Dia 42 – 24 Stunden im Ruhrgebiet mit tollen Leuten + Podfluencer Newcomer Award

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Diese Folge ist nicht die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest – aber sie ist die 42. Episode von „Bilder und Geschichten“ und beginnt mit einer großen Überraschung: Der Podcast wurde bei den Podfluencer Awards als bester Newcomer 2026 ausgezeichnet. In dieser besonderen Episode geht auf unseren Fotowalk…

42

Wikipedia: „Die Antwort 42 ist ein Zitat aus der mehrfach verfilmten Roman- und Hörspielreihe Per Anhalter durch die Galaxis des englischen Autors Douglas Adams. Im Roman ist „42“ die von einem Supercomputer errechnete Antwort auf die „endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ (englisch “Ultimate Question of Life, the Universe, and Everything”).“

Awards auf dem Podfluencer Festival

Screenshot

Ich kann es immer noch nicht ganz fassen: Der Podcast hier wurde beim Podfluencer Festival in München als Bester Newcomer 2026 ausgezeichnet. 🏆

Herzlichen Glückwunsch an alle weiteren Gewinner:innen der Podfluencer Awards 2026 und Danke an die Jury, die Podfluencer-Community und alle, die dieses Festival möglich gemacht haben.

Hört gerne auch dort mal rein:

24 20 Stunden jede Stunden ein Bild

Diesmal gibt es nicht nur ein Bild, sondern ganz viele! Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welche ich euch hier zeigen soll.

Nehmt euch deshalb ein bisschen Zeit, scrollt durch die Instagram-Accounts der Teilnehmer und schaut euch die Bilder in Ruhe an. Spannend ist, wie alle sechs zwar an den gleichen Orten waren, aber völlig unterschiedliche Motive festgehalten haben. Alle Links zu instagram.com

Leider kann ich diesmal nur für Claudias und meine Bilder eine Alternative zu Instagram anbieten:

Welches Bild gefällt dir am besten und sollte hier im Podcast in einer eigenen Folge besprochen werden? Schreib es mir gern in die Kommentare!

Spenden für ‚Action Against Hunger‘ im Rahmen des 24hourProject

Bilderabend zum 24hourProject

Bilderabend #34 – 24hourProject – Axel Eckenberger

Am 3. Oktober 2026 geht das 24 Hour Project in seine nächste Runde: Tausende Fotograf:innen weltweit dokumentieren 24 Stunden lang ihre Städte – eine Stunde, ein Foto.

Im virtuellen Bilderabend …
zeigt Axel Eckenberger uns seine Bilder aus München aus dem letzten Jahr und stimmt uns auf dieses Jahr und auch unseren geplanten Fotowalk im Ruhrgebiet ein. Neben inspirierenden Bildern geht es auch darum, wie wir mit unserer Fotografie gesellschaftliche Themen sichtbar machen – 2026 unterstützt das Projekt Action Against Hunger.

Freut euch auf einen inspirierenden Live-Stream mit starken Impulsen für eure eigene Fotografie und die Teilnahme am weltweiten 24 Hour Project: https://www.24hourproject.org

0:00:00 Intro
0:03:52 Axel Eckenbergers 24 Stunden in München 2025
0:51:08 Fragen zum 24 hour Project
1:12:29 Infos vom Bilderabend
1:19:10 Outro

Der Bilderabend ist ein Projekt von:
• Uwe Rosik: https://bsky.app/profile/uwerosik.bsky.social – https://uwerosik.myportfolio.com
• Michael Koopmann: https://www.instagram.com/aufkurztrip – https://bsky.app/profile/aufkurztrip.de – https://www.auf-kurztrip.de
• Claudia Bonna: https://bsky.app/profile/claudiabonna.bsky.social

📧 Mehr Infos & Kontakt: https://www.bilderabend.de

#Bilderabend #Fotografie #24hourproject #wordlwide #Reise #Community
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Shownotes

Teilnehmer diese Episode:

Michael Koopmann
Claudia Bonna
Patrick Komfort
Patrick Siegmund
Max Mledziva
Manfred Lindemann

Weitere Episoden mit Claudia Bonna:

Weitere Episoden mit Patrick Komfort:

Weitere interessante Episoden:

Folgende Episoden wurde im Podcast erwähnt oder könnten für dich auch interessant sein:



⛓️‍💥Links zur Episode:

42

24hourProject

Die Stationen im Ruhrgebiet

Podfluencer



Zum Podcast

🏆  Ausgezeichnet mit dem ‚Podfluencer Newcomer-Award 2026‘ durch eine Fachjury



🎧  Mehr erfahren & mitmachen:

Wenn du das Bild zu dieser Episode sehen (mit EXIF-Daten), meinem Gast einen Kommentar hinterlassen oder deine Meinung schreiben willst kannst du dies auf der Episoden-Webseite:

👉  bilderzeigen.de

Du möchtest selbst mal ein Bild mitbringen und im Podcast vorstellen? Dann schreib mit unter:

📭  bilderzeigen.de/kontakt/



🧔  Bilderzeigen.de und dieser Podcast sind ein Projekt von Michael Koopmann

  • 🗒 Weiter Infos zu mir, meinen Fotoprojekten und meine Gedanken gibt es auf meinem Blog auf-kurztrip.de und michaelkoopmann.de
  • 📺 Lust auf mehr Bilder schauen? Jeden letzten Mittwoch im Monat findet der ‚Virtuelle Bilderabend‘ als Livestream auf YouTube und im Fediverse auf Makertube statt. Weitere Infos unter bilderabend.de
  • 🌍 Links zu tollen Bilder-Webseiten und Blogs findest du unter bilderlinks.de
  • 📅 Eine Übersicht von Fotografie-Veranstaltungen findedt du unter bildertermine.de

Ich freue mich auf deine Kommentare, Anregungen, Gedanken – und natürlich auf dein Bild für den Podcast. Bitte bewerte und kommentiere den Podcast bei Apple Podcast, Spotify, YouTube und den weiteren Portalen.

Vielen Dank. Bis zur nächsten Episode am kommenden Mittwoch!



📄  Zusatzinfos:

Diese Episode ist erschienen am 28.10.2026 und wurde aufgenommen am 03.10.2026.

Das Titel-Bild und die Figuren wurde per KI ‚ChatGPT‘ generiert. Die Titel-Melodie „Der weite Blick“ wurden von M. Koopmann mit der KI musichero.ai generiert. Alle Bilder im Podcast sind echte Fotografien soweit nicht anders gekennzeichnet.

Der Podcast bietet Kapitelmarken mit Bildern, ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprechern sowie weitere Zusatzinfos. Am besten nutzt du Apps wie Pocket Casts, Overcast, Instacast und andere sog. ‚Podcatcher‘ Apps, die diese Inhalte anzeigen können.

Die Episoden der zweiten Staffel sind zusätzlich auch als Video auf YouTube und im Fediverse auf Makertube abrufbar.

