In dieser Episode geht es um das Zusammenspiel von Mensch und Hund in der Wildnis Alaskas – ein Band aus Vertrauen, Abenteuer und Kälte. Markus Trinke erzählt vom Hundeschlittenfahren: Hunde als verlässliche Leittiere durch Eis und Wildnis, ihr Vertrauen und die gemeinsamen Abenteuer – und natürlich, wie man in Eis und Kälte mit 6 Hunden…
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Diese Episode ist erschienen am 06.05.2026 und wurde aufgenommen am 04.03.2026.
Titel-Melodie: „Der weite Blick“ generiert von M. Koopmann mit musichero.ai
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Schön, dass du da bist beim Podcast Bilder und Geschichten. In diesem Podcastgeht es um ein Foto und um den Moment.Ein Gast bringt ein Bild mit und erzählt, warum es geblieben ist.Willkommen beim Podcast Bilder und Geschichten.Ja, und wieder eine neue Episode und wieder ein spannender Gast bei mir.Denn Markus Trinke ist wieder bei mir zu Gast heute.Und das kann ich schon mal direkt vorwegnehmen, hat auch wieder ein schönesHusky-Bild oder ein Schlittenhunde-Bild mit.Gebracht, denn in einer der ersten Folge haben wir ja schon zusammen in Grönlandund heute geht’s nach Alaska. Aber erstmal, hallo Markus.
Markus Trienke
Hallo Michael. Danke, dass ich nochmal da sein darf.
Michael Koopmann
Ja, sehr, sehr gerne. Ich hab’s ja in der letzten Folge eigentlich schon vorweggenommen.Du hast so viele tolle Bilder, dass wir noch viele Episoden eigentlich miteinandergestalten könnten, wo ich dich bestimmt noch ein paar Mal zu einladen werde.In der letzten Episode und dieser Episode damit angetan, mit deinen Schlittenhundenbildern,die auf deinen verschiedensten Reisen entstanden sind.Ja, und in der letzten Folge waren wir im tiefen Weiß in Grönland unterwegs.Und jetzt hast du ein Bild aus Alaska mitgebracht.Erzähl doch mal, was für ein Foto du uns hier heute mitgebracht hast.
Markus Trienke
Ja, ich habe ein Bild mitgebracht. Da geht es um, ich schreibe mal nicht,was auf dem Bild ist, das überlasse ich dir gerne.
Michael Koopmann
Sehr gerne.
Markus Trienke
Und es geht um das Vertrauen und die Verlässlichkeit, die Beziehung,die sich zwischen Mensch und Tier aufbaut, also zwischen dem Dogmascher,dem Hundeschlittenführer und dem Schlittenhund.
Michael Koopmann
Ja, genau. Und das stelle ich mir ja schon einfach sehr beeindruckend vor,wie man mit diesen Tieren ja irgendwie umgehen muss und ja überhaupt in eine Beziehung kommt,um überhaupt den Schlitten irgendwie voranzubekommen.Da kannst du bestimmt gleich noch ein bisschen was zu erzählen.Ich würde mal einmal versuchen, das Bild zu beschreiben, damit hier alle Hörerund Hörerinnen so eine grobe Vorstellung haben, was wir denn hier heute sehen.Ja, wir gucken auf ein Querformatbild und sehen links ein Hundekopf,rechts eine Frau und die Frau kriegt gerade im Endeffekt so einen Eskimo-Kuss.Also eigentlich sind Hundenase und Nase aneinander und die nasse Hundenase berührtso den Nasenrücken von der Dame und guckt ihr ganz in die Augen,während die Dame ja mit genalltem Kopf die Augen geschlossen hat und erscheintso gerade diesen Moment richtig genießt.Und ja, dann das ganze Bild, da spürt eigentlich so eine gewisse Wärme aus,denn ja, der Hund ist einmal in so einem, ja,eher rot-orangenen Ton, dann die Klamotten drumherum von der Dame sind aucheher in so einem dunkelbraun und auch der Hintergrund mit seiner Unschärfe undso ein paar Lichtbubbles hat auch eher so eine dunkle,braun-orangene Lichtstimmung.Deswegen ist das eigentlich ein Bild, was sehr warm aussieht.War es das denn zu der Zeit da?
