Dia 35 – Feenstaub im Unterholz mit Ruth-Vey-Herdalot

Genre:

In dieser Episode geht es um Fotografie aus einer ganz besonderen Perspektive: Ruth zeigt, wie sich die Sporen eines Pilzes mit Geduld, Licht und einer Taschenlampe sichtbar machen lassen. Zwischen Makroobjektiv, Isomatte und dunklem Unterholz entsteht ein mystisches Bild, das wie eine kleine Zauberwelt wirkt – und Lust darauf macht, im nächsten Herbst selbst mit…

Eine dunkle, fast mystische Szene: Vor einem tiefschwarzen Hintergrund liegt ein Pilz in kühlem Blau im Vordergrund, weich beleuchtet und fast wie eine kleine Bühne in der Nacht. Über ihm steigen feine Sporen wie ein zarter Nebel oder eine Staubwolke in die Luft und ziehen als schimmernder Bogen durch das Bild. Links auf dem Pilz läuft ein winziges Insekt, rechts liegt ein kleines Schneckenhaus oder ein braunes Blattfragment im Licht. Das Bild wirkt still, geheimnisvoll und zugleich voller unsichtbarer Bewegung.
Bild: Ruth Vey-Herdalot

Shownotes

Teilnehmer diese Episode:

Michael Koopmann
Ruth Vey-Herdalot

Die andere Episode mit Ruth Vey-Herdalot:





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📄  Zusatzinfos:

Diese Episode ist erschienen am 09.09.2026 und wurde aufgenommen am 11.05.2026.

Das Titel-Bild und die Figuren wurde per KI ‚ChatGPT‘ generiert. Die Titel-Melodie „Der weite Blick“ wurden von M. Koopmann mit der KI musichero.ai generiert. Alle Bilder im Podcast sind echte Fotografien soweit nicht anders gekennzeichnet.

Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts, Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.

Die Episoden der zweiten Staffel sind zusätzlich auch als Video auf YouTube und im Fediverse auf Makertube abrufbar.