Transkription der Episode anzeigen
Michael Koopmann
Herzlich Willkommen bei Bilder und Geschichten. Dies ist die Episode 42 und als Nerd ist die 42 natürlich eine ganz besondere Zahl für mich. Und deswegen muss natürlich auch eine ganz besondere Podcast-Folge jetzt her. Laut dem Autor Douglas Adams von Per Anhalter durch die Galaxis ist die 42 die Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Ja und vielleicht ist dieser Podcast auch meine ganz persönliche Antwort auf diese Frage. Oder vielleicht auch auf eine ganz andere. Wer weiß. Ja und ich hatte mir schon was ganz Besonderes vorgenommen für diese Folge und auch aufgenommen. Aber ich komme jetzt gerade aus München und dort habe ich was ganz Besonderes erlebt. Ja, und das passt hier so gut rein, deswegen möchte ich euch das jetzt vorab noch kurz erzählen. Ja, denn, ich kann es immer noch kaum glauben, dieser Podcast wurde bei den Podfluencern nominiert als bester Newcomer 2026. Ja, genau aus dem Grund bin ich nach München gefahren zu dem Festival, habe dort an tollen Workshops teilgenommen, mir Live-Podcasts angehört, ja, und war dann auch abends bei der Preisverleihung. Und als der Award dann verliehen werden sollte, hörte ich folgende Laudatio. Dieser Podcast gleicht einem wunderschön gestalteten Coffee-Table-Book. Vielen Dank. Ja, und ich hätte echt nie gedacht, den Award gewinnen zu können. Denn es gab so viele andere tolle Podcasts, die in dieser Kategorie nominiert waren. Weswegen hätte ich da eine Chance haben sollen. Ja, und deswegen habe ich mich umso mehr und gigantischer gefreut, als ich realisiert habe, dass in dieser Laudatio wohl mein Podcast beschrieben wird. Und noch mehr gefreut hat es mich, dass dieser Podcast hier als außergewöhnliche Idee, als Gegenpol zur TikTok-Tisierung und als Audio-Coffee-Table-Book beschrieben wird. Denn ja, genau das soll dieser Podcast sein. Und ich bin so happy, dass dies durch die Jury und auch anscheinend durch euch da draußen genauso wahrgenommen wird. Das freut mich total. Vielen Dank euch. Ja, und da ich mit wirklich absolut nichts gerechnet habe, war auch meine Danknisrede dann entsprechend kurz, als diese tolle, selbstgestützte Trophäe übernehmen durfte. Was rät er gerade durch den Kopf? Man sieht es. Vielen, vielen Dank. Ich bin ein richtiges Dank. Aber ihr könnt euch vorstellen, meine Freude war gigantisch. Und ich möchte hier jetzt noch kurz die Gelegenheit nutzen, mich vor allen Dingen bei meinen Gästen zu bedanken. Denn ohne euch und ohne eure tollen Bilder wäre dieser Podcast natürlich überhaupt nichts. Danke euch. Ja, und vielen Dank an die Jury, an das Podfluencer-Team, was dieses Festival so gigantisch toll organisiert hat, ja, an all meine Mitnominierten in der Kategorie und an die vielen weiteren Gewinner des Abends. Darunter sind einfach so tolle Podcasts. Ich habe euch das Ganze mal in die Shownotes, ich habe euch in den Shownotes die Links zu diesem tollen Podcast reingestellt. Hört dort doch gerne mal rein und abonniert. Auch hier den einen oder anderen. Aber jetzt soll es hier erstmal weitergehen. Erwarten tut euch noch eine ganz besondere Folge. Denn diesmal geht es um eine ganze Menge Bilder und um das 24-Hour-Projekt. Ich nehme euch mit auf den Fotowalk, den wir am 3. Oktober durch das Ruhrgebiet gemacht haben und lade euch ein, die Bilder aller Teilnehmer euch in Ruhe anzuschauen. Deshalb ist diesmal wenig Bildbeschreibung dabei, aber ich kann euch mit ein paar O-Tönen direkt mit in die Erlebnisse nehmen und ich hoffe, ihr habt Freude daran an dieser mal etwas anderen Podcast-Episode. Willkommen beim Podcast Bilder und Geschichten. Ein weltweites Projekt fängt das Leben von 24 Stunden ein. Wir waren dabei, sechs Leute am selben Ort, aber jeder blickt anders durch seinen Sucher. Heute geht es um die Erlebnisse direkt mit der Kamera in der Hand. Willkommen bei dieser ganz besonderen Episode vom Podcast Bilder und Geschichten. Ja, und ich freue mich, dass du wieder dabei bist. In Folge 36 hatte ich hier mit der Claudia Bonner schon einmal über das 20 for Aura Projekt gesprochen. Und ja, damals über ihre Erlebnisse, die sie in Paris hatte. Ja, und in der Folge hatten wir auch den Plan geschmiedet, es in diesem Jahr selbst mit einer kleinen Gruppe im Ruhrgebiet unterwegs zu sein. Ja, und so kam es. Am 3. Oktober war es soweit. Und zu sechst waren wir in Bochum, Dortmund und Essen ja fast 24 Stunden unterwegs. Ich hatte mir gedacht, ich nehme mal das Mikrofon mit und befrage die Teilnehmer mal direkt vor Ort, wenn sie die Kamera noch in der Hand haben, was denn so für Geschichten erlebt werden konnten. Denn ja, dann sind wahrscheinlich die Erinnerungen ja noch am frischesten. Ja, und ich muss zugeben, so konnte ich auch mal ein neues kleines technisches Spielzeug ausprobieren, was ich bisher auch noch nicht genutzt hatte. Aber erstmal hören wir doch rein, was Claudia rückblickend zu dem Tag so sagt.
