Dia 15 – Ruhrpott on Fire mit Eva-Maria Siuda

Genre:

Ein ICM-Bild aus dem Ruhrgebiet hat uns Eva-Maria Siuda mitgebracht. Ein ganz besonderes Foto, das die Veränderung der Region darstellt: Geschossen von der Halde Hohewart, die inzwischen ein Landschaftspark ist, zeigt es Farben wie glühendem Stahl und die Silhouette eines Förderturms, der scheinbar aus der Landschaft verschwindet.

ZECHE EWALD ON FIRE Foto: Eva-Maria-Siuda

Shownotes

Teilnehmer diese Episode:

Michael Koopmann
Eva-Maria Siuda

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Diese Episode ist erschienen am 22.04.2026 und wurde aufgenommen am 11.03.2026.

Titel-Melodie: „Der weite Blick“ generiert von M. Koopmann mit musichero.ai

Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts, Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.

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Transkription der Episode anzeigen
Michael Koopmann
Manchmal reicht ein einziger Blick und ein Foto erzählt mehr, als man erwartet. Ich bin Michael und in Bilder und Geschichten möchte ich herausfinden, warum uns manche Bilder nicht mehr loslassen. In jeder Folge geht es um ein Foto, einen Menschen und eine Geschichte, die dahinter verborgen ist. Vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen wieder. Schön, dass du mitkommst. Herzlich willkommen zu dieser neuen Episode von meinem kleinen Podcast und ich habe heute die Eva-Maria Sioda bei mir und ich freue mich, dass du hier bist. Hallo Eva-Maria.
Eva-Maria Siuda
Ja, hallo Michael. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich.
Michael Koopmann
Ja, sehr schön, dass du hier bei mir bist. Wir haben uns ja in der Ausstellung von Objektivart 96 getroffen. Da hatte ich hier ja schon in der Folge mit der Beate Schäffler drüber gesprochen, auch so ein bisschen Werbung für gemacht und dort sind wir uns über den Weg gelaufen. Und ja, bin ich direkt auf den Gedanken gekommen, dass ich doch gerne dich auch mal hier in dem Podcast haben möchte.
Eva-Maria Siuda
Ja, schön. Hat mich auch gefreut, unsere Begegnung.
Michael Koopmann
Wie, Beate, bist du auch so ein bisschen in dem, ja, ich sag mal eher so künstlerische Fotografie grob mit drin? Also du machst auch sehr viel ICMs, wenn man in deinem Profil guckt. Und so Bilder, die so, ja, ich würde mal sagen, nicht so ganz typisch sind für die Fotografie. Und gerade deswegen finde ich die so wahnsinnig interessant. Du hast mir heute ein Bild hier mitgebracht, was ein bisschen typisch Ruhrgebiet ist. Erzähl doch mal, was du hier für ein Foto hast.
Eva-Maria Siuda
Ja, auf dem Bild sieht man natürlich einen Förderturm. Der gehört natürlich ins Ruhrgebiet. Und die Farben in diesem Bild sind so zwischen hellrot, kräftigem rot-orange und einem dunkleren Bereich im unteren Drittel. zu sehen. Also eigentlich ist das Bild ganz schlicht. Es gibt diese Farben und es gibt den Förderturm. Der Förderturm ist nicht ja, der ist gut zu erkennen, aber der ist nicht wie soll ich sagen, schwarz. Also der ist nicht so ganz klar, wie der typischerweise im Foto klar wäre.
Michael Koopmann
Er ist fast so ein bisschen durchsichtig erscheint er auf dem Bild, würde ich sagen.
Eva-Maria Siuda
Ja, genau. Das trifft es, glaube ich, ganz gut. So ein bisschen durchsichtig, genau. Und dann diese Farben auf dem Bild haben auch eine gewisse Dynamik. Also die bewegen sich. Es hat so ein bisschen was von Pinselstrichen. Der Himmel ist so ganz, ja, wie soll ich sagen, es sind so zarte Übergänge der Farben. und im unteren Bereich sind eher so kräftige Linien zu erkennen, so von links nach rechts. Und ja, die gibt es in hell, in dunkel, also in verschiedenen Schattierungen. Es sieht so ein bisschen aus, als würden im unteren Drittel so Wellen oder ein Sandsturm zu erkennen sein.