Transkription der Episode anzeigen
Michael Koopmann
Ein Augenblick in der Natur, festgehalten in einem Bild voller Ruhe und Details, zeitgenauer dorthin zu schauen. Willkommen beim Podcast Bilder und Geschichten. Ja und hallo, willkommen zurück zu meinem kleinen Podcast und ja, willkommen zurück hier in dieser Folge. Hallo Ruth, dass du wieder dabei bist. Freut mich sehr.
Ruth Vey-Herdalot
Danke, ich freue mich auch.
Michael Koopmann
Die Ruth Feierderloth hat schon in einer vorherigen Podcast-Folge uns hier ein schönes Bild eines Waldkauzes gezeigt, wo sie unterwegs war mit dem Chris Kauder. Aber anscheinend bist du nicht nur in den höheren Baumgipfeln unterwegs, sondern auch tief unten im Unterholz, wenn ich das Bild hier so recht sehe. Denn es scheint ein Pilz zu sein, wenn ich das richtig vermute.
Ruth Vey-Herdalot
Du vermutest ganz richtig. Ich weiß nicht mehr genau, welcher Pilz das war. Ich versuche zwar normalerweise auch rauszufinden, wenn ich Pilze fotografiere, was ich da gesehen habe. Ich bin kein Pilzkenner, aber es war ein großer Pilz. Und in der Tat, das ist natürlich vom Boden aus fotografiert, weil da stehen halt nun mal die Pilze. Na ja, da habe ich dann immer so eine Bundeswehr-Isomatte dabei, die kann ich dann ausbreiten und da kann ich mich dann draufsetzen bzw. Drauflegen bei Bedarf, wenn es ganz kleine Pilze sind, kommt auch schon mal vor. Aber hier war der Clou eigentlich der Versuch, die Pilzsporen einzufangen, die man ja mittig im Bild zwischen dem Blatt rechts und dem kleinen Insekt links so wabern sieht.
Michael Koopmann
Ich würde mal direkt versuchen, einmal das Bild auf die Schnelle den Zuhörern hier zu erklären, was wir denn hier sehen. Und das ist diesmal auch gar nicht so einfach mal wieder, denn es ist schon eine sehr, ja, eine etwas mystische Szene so auf den ersten Blick und man muss doch wirklich zweimal hingucken, bis man so weiß, was denn hier ist. Also wir sehen auf jeden Fall ein Bild im Querformat, sehr, sehr dunkel gehalten. In der unteren Bildhälfte ist anscheinend der Kopf irgendeines Pilzes, also die Pilze, die im Wald stehen. Ich persönlich würde mich ja auch nur mit Pilzbieren auskennen, aber das scheint so ein Pilz aus dem Wald zu sein. Und ja, wir sehen da drauf einmal auf der linken Seite, so in der linken Bildhälfte ein Insekt, was sehr hell erleuchtet ist, und auf der rechten Seite auch in der rechten Bildhälfte ein Blatt. Von irgendeinem Baum, was auch auf diesem Pilz liegt, so ein bisschen erleuchtet, aber eigentlich mehr im Dunkeln. Aber in der Mitte sehen wir ein Spor, wie du gerade schon erzählt hast, also ganz viele Punkte, die halt so wild wehend nach oben gehen, als ob dieser Pilz, ja dampft ist vielleicht sogar das falsche Wort, aber wirklich ist es so eine mystische Bewegung und auch diese Pilzsporen sind halt von hinten beleuchtet, sodass man halt wirklich diese einzelnen kleinen Punkte sieht, die halt wie, so Feenstaub im Endeffekt von diesem Pilz halt abheben oder von diesem Pilzdeckel. Ja und der Hintergrund ist im Endeffekt nur ein dunkelblau, dunkellila, ganz mystische Maserung, die wir da sehen, was wir dann vermuten können, dass wir halt hier so ein bisschen Wald im Hintergrund haben, aber im Endeffekt ist das gar nicht groß erkennbar. Das war jetzt der Versuch einer Bildbeschreibung. Wir steigen mal einfach weiter ein in die Besprechung. Und ich hoffe mal, dass die Zuhörer sich ein bisschen was vorstellen können. Und später natürlich dann nochmal hier auf meiner Podcast-Seite podcast.bilderzeigen.de dann sich auch nochmal das Bild angucken können. Aber zurück zu dir. Du hast da jetzt auf deiner Isomatte mitten im Unterholz gelegen, hast irgendwie diesen Pilz gefunden und gedacht, da mache ich jetzt ein Foto von.