Claudia Bonna
Fazit des Tages, des gestrigen Tages. Ja, ich bin eigentlich immer noch total geflasht und wohlig, wenn ich an den Tag gestern denke, weil ich einfach rundum zufrieden bin. Könnt ihr mir vorstellen, dass das 24-Hour-Project jetzt auf jeden Fall Teil meines Jahres wird, nachdem ich es jetzt das zweite Mal gemacht habe? Weil das schon eine Herausforderung ist, auf jeden Fall, 20 Stunden zu fotografieren oder 24 Stunden zu fotografieren, ist aber auch total schön, einen Tag mal damit zu verbringen, sich wirklich nur aufs Fotografieren, aufs Sehen, auf ein Bild pro Stunde zu fokussieren und, ich finde, das erleichtert oder bringt einen halt eben auch einfach nach vorne und, Ja, auch die Chance, mehrere Sachen auszuprobieren und an neuen Locations immer mal wieder zu gucken. Eventuell auch halt was Neues zu entdecken, wenn man in einer unbekannten Stadt ist. Also von daher, ja, nur ein positives Fazit. Ich bedanke mich nochmal von allen, die da waren. Ja, hoffe, dass wir das irgendwann nochmal wiederholen. Und Michael, ich danke natürlich dir, dass wir das zusammen durchgezogen haben, weil ohne dich hätte ich das, glaube ich, nicht gemacht.
Michael Koopmann
Danke, Claudia. Der größte Dank gehört dir, denn ich wäre bestimmt nicht auf die Idee gekommen, sowas zu organisieren und die meiste Planung und die meiste Arbeit damit hat es ja schließlich du. Hören wir doch direkt weiter rein. Was gibt es denn noch an Fazits zu dem 24-Hour-Tag? Und was mich besonders gefreut hat, war, dass der Manfred Lindemann sich auch unserer Gruppe angeschlossen hat. Denn er hat in den letzten Jahren schon bei den verschiedensten Gruppen in verschiedensten Städten mit am Fendi4Hour-Projekt teilgenommen und kann sich natürlich so super aus. Aber was sagt er denn zu unserer Umsetzung im Ruhrgebiet?
Manfred Lindemann
Mein Fazit. Gut fand ich die Idee, dass wir in drei Städten im Ruhrgebiet unterwegs waren. Also in Essen, Dortmund und Bochum unsere Fotos machen konnten. Als Gruppe hatten wir sehr viel Spaß bei dem Walk und konnten so unser bestes Foto stündlich auch auf Instagram posten. Für mich war es ein wunderbarer Tag, wo ich sehr viel erlebt habe und fünf begeisterte Fotografen kennenlernen durfte.
Michael Koopmann
Ja, und man könnte jetzt Manfred vielleicht als alten Hasen der Street-Photography und dann auch des 24-Hour-Projekts bezeichnen. Und wenn man das würde, dann müsste man den Max eigentlich als jungen Hüpfer hier mit reinnehmen. Denn erst seit wenigen Monaten hat er seine Systemkamera und ist fleißig hier bei mir in Ratingen Aufnahmen sammeln und eigentlich bei jedem Event mit dabei. Max, was sagst du denn zu deinen ersten Erfahrungen beim Fotowalk und dann gleich bei den 24 Stunden?
Max Mledziva
Mein Fazit des Tages ist, dass es halt ein sehr lehrreicher Tag war, weil ich konnte viel von euch anderen lernen auch noch und mein Wissen noch erweitern. Und dazu kommt auch noch, dass diese 24 Stunden sehr schnell vorbei waren, obwohl die ersten sechs Stunden für mich zumindest sich relativ zäh angefühlt haben, aber dann danach die Stunden, die waren echt wie im Fluge dann vorbei. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, das Ganze nächstes Jahr wieder mit euch zu machen.
Michael Koopmann
