Mit dem Meer im schönsten Abendlicht erzählt Gregor Nick von einem Strandmoment, der ruhig, echt und ganz nah wirkt. Aus einer sehr entspannten Perspektive direkt am indischen Strand entstand diese schöne Fotogeschichte – kommt mit zu einem ruhigen Abend am Strand und hört dem Bild und dem Sonnenuntergang zu.
Navelim, Goa, Indien – 3. März 2014 – Bild: Gregor Nick
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Diese Episode ist erschienen am 20.05.2026 und wurde aufgenommen am 23.01.2026.
Titel-Melodie: „Der weite Blick“ generiert von M. Koopmann mit musichero.ai
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Herzlich willkommen bei Bilder und Geschichten. Hier steht immer ein Foto im Mittelpunkt.Nicht die Kamera, sondern der Moment. Ein Gast, ein Bild und die Geschichte dahinter.Schön, dass du zuhörst. Ja und in dieser Episode habe ich wieder einen nettenGast bei mir, denn der Gregor Nick hat wieder ein sehr, sehr schönes Foto mitin den Podcast gebracht.Ja und der Gregor ist sehr oft auf Reisen oder auf Reisen gewesen und in seinemFotopool hier auf 500px, wenn ich da durchscrolle,findet man Bilder aus allen möglichen Ecken der Welt und auch viel aus Indien und die ganze Gegend.Und da habe ich mir diesmal ein Bild rausgesucht. Aber erst mal, hallo Gregor.
Gregor Nick
Hallo Michael, danke, dass ich dabei sein darf.
Michael Koopmann
Ja, und du warst, wenn ich das recht sehe, im Jahre 2014 in Indien und hastdort Fotos gemacht. Erzähl doch mal ein wenig.
Gregor Nick
Ja, das ist ja jetzt schon zwölf Jahre her, leider. War eine extrem spannendeReise, war auch sehr lang, war, glaube ich, um die vier Wochen rum.Ich habe da ganz viele Ecken von Indien angeschaut und hatte mir sogar,das habe ich eigentlich noch davor und danach nie wieder gemacht,habe mir nur für die Reise eine Kamera gekauft,nämlich eine Kompaktkamera, damit ich sie auch bloß immer dabei habe.Und das hier, kommen wir ja gleich noch darauf zu sprechen, das ist in einemsehr untypischen Teil von Indien, nämlich im christlichen Teil,nämlich in der Nähe von Goa.
Michael Koopmann
Das klingt spannend. Bevor wir da eintauchen, versuche ich doch mal das Bildein wenig zu beschreiben.Dann hat schon mal jeder es zumindest vor dem geistigen Auge.Und dann tauchen wir da gleich tiefer drin ein. Und ja, Eintauchen ist genaudas richtige Stichwort, glaube ich, denn wir sind hier am Strand, am Meer.Wir sehen im Hintergrund die Meereswellen, die an den Strand rauen.Alles ist nass, vor uns ist nasser Sand.Und wir sehen eine Person, die auf der rechten Seite, ungefähr so beim rechten Drittel,ja so knietief im flachen Wasser steht und ein großes blaues Fischernetz hochhält.Und ja, ansonsten sehen wir so grob seine Silhouette von ihm und im Vordergrunddann im nassen Sand seine Spiegelung.Ja, und wir sehen dann diese sanften Wellen, die hereinrollen,die halt schöne so kleine Schaumkronen bilden und halt gerade seine Füße umspülen,da ein bisschen nochmal drumrum spritzt.Ja, und insgesamt war es das schon fast amortiert. Also es ist ein sehr reduziertes Bild.Aber was dieses Bild hat besonders ausmacht, ist eigentlich diese Lichtstimmung.Denn wir haben so von der linken Seite, sie ist wunderbar, schöne goldene Licht,was dann nach rechts über immer blauer wird und dann eigentlich auch sehr gutmit diesem blauen Fischernetz dann harmoniert.Ja, Gregor, wie kam es denn zu diesem wunderschönen Bild?