Ruth Vey-Herdalot
Da gibt es natürlich auch so eine kleine Vorgeschichte. Also ich meine, okay, jeder Mensch weiß wahrscheinlich, dass Pilze Sporen abgeben. Was mir aber völlig unbekannt war, dass alle Pilze Sporen abgeben. Die großen natürlich auch sehr viele Sporen. Was mir nicht bekannt war, ist, dass die so viele Sporen. Und ich wusste natürlich auch nicht, dass man diese Sporen sichtbar machen kann, weil ich dachte einfach, die wären zu klein, halt wie Staub. Und dazu bin ich auch wieder über ein Video bei YouTube gestoppert, auch wieder von Chris Kaula. Der hat nämlich auch mehrere Abende im Wald verbracht mit entsprechendem Equipment und hat dann dargestellt, wie so etwas aussehen könnte. Und daraufhin habe ich mir gedacht, naja, im Wald hast du nicht weit weg. Pilze gibt es da auch, das weiß ich ja nun schon, weil ich gerne Pilze fotografiere. Und da bin ich dann halt losgezogen.
Michael Koopmann
Also um mal zu rekapitulieren, du hast ein YouTube-Video gesehen, gesehen, dass Pilze Sporen abgeben, gesehen, dass man sowas fotografieren kann und die nächste Bewegung war dann halt rein in den Wald, sich vor den nächsten Pilz gelegt und Kamera raus und jetzt machen wir Pilzsporenfotografie.
Ruth Vey-Herdalot
Also die Schwierigkeit dabei ist, deswegen auch eher ein bisschen später am Tag, wenn es nicht mehr so hell ist, ohne zusätzliches Licht sieht man die Spuren nicht. Und das, was du eben gesagt hast, hier, der strahlt ja so ein bisschen der Staub, der Pilz hat hinten so einen hellen Rand, das Blatt ist angeleuchtet, das Insekt ist durchgeleuchtet. Ich habe also quasi hinter dem Pilz oder hinter neben dem Pilz angeleuchtet mit einer Zusatzlampe, mit einer recht hellen Taschenlampe. Das geht bestimmt geschickter. Dann habe ich natürlich stark unterbelichtet, weil sonst wäre das Bild viel zu hell gewesen, dann hätte man die Sporen wieder nicht gesehen. Daher sieht das auch so mystisch im Hintergrund aus, weil klar ist, da war halt so Sträucher, Bäume, Laub, was man halt alles so im Waldfußboden nah sieht.
Michael Koopmann
Und deswegen leuchtet auch dieses Insekt so schön, was jetzt wirklich in allen Konturen zu sehen ist.
Ruth Vey-Herdalot
Das ist quasi von hinten, von seitlich hinten angestrahlt.
Michael Koopmann
Aber so, dass die Taschenlampe nicht mit ins Objektiv strahlt, sondern die ist halt hinter dem Pilz versteckt.
Ruth Vey-Herdalot
Genau, genau. Ich muss das mit diesem Licht einfach noch etwas mehr üben, weil da besteht natürlich immer eine Tendenz, dass die angeleuchteten Bereiche des Bildes sehr schnell viel zu hell sind. Von daher gesehen gleich unterbelichtet und man sieht ja, dass das Insekt immer noch sehr heller leuchtet ist. Dann natürlich in der Nachbearbeitung auch noch so ein bisschen korrigiert. Und der Weißabgleich ist natürlich auch nicht der natürliche, sondern um dieses Mystische zu unterstreichen, bin ich da halt deutlich in die Blaufrequenzen gegangen. Ich glaube, ich habe das mit… 2.900 Kelvin oder so gemacht, weil der Pilz war natürlich nicht blau.
Michael Koopmann
Ja, aber da kann man ja noch schön ein bisschen spielen dann.
Ruth Vey-Herdalot
Das muss man halt, da geht man auch nicht mit einem Bild nach Hause.
Michael Koopmann