Markus Trienke
Nee, tatsächlich nicht. Also wenn man genau hinguckt, sieht man bei dem Hundso ein paar Haare, die so ein bisschen gefroren sind.Und auch auf der Jacke von der Susi sieht man halt so ein bisschen die paar Eiskristalle.Also wir hatten so, ich würde mal sagen, die minus 20 an dem Tag.Minus 16, aber auf jeden Fall schon deutlich kühl.Auch wenn das Bild das jetzt gar nicht so wiedergibt tatsächlich.Und man sieht auch jetzt nicht wirklich Schnee im Hintergrund.Die Sonne scheint ja sehr stark und im Hintergrund, da wo jetzt diese Lichtbubblessind, sieht man ja auch so ein bisschen irgendwas leuchtet, da vielleicht auch ein bisschen gülden.Da ist einfach die Sonne, die in die Bäume reingeht und weil es einfach so kaltist, wenn es da schneit, bleibt der Schnee nicht auf den Bäumen liegen.Es fehlt ein bisschen Wind und dann kommt der von den Bäumen wieder runter.Deswegen sind die obwohl man eigentlich recht kahl.Und dadurch, weil man eben im Hintergrund jetzt keinen Schnee sieht,meint man vielleicht im ersten Moment gar nicht, dass man da gerade in Alaska mitten im Schnee ist.
Michael Koopmann
Ja, da sieht man so ein bisschen, wie so ein Bild auch lügen kann.Das Bild spürt die Wärme aus, aber es war eisekalt.Und das letzte Bild, was du hierhin mitgebracht hast, war so komplett weiß undsah eher nach die Minus 20 oder noch kälter aus mit seinem fast kompletten Weiß.
Markus Trienke
Ja, richtig, genau.
Michael Koopmann
So, jetzt sehen wir hier, dass gerade mit dem Schlittenhund ein bisschen geschmustwird oder sowas in der Art.Aber ich denke, das ist jetzt nicht so die normale Aufgabe, die man hat,wenn man da irgendwie mit Schlittenhunden unterwegs ist, sondern da gibt eswahrscheinlich deutlich mehr zu tun.
Markus Trienke
Ja, also mich fasziniert ja diese Beziehung eben zwischen Mensch und Tier undwie man auf so einer Schlittenhundetour. Also ich habe ja selber auch keine eigenen Hunde.Ich muss mir die ja auch dann immer leihen, wenn ich unterwegs bin.Genauso wie Susi auch. Wir sind auch gut befreundet.Und wir waren zusammen eben in Alaska, sind dann da auf Tour gegangen.Und dann das Faszinierende ist dann eben, wenn man dann merkt,wie man im Laufe der Tage mit den Hunden zu einem Team zusammenwächst.Und da so eine tiefe Vertrauensbeziehung dann auch ist.Und der Dogmascher, bei dem wir da vor Ort waren, der sagt immer,das sind meine Verlasshunde.Und wenn du so dahin kommst, dann denkst du so, ah, Verlasshunde,okay, auf die kann ich mich verlassen.Was er aber eigentlich meint, das erzählt er dir dann später,ist, die Hunde verlassen sich ja auch auf dich.Das ist gegenseitig. Und wenn du da hinten draufstehst auf dem Schlitten und,irgendwie Unsicherheit ausstrahlst, das merken die Hunde auch und dann werden die auch unsicher.Und wenn du total sicher und in dir ruhst und ruhig bist, dann hast du einfachdieses Gefühl, boah, das ist hier wie ein Uhrwerk und da alles läuft,dann laufen die Hunde wie Nähmaschinen und,du bist einfach in so einem Flow dann auch drin und du merkst dann einfach,das ist hier ein Team, wir sind irgendwie eins hier gerade. Und das finde ich total super.Das fasziniert mich jedes Mal wieder von Neuem.
Michael Koopmann
Okay, da höre ich raus, das ist jetzt kein Touristen Schlittenhundetour gewesenzum einfach draufsetzen,sondern du hast wirklich gesteuert und das Steuern heißt dann auch mehr alsnur da hinten draufstellen und sich durch die Gegend ziehen lassen,sondern auch da gehört viel, viel mehr zu,um überhaupt irgendwie voranzukommen.Erzähl doch mal so ein bisschen, wie kriegt man ja da, wie viel sind das,sechs, acht Hunde überhaupt in die, da hinzu überhaupt in eine Richtung zu laufen?