Michael Koopmann
Ja, ich mache es mir immer so ein bisschen schwierig, wenn ich hier ICM-Fotos oder sowas in der Art hier in den Podcast reinhole, weil das ist wirklich nochmal extra schwer zu beschreiben. Deswegen sehe ich schon wieder hier Leute an den Podcast-Playern sitzen mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf, was ich dann heute hier wieder für ein Bild angeschleppt habe. Deswegen, ich versuche es auch nochmal grob zu beschreiben, dass das da draußen noch ein bisschen mehr Vorstellung ist. Also man sieht halt diesen Förderturm, so einen klassischen Ruhrgebietsförderturm mit sogar vier Seilscheiben unter dem klassischen JA-Format. Der ist so ein bisschen linksseitig vom Bild. Das Bild ist ein Quadrat und diese Silhouette von diesem Förderturm ist wirklich so ein bisschen durchsichtig, dadurch, dass es durch diese ICM-Bewegung und der ganze Himmel, wie du schon sagtest, ist wirklich wie so ein Sandsturm, sieht er im Endeffekt aus. Also alles so schön weich mit irgendwie so zarten Silhouetten. Das Ganze ist halt wirklich in so eine total intensive Orange- und Rottöne getaucht. Ich hätte jetzt so ein bisschen gesagt, um die Ruhrgebietsthematik wieder reinzunehmen, das sieht fast auch so ein bisschen aus wie glühender Stahl von der Farbe her.
Eva-Maria Siuda
Ja, das trifft es auch ganz gut, ja.
Michael Koopmann
Und die kommen halt so waagerecht durchs Bild. Und ja, also ich finde allein diese Farbstimmung von diesem Foto macht halt so wahnsinnig viel her, weil es ist wirklich, irgendwie erinnert mich das sehr an Ruhrgebiet. Das passt schon irgendwie sehr gut dazu.
Eva-Maria Siuda
Ja, finde ich auch.
Michael Koopmann
Wie bist du denn zu überhaupt so einem Motiv gekommen? Wie bist du überhaupt zu einem Ruhrgebietsmotiv gekommen? Fragen wir mal so um.
Eva-Maria Siuda
Also ich bin ja ein Kind des Ruhrgebiets. Das ist auch die Gegend, wo ich mich gerne aufhalte. Ich liebe das Ruhrgebiet und finde, es hat eben viele schöne Motive, die ich einfach mal anders zeigen möchte. Also nicht wieder das 150. Förderturmbild oder Haldenbild, sondern mir geht es eher um den künstlerischen Ausdruck. Ich wollte immer schon Kunst machen und das ist das, was mich halt im Ruhrgebiet bewegt, sozusagen, Kunst mit dem Ruhrgebiet zu machen. Und ich liebe es eben mit der Kamera, ja, sag ich mal, zu malen. Also die Kamera ist eigentlich sowas wie mein Pinsel. Also ich male mit Licht, mit Bewegung, mit Motiven, Farben. Dass das ICM heißt, habe ich erst viel später gemerkt. Oder dass das eine Form von ICM ist, sage ich mal eher so. Ja, ich habe dieses Bild eben gemacht, als ich mal an einem Sonntagnachmittag auf die Halde Hohe Wart gegangen bin und Wolken am Himmel waren und die Sonne zwischendurch rauskam und ich dachte, jetzt musst du unbedingt mal raus. Also auf der Halde selbst habe ich verschiedenste Fotos gemacht. Aber das war jetzt eben zum Sonnenuntergang, deshalb auch diese ganzen rot-orangen Farben. Das war ein ganz, ganz toller Sonnenuntergang, den habe ich auch noch auf normalen Fotos abgebildet und diese Farbschattierungen sind tatsächlich auch durch die Himmelsfarbe entstanden und ich habe einfach mal was ausprobiert. Also das war im Grunde der Beginn meiner ständigen Weiterentwicklung in diesem Bereich. Also mich hat das immer interessiert. Ich habe in dem Sommer quasi oder im Herbst habe ich angefangen und dann kurze Zeit später war ich auf der Halde und habe gedacht, ich probiere mal was aus. Und dabei ist dieses Bild entstanden. Und das hat für mich einfach eine große Bedeutung, weil das war für mich der offizielle Start mit mehr Arbeit in diesem künstlerischen Bereich war.