Also der Aufbau ist im Endeffekt, du hast vorne die Kamera dann irgendwie aufs Stativ gestellt, auf den Walpon im Hintergrund mit der Taschenlampe so ein bisschen gespielt, bis man so den passenden Punkt findet, dass das Ganze richtig steht und richtig auf dem Bild aussieht. Aber wie hast du denn jetzt das Insekt dahin gesetzt, dass das sitzen blieb?
Ruth Vey-Herdalot
Das Insekt habe ich zuerst gar nicht gesehen, weil ich nur auf die Pilzspuren fokussiert war. Gut, ich habe das 90 Millimeter Makroobjektiv an Olympus, das entspricht 180 Millimeter. Also ich hatte schon eine kleine Distanz, aber diese Fliege saß da ganz ruhig. Und das Blatt habe ich zuerst gar nicht gesehen. Das habe ich dann erst bei der Bearbeitung im Bild gesehen.
Michael Koopmann
Wenn man ganz fokussiert ist auf das Motiv, dann sieht man die Sachen drumherum gar nicht.
Ruth Vey-Herdalot
Ich habe mich so konzentriert, die Sporen kriegt man auch nicht mit automatischem Fokus scharf, weil die wabern halt. Die können vorne am Pilz wabern, seitlich am Pilz wabern, hinterm Pilz wabern und die waren halt mehr so im Endbereich des Pilzes. Und da habe ich halt dann ständig gedreht und immer wieder ausgelöst und dann habe ich mir die Bilder ausgesucht, wo die Sporen einigermaßen scharf waren, wo auch viele Sporen im Bild waren, nämlich eben dieses Gewabere. Und du hast ja eben den mystischen Hintergrund, oben ganz dunkel und sieht so ein bisschen neblig-diffus aus. Das neblig-diffuse im Hintergrund, vor allen Dingen, was dann noch so ein Ticken heller ist, das waren auch noch Bildsporen. Nur das zeigt, wie gering die Schärfentiefe da ist, dass man die wenigstens, scharf erwischt, weil sowas kann man eben nicht mit Blende 20 fotografieren.
Michael Koopmann
Ja. Ich würde auch noch mal kurz für die jetzt erklären, die jetzt vielleicht nicht so oft mit der Fotokamera unterwegs sind. Warum sieht man diese Pilzsporen im Endeffekt durch dieses Hinterleuchten? Fängt halt auch alles an, weiß zu erscheinen halt. Das kennt man von zu Hause, wenn man irgendwie im Gegenlicht mal irgendwie seine Decke ausschüttelt und der Staub hochgeht, dann sieht man den ja plötzlich auch im Gegenlicht und so genauso mit den Pilzsporen. Nur dass halt dann jetzt durch dieses Dunkle und je nach der Taschenlichtfarbe dann natürlich dieses Mystische dann entsteht, dass es so ein bisschen besonders aussieht. Aber man könnte es auch zu Hause mit der Bettdecke nachstellen, wenn die ein bisschen staubig ist.
Ruth Vey-Herdalot
Das ist das gleiche Prinzip und dann stell mal dein Stativ auf und fokussier manuell und versuch den Staub, der da durchwabert, scharf zu kriegen. Das ist eben tricky und da macht man auch nicht nur ein Bild. Ich habe dann natürlich auch mit Serie gearbeitet. Dann immer mal wieder gewartet und wenn dann wieder so ein Schwungsporen kam, dann versucht, da bin ich auch mit ein paar hundert Kindern nach Hause gekommen und 15 habe ich vielleicht aufgehoben.
Michael Koopmann
Jetzt wusste ich auch, dass Pilze irgendwas mit Sporen machen, aber auf die Idee gekommen, sowas zu fotografieren wäre ich garantiert nicht.
Ruth Vey-Herdalot
Ich auch nicht.
Michael Koopmann
Wann werfen die ihre Sporen ab? Gibt es da bestimmte Zeiten? Gibt es da bestimmte Tageszeiten, wann man da überhaupt mit der Kamera hingehen sollte, um sowas zu erwarten?
Ruth Vey-Herdalot