Gregor Nick
Das war innerhalb der Indienreise eigentlich der unendlichste Tag, den wir da hatten.Einfach, weil wir an den meisten Stellen, Indien ist halt sehr bunt und sehrlaut und sehr reich an Menschen.Und da ist genau das Gegenteil passiert. Wir waren dann in Goa und waren danngeschockt darüber, wie es da abgeht.Es kam uns ein bisschen vor wie das indische Mallorca und haben dann unseremFahrer gesagt, fahr uns bitte ganz schnell weg hier, wir wollen jetzt mal an einen ruhigen Strand.Und das hat er dann auch gemacht, also das ist jetzt 20 Kilometer südlich vonGoa und da waren wir, weiß ich nicht, da waren vielleicht noch 20,30 andere Personen auf dem riesengroßen Strand und da haben wir uns richtig erholen können.Natürlich habe ich da die Fischer bei der Arbeit fotografiert und die warenglaube ich zu dritt, aber weil das so ein ruhiger Tag war und der Kontrast zudem quirligen Indien, ist das dann auch so ein minimalistisches Bild geworden.Einfach weil ich mich dann selber auch so richtig schön ruhig und runtergekommen fühlen konnte.
Michael Koopmann
Ja, das denke ich mir. So wie ich mir Indien vorstelle, ist man irgendwann sehrfroh, wenn man einfach mal so ein bisschen Ruhe hat und Meeresrausche zuhörenkann und nicht halt 10.000 Tuktuks, Mopeds und noch viel mehr Leute,die um einen herum wimmeln und das ganze Domarum sehr laut machen.Mit Sicherheit auch schön für Fotografie auf jeden Fall solche Szenen,aber irgendwann ist man dann auch mal froh, wenn man was Einfaches,etwas Minimalisterisches fotografieren kann und das ist ja hier bei diesem Fotosehr schön gelungen Was macht denn der da mit seinem Fischernetz?Ja, irgendwas mit Fische fangen wahrscheinlich, aber wie machen die das da am Strand direkt?
Gregor Nick
Also die, genau, die haben, den ganzen Tag über waren die am Reparieren,am Boot, am Fummeln, also wirklich klassisch, Netze am Flicken,also wirklich mit, weiß ich nicht, mit Nadel und Faden.Und das ist jetzt eine Abendsonne, die man da sieht, also das ist so eine halbeStunde vor Sonnenuntergang und dann hat der,meines Erachtens aber mit irgendeiner komischen Technik tatsächlich Fische gefangen,auf diese Art und Weise, also mit einem eigentlich viel zu großen Fischernetz, hat er da mal eben so,zugeschlagen, weil eigentlich ist das glaube ich so ein Netz von der Größe her,was man hinter sich her schleppt, im Bötchen.
Michael Koopmann
Hätte ich jetzt auch gesagt.
Gregor Nick
Ja, Ja, der war halt mit dem Rücken zu mir und der war da auch sehr entspannteTyp und der hat da ziemlich lange vor sich hin rumgefummelt und da habe ichbestimmt 50 Bilder gemacht oder so. Einfach nur von dem Typ und dem Meer.
Michael Koopmann
Ja, und der sieht jetzt ja auch nicht so aus, als ob er jetzt irgendwie gleichrausschwimmen will, sondern irgendwie fängt er diese Fische anscheinend direkt am Strand.Spannend. Die gab es dann aber nicht nachher direkt zum Verzehr vom Grill oderdass du dir die nochmal genauer angucken konntest.
Gregor Nick
Nee, da nicht. Da hatten wir das nicht.Also das war sowieso, das war so ein, da standen halt, ja, da standen am Strand so ein paar,man kann eigentlich fast schon sagen Betten, ich weiß nicht,solche kleinen Buden, wo man halt Schatten hatte und wo man sich auf eine Matratze setzen konnte.
Michael Koopmann
Also die indische Variante vom Strandkorb.
Gregor Nick
Ja, genau, so ein Strandkorb. Im Prinzip waren das Matratzen,das waren einfach Bettmatratzen.Und dann haben wir höflich gefragt, ob wir da uns niederlassen können.Und dann haben die Leute gesagt, ja, solange ihr hier Essen und Trinken beimir bestellt, ist das jetzt eure Strandgeschichte.Ja, wir waren vier Personen und wir haben den ganzen Tag verbracht und uns vollgestopftmit veganem Essen und Cola und Pommes und so weiter.Und es war auch sehr, sehr, sehr preisgünstig.Und wir konnten halt den Fischern bei der Arbeit zugucken. Ist sowieso toll, ne?Urlaub haben und anderen Leuten bei der Arbeit zuzugucken, ist immer eine tolle Kombination.
Michael Koopmann
Ja, also ich glaube, wir müssen diesen genauen Standort noch rauskriegen vondem Bild, weil ich kann mir ja nichts Besseres vorstellen, als aufs Wasser gucken,Fischern zugucken, Fotos machen, auf einer Matratze liegen und mit Essen undGetränken versorgt werden.Also bessere Fotostelle gibt es ja gar nicht. würde ich behaupten.