Markus Trienke
Also es ist eigentlich relativ einfach. Die Hunde wollen ja immer nach vorne.Und es gibt in der Regel ja auch Trails, dass die also erstmal schon mal wissen,dass es die Richtung, in die es geht. Also wir waren mit sechs Hunden unterwegs.
Michael Koopmann
Also die kennen sich schon mal übrigens aus, die Hunde.
Markus Trienke
Ja, in der Regel schon. Wir sind natürlich da auch auf der Tour,wo wir hier waren, sind wir in die Bad Mountains gefahren.Das ist so eine, ich will mal sagen, also National Recreation Area heißt das.Also hört sich so an, wie nahe Erholungsgebiet ist halt, aber riesengroß halt, ne? USA.Und da sind wir halt in die Wildnis gefahren und das sind Trails,die die Hunde natürlich nicht kennen. Aber du bist eben auf Trails unterwegs, die sind gespurt,So dass die Hunde natürlich erstmal diesem Trail folgen und du musst eigentlichdann, deine Aufgabe ist es vor allen Dingen, die Geschwindigkeit zu regulieren,wenn es bergab geht zu bremsen vor allen Dingen,wenn es bergauf geht mitzuhelfen, den Schlitten mitzuschieben oder zumindestden Schlitten leichter zu machen, wenn es richtig schwer ist natürlich auch mitzuschieben.Und wenn es in die Kurve geht, dass man sich mit in die Kurve reinlegt,dass der Schlitten, den muss er ja auch so ein bisschen mitlenken,das ist so ähnlich wie beim Skifahren,das sind so die Hauptaufgaben, die du ja eigentlich dann hast,aber wenn es dann eine Weggabelung gibt, musst du den Hund natürlich klar sagen,so drei Meter vor der Gabelung, so jetzt mal links oder rechts,und wenn du ein gewisses Vertrauensverhältnis zu diesen Hunden aufgebaut hast,dann hören die ja hoffentlich, beziehungsweise die Leithunde oder der eine Leithund, je nachdem,der dann eben die anderen dann auch in die Richtung dann zieht.Die sind ja sowieso alle miteinander verbunden.Die können ja jetzt nicht irgendwo einfach der eine links, der andere rechts,sondern es gibt den Leithund und wenn der dann dahin läuft, dann läuft der halt dahin.Und wenn du den nicht im Griff hast und du sagst rechts und er geht nach links,dann musst du halt gucken, dass du anhältst und die dann in der Richtung nochmal korrigierst.Und wenn du schon zu weit durch die Kreuzung durch bist, dann kann das sehraufwendig sein, vor allem wenn Bäume im Weg stehen, weil rückwärts fahren.
Michael Koopmann
Kann man nun mal mit zum Wie viele Hunde sind in so einem Gespann?
Markus Trienke
Wir hatten jetzt sechs dabei. Ich bin auch schon mit acht Hunden gefahren.Und wenn man so die ganz großen Rennen sieht,so Iditarod, was jetzt so im Februar, März immer stattfindet in Alaska,die fahren an tausend Meilen mit Hundeschlitten, dann hast du mal so 14 bis 16 Hunde davor.Und wenn ich so überlege, so sechs Hunde vorm Schlitten, dann hast du so einGespann von, ich würde mal sagen, zwölf Meter Länge oder sowas,das ist schon ordentlich.
Michael Koopmann
Ja, vor allem jetzt denke ich mir so mit meinen Erfahrungen von irgendwelchenSchmusehunden zu Hause, wenn man da jetzt Meere auf einen Haufen bringt,dann gibt es einfach nur ein Riesenchaos.Und wenn ich die jetzt noch alle irgendwie versuche an so einen Schlitten zuspannen, dann habe ich wahrscheinlich innerhalb von zwei Minuten nur einen Riesenknoten vor diesem Schlitten.Wie funktioniert das bei einem Schlittenhund, dass man den da irgendwie in diepassende Richtung hält und dass die dann auch alle in die gleiche Richtung laufen nachher?