Also ich würde nicht bei voller Sonne oder sehr hellem Licht gehen. Pilze sind ja eigentlich so, diese klassischen Pilze, ist ja eigentlich so Spätsommer, Frühherbst, Herbst, Spätherbst. Es gibt ja Pilze, die kommen noch im November. Von daher gesehen kann man da natürlich mal sehr gut, was weiß ich, um drei Uhr nachmittags in den Wald gehen, erstmal Lagepeilen, ob man irgendwo größere Pilze sieht. Größere Pilze bieten sich halt an.
Michael Koopmann
Umso höher kann man fotografieren, sonst muss man sich wirklich einbuddeln im Wald.
Ruth Vey-Herdalot
Also sagen wir mal so, ich habe gesessen. Ich habe erst Lage gepeilt, habe dann meine Matte hingelegt, habe mich hingesetzt. Das Bild ist auch auf ein 2 zu 3 Format geschnitten. Ich habe also unten vom Pilz ein kleines bisschen weggenommen, weil da Teile waren, die halt durch das Licht im Hintergrund übersprallt waren. Ein Microforce hört sich ja, wie das Format sagt, 4 zu 3. Und das hier habe ich dann ein kleines bisschen geschnitten, weil mich das unten am Pilz gestört hat. Aber du siehst schon an dem Bild, im Vergleich zur Fliege, das war kein kleiner Pilz. Und ich meine, es gibt, Die standen, glaube ich, hier unter einer Tannengruppe. Aber ich meine, auch die Steinpilzesporen irgendwann, gut, die würde ich natürlich eher ernten, um sie zu essen. Aber man kann sehr gut im November, Oktober, November, mal Ausschau halten, ob man vielleicht an altem Buchentotholz oder so Buchentholz nach, wie heißen sie, die Austernseitlinge findet. Die habe ich nämlich auch schon gefunden. Und die sporen echt stark.
Michael Koopmann
Aber wenn so ein Pilz da steht, dann wird der auch irgendwo seine Sporen abwerfen.
Ruth Vey-Herdalot
Genau, also im Zweifelsfall, wenn man einen großen Pilz gefunden hat, der noch nicht so, also man erkennt ja bei Pilzen, ach die sind noch ganz gewölbt, dann sind sie noch im sehr friehen Stadium, dann sind sie halt so wie hier, der Kopf schon relativ offen, aber der Pilz war noch nicht im Verwesungsbegriff, weil Pilze sind ja dann doch sehr schnell um. Und wenn man dann so ein Exemplar hat, so einen schönen großen Pilz, der noch einigermaßen frisch aussieht, dann durchaus mal bücken und einfach mal eine Taschenlampe darüber halten und mal beobachten.
Michael Koopmann
Und wahrscheinlich selbst ohne die Pilzsporen kann man ja auch schon ein sehr schönes Bild machen, indem man halt die Taschenlampe dahinter stellt und der Pilz dann halt so ein bisschen hinterleuchtet, vielleicht sogar durchleuchtet an einigen Stellen. Wahrscheinlich ist das ja auch schon eine sehr interessante Aufnahme.
Ruth Vey-Herdalot
Pilze sind immer dankbar, weil die laufen nicht weg. Man kann sehr viel mit Weißabgleich spielen. Man kann sehr viel mit Hintergrund spielen. Jetzt auch im Wald im Herbst bei später Sonne. Dann hat man ein schönes Lichtbouquet im Hintergrund. Oder man kann die Pilze dann auch mal dezent anleuchten. Also Pilze sind extrem dankbar, finde ich, um rumzuspielen.
Michael Koopmann
Ja, und vor allen Dingen, man kann das Motiv nachher sogar noch verspeisen. Das ist ja auch wirklich was Schönes. Das hat man auch nicht oft.
Ruth Vey-Herdalot
Ja gut, da sollte man natürlich wissen, Welche Pilze?
Michael Koopmann
Das auf jeden Fall, sonst könnte es das letzte Bild sein.
Ruth Vey-Herdalot
Austernseitlinge erkenne ich. Das war garantiert kein Austernseitling. Den hätte ich stehen lassen. Steinpilze erkenne ich, Röhrlinge erkenne ich, Austernseitlinge erkenne ich. Ich habe auch mal eine Pilzwanderung gemacht zum Kennenlernen. Aber Pilze ernten, nee, nur das, was ich kenne.
Michael Koopmann
Ja, da gibt es bestimmt auch einen Podcast, der da mehr Kompetenz hätte für das Thema Pilze als dieser hier.