Gregor Nick
Ja, das stimmt. Das war so. Also wirklich, der ganze Tag war nur Faulenzen und Fotografieren.Und Gastfreundschaft. Und halt kein Remi-Demi.
Michael Koopmann
Ja, das ist… Normalerweise kommt da dann irgendeiner mit der Bubenbox dannnoch raus und meint dann Karaoke machen zu wollen oder sowas.Hätte ich jetzt gedacht.
Gregor Nick
Also es gab es gab da auf dem Weg, also zwischen dem Parkplatz und diesem StrandUnd gab es eine sehr hippieartige Veranstaltung,wo sehr alternativ gelebt wurde und sehr alternativ gegessen wurde.Ich vermute mal fast, dass die Remedemi-Fraktion da einfach nicht willkommen war.Weiß ich aber nicht so genau. Ist nur so ein Eindruck gewesen.
Michael Koopmann
Ja, auf jeden Fall sehr schön, sich dann so mal ein bisschen aufs Fotografierendann auch konzentrieren zu können wieder.Und wenn ich dieses Bild sehe, hast du da ja auch irgendwo relativ tief gestandenoder dich tief gehockt, damit auch diese Spiegelung gut reinkommt.Also ich bin ja jemand gerne, der dann Schuhe von sich wirft und dann auch mitdurchs Wasser läuft und die Kamera natürlich am Manne, auch auf die Gefahr hin,dass es mal schief gehen kann.Wie bist du denn dann so am Strand da unterwegs, um dein Foto zu fischen?
Gregor Nick
Also ich glaube, diesen Perspektivwechsel und mal wirklich in die Knie zu gehen,das mache ich, glaube ich, ziemlich lange schon.Und das habe ich da auch bewusst gemacht, sonst hätte ich die Spiegelung gar nicht hinbekommen.Und diese Kompaktkamera, die ich damals hatte, die hatte halt auch schon so ein Klappdisplay.Also keins, was man so in allen Dimensionen bewegen kann, aber eins,was man einfach so ein bisschen hochklappen kann, damit man noch sieht,was man gerade fotografiert.Und ich habe sie allerdings in solchen Situationen auch schon fertiggebracht.Also ich besitze hier ein Objektiv, da bin ich dann in die Wellen zu mutig reingegangenund da habe ich mir wirklich dann,so zwei, drei Minitropfen Meerwasser sind jetzt von innen in den Linsen des Objektivs.Das kann also auch passieren, wenn man nicht aufpasst.
Michael Koopmann
Naja, aber um ein schönes Foto zu machen, muss man halt auch mal ein bisschenwas wagen, weil sonst nur auf der Matratze liegen und hoffen,dass das Motorisch vorbeikommt, klappt halt auch nicht.
Gregor Nick
Nee, das ist wohl wahr. Ja, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Michael Koopmann
Aber erzähl doch auch noch ein bisschen was zu der Lichtstimmung.Also klar, Sonnenuntergang ist ja eh immer schön, gerade so am Meer.Man sieht, wie die Sonne dann irgendwann im Meer versinkt.Aber wie hast du das jetzt hier noch gemacht? Weil ich finde ja gerade diesesGoldene, was dann ins Blau übergeht, einfach wunderhübsch bewusst so gesetztoder einfach wieder mal viel Glück gehabt.
Gregor Nick
Ja, ich glaube, das ist auch Glück. Also wenn, das habe ich auch erst spätergesehen, das ist ja praktisch eine Mischung aus warm und kalt.Also die linke Bildhälfte ist eigentlich warm wegen Sonnenuntergang und die rechte ist kalt.Und wird glaube ich noch unterstrichen dadurch, dass das Netz tatsächlich auchblau ist. Und natürlich durch das blaue Meer.
Michael Koopmann
Das ist ein super Zufall, dieses blaue Netz, weil sonst wird das glaube ichganz komisch aussehen, Und wenn er jetzt da irgendwie was Rotes oder Grünesin der Hand hätte, das würde es echt ein bisschen stören dann im Bild.
Gregor Nick
Dann hätte man es vielleicht auch wieder schwarz-weiß machen können.Aber was ich noch gemacht habe, ist, weil das halt jetzt eine Kompaktkamerawar mit nicht der Superlinse, habe ich halt die Sonne vermieden.Also wahrscheinlich ist jetzt sofort links außerhalb des Bildes die Sonne.Und das war dann eigentlich meine Bildgestaltung.Sonne weg, damit die nicht so in die Linse reinballert.Und in die Knie gehen, damit der reflektierte Teil des Herrn da vollständig auf dem Bild ist.