Markus Trienke
Das ist tatsächlich unterschiedlich, je nachdem, auf welcher Hundeschlittenfarm man ist.Hier war es tatsächlich so, da musste man die Hunde jetzt nicht unbedingt vorneanbinden, dass die irgendwie nicht weg können, sondern wenn du einen guten Leithundhast, der weiß, der hat gelernt,wenn ich an den Schlitten angespannt werde, also an diese Leine,an die ganz vorne, an die erste Position gespannt werde, dann ist meine Aufgabe,diese Leine auf Spannung zu halten.Der Schlitten hinten ist fest verankert im Boden, da sind so Krallen,die im Boden sind und wenn man dann zieht, dann graben sie sich eigentlich nochfester ein sodass der also den Schlitten nicht wegziehen kann das heißt,ich stehe nicht auf dem Schlitten dann in der Zeit ich kann dann die Hunde einzelnholen die sind dann schon mal neben dem Schlitten,festgemacht erstmal, die sind noch nicht vorm Schlitten, da kann ich dann nachhereinen nach dem anderen einen Schlitten packen,Dann fängt man halt vorne an und der Leithund zieht dann schon mal diese Leineund der will ja laufen. Das heißt, der stimmt sich auch schon richtig da rein.Die haben ja so viel Energie und diesen Will to run, sagt man,also diesen Willen zu laufen und so eine Freude am Laufen, dass die einfachnur noch vorwärts denken. Und du hast natürlich so ein paar Chaoskörper danndabei, weil ja nicht jeder Leithund sein kann.Die gucken nochmal links und rechts, aber die spannst du halt dann ja nach undnach ein, sodass trotzdem ja die Leinen gespannt bleiben.Das heißt, der Leithund sorgt schon dafür, dass das da alles seine Linie behält.Und es gibt auch andere Schlittenhundefarmen, wo dann vorne nochmal so ein Ankergesetzt wird, dass du quasi diese Leine dann gespannt hältst und dass die Hundegar nicht nach links und rechts können.Das ist so ein bisschen abhängig davon auch, wie der Startbereich aussieht.
Michael Koopmann
Okay. Ja, wenn ich jetzt zur Fotografie komme, höre ich da jetzt raus,das ist auch nicht so mal eben auf den Trail, wenn man da unterwegs ist,schönes Motiv, links ranfahren, eben die Kamera rausholen, ein paar schöne Bildermachen, dann ist der Schlitten wahrscheinlich schon über alle Berge.
Markus Trienke
Ja, also Regel Nummer eins ist, nie den Schlitten loslassen, egal was passiert.Das heißt, fotografieren am Schlitten ist möglich, aber du musst dir das sovorstellen, wenn du beim Autofahren denkst, oh, das ist super schön und ichfahre auf der Autobahn und halte mal eben die Kamera aus dem Fenster.Also das ist nicht so ganz ohne. Jetzt hast du nicht so viel Verkehr da draußenin der Wildnis natürlich.
Michael Koopmann
Aber… Das Lenken ist ja auch schon fast abgenommen.
Markus Trienke
Das ist richtig, aber es kann natürlich trotzdem irgendwas passieren.Also es passiert relativ selten, aber du kannst natürlich mal irgendwie eine Elchbegegnung haben.Dann läuft irgendwas da rum oder es ist vielleicht irgendwo ein Schneehuhn oder sowas, was auffliegt.Und Hunde finden sowas ja spannend und reagieren da drauf.Oder weiß ich, der Hund bricht einfach vorne im Schnee ein.Du befährst über irgendwie eine Stelle, wo du so einen tiefen Schnee auf einmalhast. Und das heißt, deine Leithunde vorne, du merkst sofort irgendwie,oh, da ist irgendwas da vorne.Der wird auf einmal langsam, der bricht da vorne ein, die Leine geht nach unten.Die Leine muss immer gespannt bleiben, die darf nicht runter auf den Boden.Und darauf musst du halt aufpassen die ganze Zeit. Was machen deine Hunde? Da muss ein Hund kacken.Bei einigen, die können das während des Laufens, bei einigen hält man besseran. Das lernt man ja auch im Laufe der Zeit, wie die Hunde so drauf sind. Jeder Hund ist anders.Und wenn der schon so ein bisschen immer wieder zu dir