Michael Koopmann
Ja, das ist das Wunderschöne an der Fotografie, dass es einmal wirklich so ein breiter Bereich ist, dass man so wahnsinnig viele verschiedene Sachen eigentlich mit der Kamera machen kann, mit diesem Werkzeug und halt dann ja sie auch im Endeffekt wie ein Pinsel nutzen kann, dann halt für deine Art der Fotografie und dass man sich jetzt ja auch gar nicht irgendwie groß irgendwo einkategorisieren muss, dass ich bin jetzt ICM-Fotograf oder ich bin jetzt Street-Fotograf, sondern dass natürlich auch alles irgendwie stark ineinander übergeht und man auch viele Sachen einfach miteinander kombinieren kann.
Eva-Maria Siuda
Genau.
Michael Koopmann
Ja, jetzt ist wieder die Frage, wie kommt man zu so einem Bild und wie kommt man auf die Idee? Du sagtest, du hast einfach ein bisschen rumprobiert. Also du standest da oben auf der Halde, hast in die Ferne geguckt über das Ruhrgebiet, die Sonne ging langsam unter und du hattest dann ein paar Ideen. Wie sieht so ein Prozess bei dir aus?
Eva-Maria Siuda
Das ist immer ganz intuitiv. Also ich bin überhaupt kein Mensch, der irgendwas plant, sondern ich gehe mit der Kamera los und gucke, was finde ich unterwegs oder was findet mich. Und ich glaube, in der Situation war das einfach so, dass dieser Sonnenuntergang und auch dieser markante Förderturm mich dazu bewegt haben, einfach mal Kamerabewegungen zu machen. Weil um diese Art von Bildern zu produzieren, braucht man ja auch gewisse Strukturen, sonst funktioniert das nicht. Wenn alles zugleich so ähnlich ist.
Michael Koopmann
Ja, kriegt man… Kommt da im Endeffekt gar nichts Vernünftiges daraus. Man muss ja irgendwas haben, wo man auch wieder was erkennen kann und was dann auch irgendwie dann halt fließen kann in diesem Bild.
Eva-Maria Siuda
Genau, das ist gut, dass du das nochmal so besagst. Also dieses etwas erkennen können ist mir zum Beispiel total wichtig in der Fotografie. Also ich möchte jetzt nicht so rein abstrakte Bilder machen. Sondern mir ist das wichtig eben, dass so bestimmte Ruhmgebietsmotive, dass die noch, wenn man genau hinguckt, erkennen kann einfach.
Michael Koopmann
Das macht so ein Bild hier auch gleich ein bisschen greifbarer. Also ich erwische mich selbst dabei immer, dass, wenn das zu abstrakt für mich ist, ich damit nichts anfangen kann. Dann gucke ich auf so ein Bild und denke mir, naja, gut, alles schön bunt hier vielleicht, aber das war es dann. Und solche Bilder, wo man dann halt jetzt noch das Motiv erkennt, wo man irgendwie dann auch noch einen Bezug vielleicht irgendwie zu der ganzen Sache kriegt, das hat dann gleich eine viel größere Bedeutung, finde ich. Also für mich zumindest. Deswegen finde ich das eine sehr schöne Art.
Eva-Maria Siuda
Ja, du hast schon recht, das ist greifbarer einfach, ne?
Michael Koopmann
Du hattest mir in der Vorbereitung geschrieben, dass du auch eine ganz besondere Beziehung eigentlich hier zu dem Bild oder gerade zu der Halde Hohewart hast, wo du gerade draufstehst und dieses Foto gemacht hast. Kannst du da ein bisschen was zu erzählen?