Michael Koopmann
Ja, du hast gerade gesagt Schwarz-Weiß. Du bist ja sonst eigentlich auch sehroft in Schwarz-Weiß unterwegs.Wie kam es, dass du hier im Farbmodus gerade unterwegs warst?
Gregor Nick
Ja, ich glaube, das habe ich irgendwie geahnt mit dem blauen Netz,dass das zum blauen Meer passt.Und man könnte jetzt natürlich auch ganz steif behaupten, das ist gar kein Street-Bild,weil es fehlt ja die Straße.
Michael Koopmann
Nee, aber Wasserstraßen sind aber drin.
Gregor Nick
Also damals war das für mich so, Straße ist schwarz-weiß, ne?Gerade bei den typischen Indien-Bildern in den Städten mit extremen Menschengewuseln,mit Tempeln oder mit Affen oder mit Kühen auf der Straße, haben ganz viele Leutegesagt, das ist doch Indien, das ist doch bunt.Und das habe ich immer alles schwarz-weiß gemacht. Aber da halt nicht…Ja, wahrscheinlich wegen der Blau-Blau-Idee.
Michael Koopmann
Ist wahrscheinlich auch gut, wenn man dann irgendwann einfach die Farbe reduzierenkann, weil es einfach zu bunt ist und dann das Bild einen wahrscheinlich komplettanschreit in all diesen Farben und Sachen, die man dann auf so einem typischenIndian-Bild nachher sehen kann.Wie bist du normalerweise mit der Kamera unterwegs? Hast du dann direkt so denSchwarz-Weiß-Modus in der Kamera an oder hast du im Kopf so den Schwarz-Weiß-Modusan, dass du dir das Bild direkt so vorstellst Oder machst du erst mal das Bild und guckst später am PC,was das denn werden möchte?
Gregor Nick
Also ich habe den Schwarz-Weiß-Modus nur im Kopf. Das ist ganz,ganz selten, dass ich da mal eine Kamera drauf, habe ich jetzt mit meiner großenKamera mal einen Tag in Köln gemacht.Aber brauche ich, glaube ich, nicht. Ich glaube, das findet eher so im Kopf statt.Und auf der Straße, auch in Köln, passiert es ja dann doch auch immer wieder,dass man ein Bild aufgrund der Farbe macht.Also, was weiß ich, rote Coca-Cola-Werbung, rotes Fahrrad und jemand sitzt draufmit einer roten Kappe auf.Das sehe ich dann halt auch. Und ja, ist wie du sagst, also das entscheidetsich, am Ende des Tages entscheide ich das am PC, ob das jetzt schwarz-weiß wird oder nicht.
Michael Koopmann
Ja, und ich bin ja auch so ein Farbfan und mache eigentlich auch all meine Bilder in Farbe.Aber es ist schon sehr spannend, wenn man mal seine Kamera auf schwarz-weißumstellt und so mal durch die Straßen läuft oder wo auch immer man gerade unterwegs ist,da ja dann doch irgendwie man plötzlich alles anders sieht, weil natürlich dieKontraste viel stärker sind und man halt nicht von den Farben abgelenkt wird.Also kann ich nur jedem da draußen mal empfehlen, die kann man mal in Schwarz-Weiß-Modusstellen, damit durch die Straßen laufen und wer in RAW fotografiert,hat in Notfalls dann auch immer noch die Farbe dabei, wenn das Bild nachher farbig sein soll.Ja, Indien. Was war denn bei dieser Reise denn noch so auf den Programmpunkten?Was hat dich denn überhaupt da nach Indien getrieben?
Gregor Nick
Also das war ein Zufall Indien. Das habe ich gar nicht bewusst entschieden.
Michael Koopmann
Wie kommt man durch Zufall nach Indien?
Gregor Nick
Doch, das war wirklich ein Zufall. Also meine Tochter hat irgendwann behauptet,ich hätte mal gesagt, wir müssen mal nach Indien.Und ich kann mich da gar nicht dran erinnern. Und dann hat sie das aber behauptetund dann fand ich die Idee cool.Und dann haben wir was ziemlich Verrücktes gemacht.Dann haben wir uns wirklich in Indien einen Reiseveranstalter gesucht.Und das war im Endeffekt eine richtige Garagenfirma.Und die hat das dann alles, also wir haben einfach eine Wunschliste abgegebenund die haben uns das dann in der typisch indischen Art dann irgendwie zusammengezimmert.Das waren, glaube ich, fünf Inlandsflüge und wir haben den Fehler gemacht,den eigentlich viele machen. Wir haben einfach zu viel gemacht.Wir waren ganz oben im Norden und ganz unten im Süden. Allein das war schon mega anstrengend.Also im Prinzip war es zu viel. Wenn jemand Indien macht, wäre jetzt meine Empfehlungimmer, das in zwei oder drei Teile aufzuteilen.Weil im Prinzip ist ja Indien nicht ein Land. Im Prinzip ist Indien ja ein Kontinent,wenn man es genau nimmt. Und es hat verschiedene Sprachen, es ist riesengroß.