guckt,dann muss man sagen, ah, geht gleich los, ich fahre schon mal ein bisschen langsamer.Also du musst halt schon ständig aufpassen und deswegen ist es auch so ein bisschen,wenn du das Gefühl hast, okay, der Trail sieht jetzt gut aus gerade und ichgucke mal so ein bisschen mit einer Hand, hältst du dich halt am Schlitten ja fest,mit der anderen Hand hast du die Kamera in der Hand und dann stellst du dichmal irgendwie grob ein und hast so ein bisschen auch eine Ahnung, okay, welchen…Blickwinkel habe ich denn jetzt so, dass die Kamera in der Regel dann,es ist ja Gott sei Dank sehr hell, wenn du im Winter unterwegs bist.Also jetzt hell im Sinne von, es ist Schnee, du hast genug hell,sodass du quasi mit sehr kurzen Belichtungszeiten arbeiten kannst und trotzdemdie Blende aufreißen kannst, sodass du dir ja schon mal darüber keine Gedanken machen musst.Du machst einfach irgendwie ein Bild und meistens ist es dann auch scharf und belichtet,und dann kannst du einfach auch mal fotografieren, nach vorne,nach hinten vielleicht auch mal, aber du hast trotzdem irgendwie ein halbesAuge immer irgendwie am Schlitten auf deinen Hunden drauf.Und da hast du natürlich viele Bilder, die dann Müll sind am Ende und musstnatürlich ein bisschen mehr aussortieren, aber es ist dann trotzdem einiges Gutes dabei.
Michael Koopmann
Okay, also keine Tour, wo man viel am Fotografieren ist und wenn,dann muss das alles irgendwie sitzen, dass da der Automatismus ist,dass man dann das Bild auch auf den Chip kriegt. Ja, richtig.
Markus Trienke
Und ich bin auch immer ganz froh, wenn jemand anderes da mal die Kamera hat.Also wenn unser Guide, der dann vielleicht auf dem Motorschlitten vorweg fährt,der sich da nochmal irgendwo positioniert, da hat man halt das Glück,dass ich bei unserem Guide da in Alaska, der konnte selber gut fotografieren,der hat dann meine Kamera immer mal mitgenommen und hat dann auch mal Bilder von uns gemacht.Und so hast du dann halt einmal die Fotos vom Schlitten runter und natürlichdann auch dich selber mal drauf und dich in der Landschaft, sodass du einfachwirklich alles dann einmal drumherum hast.Und wenn ich Hundeschlitten fahre, fahre ich eigentlich auch gerne Hundeschlittenund mache nicht noch Fotografie. Das ist irgendwie so, ich habe so nichts Ganzes.Also so ab und zu mal die Kamera in der Hand ist gut.
Michael Koopmann
Das stimmt, man muss auch einfach genießen können.
Markus Trienke
Genau, und ansonsten ist es einfach genießen. Man ist ja da,um mit den Hunden was zu machen.
Michael Koopmann
Wenn wir zu dem Bild zurückkommen, dann gehe ich mal davon aus,dass die beiden gerade nicht am Diskutieren sind, in welche Richtung es demnächstgehen soll, sondern das ist wahrscheinlich dann nach der Tour zurück zu Hause.
Markus Trienke
Ich muss überlegen, ob es nach der Tour ist oder vor der Tour.Ich kann auch vor der Tour gewesen sein.Es ist auf jeden Fall im Kennel, also da, wo die Hunde alle so zu Hause sind.Und kann sein, dass es morgens beim Füttern war, die Hunde springen dann jaauch an dir hoch und freuen sich, erkennen dich auch wieder,wenn es dann deine Hunde sind, die du so am Schlitten hast, weil die halt schoneine Beziehung zu dir aufgebaut haben,Wenn man es dann so ein bisschen drauf anlegt, so wie wir das jetzt ja hierauch haben, das ist jetzt kein gestelltes Bild, aber es ist natürlich schonso, man weiß, okay, das passiert ja gleich irgendwie und du musst im richtigenMoment dann drauf drücken.Und dann hatte ich halt hier das Glück, dass es dann auch wirklich dann genausopassiert ist und der Gesichtsausdruck vom Hund und auch von Susi dann entsprechend passt.Also das ist ja schon ein schöner Moment dann einfach auch gewesen,den dann da festzuhalten.
