dann dabei rausfallen.
Kristian Langer
Ja, absolut. Also natürlich, ohne jetzt groß die Technikfrage jetzt hier zustellen, was wollen wir auch bewusst rauslassen.
Michael Koopmann
Um Gottes Willen, die soll ja hier gar nicht rein.
Kristian Langer
Deswegen, aber zum Beispiel ich fotografiere mit Canon, was im Street-Photography-Segmentdoch eher selten der Fall ist.Noch nie jemand sagt, warum fotografierst du denn damit? Das gibt es nicht.Also es ist eigentlich völlig egal, muss man sagen.
Michael Koopmann
Ja, okay, die Kennen-Selbsthilfe-Gruppe in der Fotografie müssen wir dann selbstdemnächst mal zusammen aufmachen, ist vielleicht mal ein ganz anderer Podcast an demnächst.
Kristian Langer
Ja, bestimmt auch ein interessantes Thema.
Michael Koopmann
So, aber bevor wir jetzt weiter in der Technik landen, wie gesagt,vollkommen egal, es geht mit allem und das soll halt auch dieser Podcast hier beweisen.Und wenn ihr jetzt sagt, ihr habt mit dem Handy ein tolles Bild gemacht odermit einer Digitalkamera, die 20 Jahre alt ist oder mit der Analogkamera vomOpa, dann meldet euch doch gerne mal bei mir unter podcast.bilderzeigen.de.Schreibt mir eine kleine Nachricht über das Kontaktformular und dann kommenwir in Kontakt und bin mir ziemlich sicher, dass wir das Bild dann in irgendeinerder nächsten Episoden hier mal besprechen werden und ihr dann auch hier im Podcast zu hören seid.Ja, Christian, ich danke dir wieder vielmals. Das war eine super interessante Folge.Ich gehe davon aus, wenn alles klappt, sehen wir uns dann in Freiburg.Und ich hoffe auch viele von den Hörern vielleicht, die wir da sehen und habendann einen schönen Tag in der Stadt und können da wild ein paar Bilder machen.
Kristian Langer
Ja, bei mir steht es noch nicht ganz fest. Ich hoffe, dass das klappt,aber so oder so geht hin, schaut euch das an.Und ich habe gehört, Freiburg soll eine wunderschöne Stadt sein, auch generell.Und von daher geht raus und fotografieren.
Michael Koopmann
Das schadet garantiert nicht, da hinzufahren. Die Stadt ist einfach wunderschönund ein Bild kommt da garantiert bei rum und ihr werdet auf jeden Fall ganzviel Verrückte dort treffen, die halt ganz viel verrückte Sachen mit ihren Kameras machen.Deswegen ist das mit Sicherheit ein Reise wert. Kann ich nur empfehlen.Aber bis dahin habt erstmal vielSpaß mit eurer Kamera und ja dann auf Wiedersehen in Freiburg. Tschüss.
Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt und nicht manuell geprüft oder korrigiert. Die Erkennung ist nicht fehlerfrei, daher können Inhalte falsch sein. Maßgeblich ist immer das im Podcast gesprochene Wort
Kristian wird leider nicht in Freiburg sein – mich werdet Ihr das ganze Wochenende in Freiburg finden. Vielleicht macht Ihr dort ja ein tolles Bild mit einer spannenden Geschichte das hier in den Podcast passt. Sprecht mich gerne an.
Gib die Beitrags-URL in das Suchfeld deiner bevorzugten Open-Social-App oder -Plattform ein.
Dein Profil
Oder wenn du dein eigenes Profil kennst, können wir damit loslegen! Warum muss ich mein Profil eingeben?
Diese Website ist Teil des ⁂ Open Social Web, einem Netzwerk miteinander verbundener sozialer Plattformen (wie beispielsweise Mastodon, Pixelfed, Friendica und andere). Im Gegensatz zu zentralisierten sozialen Medien befindet sich dein Profil auf einer Plattform deiner Wahl, und du kannst mit Menschen auf verschiedenen Plattformen interagieren.
Wenn du dein Profil eingibst, können wir an dein Profil senden, wo du diese Aktion abschließen kannst.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Schreibe einen Kommentar