Eva-Maria Siuda
Ja, also die Beziehung ist die. Ich wohne quasi nebenan. Ich liebe diese Halde. Ich gehe da unheimlich gerne hin. Ich mag auch diese Haldenlandschaft extrem. Also es ist ja nicht nur eine einfache Halde, sondern das ist eine richtig schöne große Fläche. Ich weiß nicht, wie groß sie ist mit unterschiedlichen Wegen und Dingen, die man da sehen kann. Und ich gehe da zu jeder Jahreszeit einfach total gerne hoch. Ja, ich habe da eine ganz starke emotionale Verbindung zu.
Michael Koopmann
Ich stelle immer fest, dass es ja Leute da draußen gibt, die immer noch denken, das Ruhrgebiet wäre irgendwie nur Industrielandschaft, hier ist alles schwarz und dunkel. Das ist ja keinesfalls mehr der Fall, sondern das Ruhrgebiet ist grün und ist halt auch diese riesengroße Kulturlandschaft. Da ja so wahnsinnig viel von diesen Industriekomplexen erhalten geblieben ist und jetzt halt Museen sind oder halt für Kulturschaffende da sind oder was weiß ich. Und mit diesen Halden sind ja auch diese wunderschönen Ausblickspunkte gekommen, wo halt oben ja meist eben ein Kunstwerk draufsteht. Ich weiß nicht, einige werden wahrscheinlich das Tetraeder kennen oder Tiger und Turtle, diese Achterbahn im Endeffekt auf der Halde. Und ja, als dann im Endeffekt höchster Punkt vom Ruhr geht, hat man von daher auch einfach immer eine wunderbare Aussicht. Deswegen beneide ich dich darum, dass du da direkt in der Ecke wohnst.
Eva-Maria Siuda
Ja, ich finde diese Kombination einfach auch ganz spannend. Also zwischen der Natur, zwischen der Industrie. Und dem ganzen Kulturdingen, die da entstanden ist in diesen alten Industrieorten.
Michael Koopmann
Genau und ich finde ja, das bringt ja auch jetzt dein Bild wieder rüber, so ein bisschen halt, was denn die Industrie hier früher war. Also früher war das in das Ruhrgebiet halt schwarz und dunkel und halt Oberl wurde Kohle gefördert, Oberl wurde Stahl produziert und das bringt ja auch dein Bild wieder schön zusammen halt, den Kohleförderturm. Und für mich irgendwie dieses glühende Stahl durch dieses Rot-Orange, was halt da mit wieder reinkommt.
Eva-Maria Siuda
Ja, also ich kann auch nur jedem mal empfehlen, im Mai, Juni auf die Halde Ruhr war zu gehen. Da gibt es so viele blühende Pflanzen, das ist echt der Hammer. Also wirklich lohnt sich einfach mal die Natur sich zu schauen.
Michael Koopmann
Also die Natur hier an sich ist einfach gigantisch. Also ich bin ja auch gerne mit dem Fahrrad unterwegs. Wenn man allein die Ruhe entlangfährt, das ist halt wirklich inzwischen ein riesen tolles Naturerholungsgebiet, wo man sich wirklich gut aufhalten kann. Wer nicht aus der Gegend kommt, darf gerne mal Urlaub machen hier. Und ich glaube, was man so als Zielgärt gut nutzen kann, ist, es gibt ja immer die Extraschicht im, ich glaube, Ende Juni, wenn ich es recht im Kopf habe. Dann ist ja hier auch wirklich jedes Industrie-Denkmal offen und zu besuchen. Das ist auch immer eine sehr schöne Sache, dann hier reinzukommen.
Eva-Maria Siuda
Ja, absolut. Ich finde, das ist immer ein Highlight.
Michael Koopmann
Ja, auf jeden Fall. Und gerade auch dann, wenn man nachts unterwegs ist, eigentlich alles beleuchtet hier im Ruhrgebiet, alles schön bunt angestrahlt. Auch da hat man dann sehr, sehr viele Möglichkeiten, mit der Kamera unterwegs zu sein.
Eva-Maria Siuda
Auf jeden Fall. Und der Förderturm ist übrigens auch nachts beleuchtet, den ich hier fotografiert habe.
Michael Koopmann