Michael Koopmann
Ja, das sieht man total. Also anscheinend scheint dann wirklich so diese Verbindungdann so nach und nach dazu entstehen, wo man halt den ganzen Tag zusammen ist.Und der Hund guckt jetzt ja nicht gerade böse oder irgendwie mit Sorge,sondern ja schon sehr vertraut zu ihr.
Markus Trienke
Ja, auf jeden Fall. Die sind auch so gezüchtet, dass die sehr menschbezogen sind.Also auch andere Hunde, die sehr aggressiv sind, das sind die Huskys halt nicht.Das war denen ja auch wichtig. Die werden ja auch seit, ich glaube,seit ungefähr 100 Jahren oder 120 Jahren jetzt irgendwie werden die speziellfür Hunde, Schlitten, Sport gezüchtet.Das sind ja keine klassischen Huskies, wie man sich die so vorstellt.Das ist jetzt ein Alaskan Husky.Diese sibirischen Huskies, diese schwarz-weiß mit den blauen Augen,die man so immer so vor sich hat. Das ist ja so dieses typische Bild.Und die sind dann nochmal speziell so gezüchtet, dass sie halt noch menschbezogener sind.
Michael Koopmann
Ja, aber mit Sicherheit definitiv kein Hund, den man mal irgendwie zu Hausenoch halten kann als Kuscheltier, weil die haben bestimmt einen Riesenbewegungsdrangund der Spaziergang morgens wird ein bisschen länger dauern,dann mal eben ohne Block.
Markus Trienke
Ja, definitiv. Also wenn du dir mal so einen Hund einfach zum Spazieren gehenausleihst, dann riss du so einen Bauchgurt um und dann bist du eigentlich nur am Bremsen.
Michael Koopmann
Der geht mit dir schon spazieren.Ja, sehr, sehr spannend. Ich denke, du wirst bestimmt mir ein paar Links nochgeben, dass wer sich mal informieren will zu so einer Schlittenhundetour,was man da so machen kann.Weil ich denke, das ist halt schon eine total besondere Sache,wenn man irgendwo in diese tiefe Beziehung mit den Tieren reinkommen kann.
Markus Trienke
Ja, auf jeden Fall. Ja, kann ich gerne machen.
Michael Koopmann
Und ich denke, ja, selbst wenn man da ohne Fotos zurückkommt,kommt man da auf jeden Fall sehr beseelt dann wieder mit nach Hause.
Markus Trienke
Ja, also mich hat da ja auch der Virus gepackt, deswegen bin ich ja auch regelmäßig unterwegs.Also wenn man keine Angst hat vor Hunden, und vor den Hunden brauche ich keineAngst haben, man kann gut mit Kälte umgehen.Das muss man natürlich mal so ein bisschen ausprobieren, aber wenn das klappt,dann ist glaube ich, es sind sehr viele, die das echt toll finden und immer wieder kommen.
Michael Koopmann
Ja, das denke ich mir. Ja, das ist, glaube ich, auch das perfekte Stichwort.Wiederkommen. Markus, du bist herzlich eingeladen, demnächst wieder in diesenPodcast zu kommen mit einem neuen Bild.Dann vielleicht mal was außerhalb der Schlittenhunde. Ich habe da noch so einpaar Sachen im Kopf, die ich von dir kenne, aber es bestimmt mal hier wert wäre,die Geschichte dahinter zu erzählen.Aber ich danke dir erstmal, dass du dieses tolle Bild und vor allen Dingen dieseganz vielen Informationen zu Schlittenhunden uns heute hier mitgebracht hast.
Markus Trienke
Sehr, sehr gerne.
Michael Koopmann
Dann sage ich wieder an alle Hörerinnen, ich hoffe, hat es ein bisschen Spaß gemacht.Danke euch fürs Zuhören und ja, hoffentlich dann bis zum nächsten Mal bei einerneuen Folge hier von Bilder und Geschichten.Und ja, hinterlasst gerne auf podcast.bilderzeigen.de doch mal einen Kommentarfür mich und Markus, wie ihr die Folge fandet.Und ja, wenn ihr Fragen habt, dürft ihr die bestimmt da gerne auch einmal stellen.Aber jetzt sage ich auf Wiedersehen, bis demnächst zur neuen Folge.
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