Ruth Vey-Herdalot
Aber jeder, der neugierig ist auf Pilze, Pilze sind sehr dankbar und die gibt es in so vielen Formen und Farben, das haut mich immer wieder um. Und ich hätte nie gedacht, dass es violette Pilze gibt. Doch, gibt es. Und die sind sogar essbar.
Michael Koopmann
Ja, und was ich jetzt hieraus auch immer mitnehme, ist, dass wenn es jetzt Herbst wird, ich weiß gar nicht, wann diese Folge erscheinen wird, aber Herbst wird es ja garantiert irgendwann werden. Und dass das ein sehr schönes Ziel ist, mal seine Kamera und das Makroobjektiv mit in den nächsten Wald zu nehmen, mal auf Pilzsuche zu gehen und halt mal zu versuchen, so ein paar schöne Aufnahmen zu machen. Denn die Chance, dass da irgendwo ein Pilz steht, ist ja relativ hoch.
Ruth Vey-Herdalot
Ja, also ich denke auch normalerweise, also im Wald keine Pilze finden geht eigentlich nicht.
Michael Koopmann
Das ist wirklich, glaube ich, eine sehr, sehr schöne Idee, die ich hoffe, dass hier vielleicht einige mitnehmen. Und ja, nicht unbedingt jeden Pilz essen, aber jeden Pilz fotografieren dürfte, glaube ich, gerne da draußen.
Ruth Vey-Herdalot
Ja, ich denke mal an Fliegenpilz. Fliegenpilze sind ja so schon per se toll anzusehen. Und wenn man die findet, gut, die finde ich auch nicht immer. Also es scheint nicht immer jedes Jahr ein gutes Fliegenpilzjahr zu sein. Aber da kann man so viel mit rumprobieren und ist jetzt so dankbar. Frühes Licht, spätes Licht, Zusatzlicht, Weißabgleich, Schwamm davor halten, Stahlschwamm und den anleuchten. Dann hat man Bubbles. Also irre. Kann ich nur empfehlen.
Michael Koopmann
Genau. Und wenn man so ein bisschen Inspiration braucht, kann man ja gerne mal bei deinem Instagram-Account durchscrollen. Denn da sind eine ganze Menge schöne Naturbilder und auch schöne Pilzbilder mit drin, die auf jeden Fall lohnenswert sind, mal ein Like da zu lassen.
Ruth Vey-Herdalot
Oder auf YouTube Pilze kreativ fotografieren, geht auch. Tonnen von Videos.
Michael Koopmann
Genau, da würde ich auch noch ein paar Links hier in die Shownotes packen. Guckt da gerne mal rein und guckt euch gerne ganz in Ruhe das Bild von der Ruth hier mal an, wie das wirklich aussieht. Denn es lohnt sich wirklich mal der große Bildschirm wieder anzumachen und mal wirklich drauf zu schauen, was da alles zu entdecken ist. Und ja, wer sich denkt, ich habe aber auch ein schönes Bild aus der Natur, denn ich habe da keine Ahnung, was Besonderes fotografiert, irgendwas, wo man auch täglich dran vorbeiläuft, dann meldet euch doch gerne mal bei mir und zeigt das Bild hier in einer der nächsten Folgen, in einem der nächsten Mittwoche. Aber bis dahin sage ich vielen Dank, Ruth, dass du dieses wunderschöne Bild mitgebracht hast und uns dazu die Entstehungsgeschichte erzählt hast.
Ruth Vey-Herdalot
Gerne und danke, dass ich meine Geschichte erzählen durfte.
Michael Koopmann
Sehr gerne und du bist natürlich herzlich wieder eingeladen, hier hinzukommen und ich freue mich, wenn wir uns das nächste Mal wieder irgendwo auch persönlich mal an den Weg laufen.
Ruth Vey-Herdalot
Ich hoffe doch sehr.
Michael Koopmann
Mit Sicherheit. Dann auf Wiederhören.
Ruth Vey-Herdalot
Tschüss.

Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt und nicht manuell geprüft oder korrigiert. Die Erkennung ist nicht fehlerfrei, daher können Inhalte falsch sein. Maßgeblich ist immer das im Podcast gesprochene Wort


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