Michael Koopmann
Ja, das und ich denke mir jetzt halt auch wieder eine ganz andere Kultur.Das braucht ja auch erstmal Zeit, da reinzukommen.Ich denke mir, wenn man da irgendwo landet und so die ersten Schritte macht,ist man wahrscheinlich auch erstmal komplett im Kulturschock und muss das erstmalverarbeiten, was da alles auf einen einprasselt.
Gregor Nick
Ja, aber deswegen ist es halt ein toller Kandidat, weil da zum Beispiel jetztwirklich alles anders ist.Also die Leute reden komplett anders. Übrigens verstehen sich die Inder untereinanderauch nicht immer unbedingt.Also jemand, der aus dem Norden spricht auch eine andere Sprache als jemand, der aus dem Süden kommt.Du hast eine komplett andere Temperatur, du hast ein komplett anderes Essenund du hast natürlich auch komplett andere Regeln.Stichwort Rauchen zum Beispiel, da gibt es sehr strenge Bundesstaaten in Indien.Autoverkehr ist auch wieder so ein Thema für sich. Also ich mag das halt beimReisen, wenn wirklich so ziemlich alles anders ist als zu Hause.
Michael Koopmann
Auf jeden Fall macht dieses andere dann ja meist auch die Fotografie viel,viel einfacher, weil ja dann alles für einen neu ist und alles irgendwie schreit,auf den Chip gebannt zu werden, weil es einfach so spannend und komplett neu für einen ist.Weißt du noch, mit wie vielen Fotos du nach Hause gekommen bist, grob?
Gregor Nick
Nee, das weiß ich nicht mehr.
Michael Koopmann
Verdrängt wahrscheinlich.
Gregor Nick
Ich weiß aber, dass ich damals eine Mittelteuber-SD-Karte hatte,war glaube ich 64 Megabyte und da hatte ich fünf mitgenommen und musste aberdann bei meiner Tochter noch einer oder zwei, der aus dem Kreuz leiern,dass ich die auch noch benutzen darf.Also wahrscheinlich schon sowas zwischen 5.000 und 10.000, weiß ich aber nicht mehr genau.
Michael Koopmann
Ich denke, eine ganze Menge Arbeit da erstmal, die Perlen dann rauszusuchen,genau wie dieses und dann vielleicht noch ein bisschen zu bearbeiten und natürlichirgendwann auch nochmal irgendwo hinzustellen.Und ich denke, so mancher Hörer oder Hörerin kennt genau dieses Problem undhat auch auf der Festplatte noch so 10.000 Bilder aus irgendwo liegen.Und ja, ich hoffe, dass derjenige sich jetzt vielleicht angesprochen fühlt,auch mal in seinem Bilderkatalog zu greifen, in die Bilder, die noch nicht bearbeitetwurden, sind und da mal zu gucken, ob da vielleicht ein Bild bei ist,was hier in den Podcast passen würde.Dann gerne mal bei mir melden. Unter bilderzeigen.de slash podcast findet ihr ein Kontaktformular.Da könnt ihr mir gerne schreiben, wenn ihr auch mal Teil dieses Podcasts sein möchtet mit einem Bild.Ja, und dort findet ihr auch die Folge, die Episodenseite zur Folge.Und könnt euch das Bild nochmal angucken und ja, sehr gerne dem Gregor einenKommentar hinterlassen, wie ihr das Bild fandet und natürlich auch mir einenKommentar hinterlassen, wie ihr diese Episode fandet.Gregor, vielen, vielen Dank, dass du wieder so ein tolles Bild hierhin mit inden Podcast gebracht hast.
Gregor Nick
Sehr gerne. Hat Spaß gemacht.
Michael Koopmann
Dann auf Wiedersehen. Wir hören uns demnächst wieder am nächsten Mittwoch miteiner neuen Folge Bilder und Geschichten. Vielen Dank fürs Zuhören.
Gregor Nick
Tschüss zusammen.
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