Ah, schön. Okay, das gibt dir bestimmt auch nochmal tolle Möglichkeiten, Fotos zu machen.
Eva-Maria Siuda
Ja.
Michael Koopmann
Jetzt haben wir uns ja kennengelernt bei der Ausstellung von Objektivart 96. Und da hat ja die Beate schon erzählt, ihr seid eine komplett eigene Gruppe, die sich mit so einer Fotografie beschäftigt. Und ihr habt dann auch die Möglichkeiten, da regelmäßig was auszustellen. Wie sieht denn da so das Vereinsleben aus? Oder wie begünstigt das für dich die Fotografie? Wie hilft dir das dabei?
Eva-Maria Siuda
Also ich bin ja jetzt noch nicht so lange bei dem Verein. Erst seit dem Herbst letzten Jahres. Und wir treffen uns halt alle zwei Wochen und machen Bildbesprechungen. Und das finde ich einfach extrem inspirierend, weil jeder ja aus der Gruppe Künstlerische Fotografie anders arbeitet. Und dadurch kriegt man ganz viele Impulse. Sowohl was das Motiv angeht, aber als auch was die Technik oder Vorgehensweise angeht, die man dann selber ausprobieren kann. Das finde ich einfach super.
Michael Koopmann
Das ist auf der Ausstellung gesehen, auch da mit ja einigen anderen gesprochen und fand halt diese Ideen, die halt hinter den Bildern stecken, einfach so super interessant. Also so Sachen, wo ich jetzt gar nicht drauf kommen würde, ich jetzt eigentlich auch immer irgendwie so ein Bild machen muss, was irgendwie so genauso gewesen ist. Aber diese ganzen Ideen mit halt ja die Kamera bewegen oder halt Composings oder Überlichtungen zu machen, finde ich total, total interessant. Und das bringt einen ja auf jeden Fall in der eigenen Fotografie weiter. Also seitdem ich jetzt die Beate hier hatte, bin ich auch immer unterwegs und schwenke meine Kamera bei einigen Motiven und guck mal, was dabei rauskommt.
Eva-Maria Siuda
Ja, vielleicht hast du ja auch mal Lust, in unsere Gruppe zu kommen.
Michael Koopmann
Ja, wir werden bestimmt mal vorbeischauen bei euch und auf jeden Fall mit den nächsten Ausstellungen wieder dabei sein.
Eva-Maria Siuda
Ja.
Michael Koopmann
Ja, und deswegen möchte ich eigentlich hier auch jeden einladen, der hier beim Podcast mithört, dass es nicht nur beim Mithören bleibt, sondern nehmt euch auch halt hier die Ideen raus, wenn ihr so ein Bild seht. Nehmt euch die Kamera und geht raus damit. Da kann man natürlich auch gut den Podcast beim Ohr haben, aber auf jeden Fall wichtig, mal ein paar Bilder machen und mal wieder was Neues ausprobieren und gucken, was dabei rauskommt. Und vielleicht ist sogar das Bild so gut, dass ihr dann Lust habt, das auch mal hier im Podcast vorzustellen. Podcast.bilderzeigen.de, da findet ihr die Webseite, könnt euch bei mir melden und dann seid ihr bestimmt auch in einer der nächsten Folgen mal hier bei mir Gast. Ja Eva-Maria, ich danke dir vielmals, dass du hier bei mir warst, dass du dieses wunderbare Bild mitgebracht hast. Ich hoffe, die Zuhörer und Zuhörerinnen haben da genauso viel Freude dran und kommentieren auch nachher mal unter der Episode ein paar schöne Sachen darunter. Und ja, ich hoffe, dass ich dich demnächst nochmal hier im Podcast begrüßen darf.
Eva-Maria Siuda
Ja, vielen Dank, Michael. Hat mich sehr gefreut.
Michael Koopmann
Super. Vielen Dank und auf Wiederhören. Bis dann.
Eva-Maria Siuda
Ja, bis dann. Ciao.

Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt und nicht manuell geprüft oder korrigiert. Die Erkennung ist nicht fehlerfrei, daher können Inhalte falsch sein. Maßgeblich ist immer das im Podcast gesprochene Wort


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