Nun kennt ihr schon mal drei Teilnehmer des Tages und deren Fazit dazu. Aber was haben wir denn jetzt nun eigentlich überhaupt gemacht? Ja, Max gehörte zu den ganz Harten, die wirklich um 0 Uhr gestartet haben. Ja, ich muss zugeben, ich war ein bisschen am Kränkeln und in der Gruppe hatten wir vorher auch so ein bisschen überlegt, dass doch ein bisschen mehr Schlaf nicht schlecht ist und hatten uns dafür entschieden, uns erst um 6 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof zu treffen. Ja, und natürlich auf dem Weg dorthin schon den ersten Schnappschuss zu machen. Ja, nachdem wir uns dort alle begrüßt haben, ging es dann mit der ersten U-Bahn des Tages von dort zur Ruhr-Universität. Idee war, hier oben den Sonnenaufgang einzufangen und dann einen Flohmarkt bei den Aufbauarbeiten zu besuchen und natürlich zuzuschauen und ein oder anderes Bild zu machen. Aber es kam anders, hört einfach mal rein. Ja, so muss man halt flexibel sein. Den Flohmarkt, den wir angedacht hatten, ist leider ausgefallen, denn ja, es war Feiertag und leider war das Internet mal wieder verschiedener Meinung, ob dieser Flohmarkt stattfindet oder nicht. Er hat halt nicht stattgefunden. Somit sind wir dann kurz entschlossen in das Auto von Patrick Eins gestiegen, der uns dann mit in die Stadt und zum Bergbaumuseum gefahren hat. Dort sind dann auch gerade diese O-Töne entstanden. Hier haben wir dann den Manfred getroffen und so langsam kam dann auch Leben in die Straßen von Bochum, so dass ein paar weitere schöne Fotos hier am Bergbaumuseum und dann weiter in der Stadt möglich waren. Aber die frühere Zeit forderte dann auch ihren Tribut und so haben wir uns recht schnell entschieden, die erstbeste offene Bäckerei des Tages zu nehmen für etwas Stärkung und natürlich für Koffein. Und um natürlich auch die Zeit wieder zu nutzen, ein Bild nach Instagram zu posten. Und ich habe natürlich wieder ein paar O-Töne eingesammelt. Gestärkt ging es dann weiter durch die, ja leider doch recht leeren Straßen von Bochum. Der Feiertag zollte da sein Tribut. Was aber nicht heißt, dass es gar keine Fotomöglichkeiten gab. Man musste halt ein bisschen genauer hinschauen und gerade wenn man es irgendwie menschliches Leben mit dem Bild haben wollte, musste man dann doch ein bisschen genauer suchen. Angekommen zurück am Hauptbahnhof von Bochum ging es dann mit dem nächsten Zug nach Dortmund und dort am Hauptbahnhof direkt mit der U-Bahn weiter nach Hörde. Hier hatten wir nämlich unseren nächsten Termin um 11 Uhr, denn wir wollten den Start des Halbmarathons am Phoenixsee auf jeden Fall mitnehmen. Und hier war richtig viel Trubel. Die Menschen, die uns in Bochum fehlten, waren hier siebenfach auf jeden Fall zugegen. Und die Sonne lachte und es gab so wahnsinnig viele schöne farbenfrohe Motive, dass natürlich die Chips sich schön weiter füllten. Dadurch gab es natürlich super tolle Laune und hören wir doch einfach direkt mal rein, wie denn der Fazit vom Halbmarathon war. Ja, man mag es einfach kaum glauben. Jede Stunde ein Foto nach Instagram posten zu wollen, was man frisch gemacht hat, geht dann doch irgendwann auch in Stress über. Denn ja, man muss erst mal das gute Motiv finden. Und ja, vielleicht gibt es ja immer noch ein besseres Motiv. Also wartet man natürlich bis so kurz, viertel vor, wenn die Stunde zu Ende ist und dann das Bild eben von der Kamera ziehen, vielleicht noch ein kleines bisschen bearbeiten und dann nach Instagram posten. Ja und wenn man dann eh gerade drauf ist, rollt man natürlich einmal kurz durch und schaut, was die anderen gemacht haben, in der Gruppe, aber auch in der ganzen Welt. Vom Phönixsee sind wir dann zu Fuß weiter für die nächste Pausenstation, denn die Bergmann Brauerei ist nicht weit von hier und hat einen sehr schönen Ausschank mit Biergarten. Ja, und da das Wetter so wunderbar ist, lohnte sich das doch direkt dorthin zu gehen. Aber auf dem Weg durch den kleinen Hörder Innenstadt gab es noch ein weiteres Fotomotiv, was so gar nicht auf dem Plan war. Denn es gab einen schönen Bauernmarkt, der natürlich auch nochmal ganz viele Reize hatte mit Handwerker, mit vielen Ständen. Und beim Bergmann Bier ist natürlich nochmal Zeit, ein paar U-Töne aufzunommen. Die Stimmung wird natürlich dann direkt nochmal lockerer. Ja, und ich weiß nicht, ob es am Bier lag oder, naja, doch deutlich wahrscheinlich an meiner startenden Erkältung. Das sind dann auch die letzten O-Töne des Tages, denn irgendwann verließ mich dann doch irgendwie die Konzentration und die Motivation, das Mikro rauszuholen. Aber natürlich begleite ich euch weiter, was wir noch gemacht haben an dem Tag. Ihr könnt durch die Bilder natürlich im Nachgang scrollen unter podcast.bilderzeigen.de findet ihr die Links zu allen sechs Teilnehmern und könnt da natürlich einmal durch den Feed scrollen. Und gleich gibt es natürlich noch ein paar mehr Rückblicke und Fazit auf den Tag. Wie ging es weiter? Von der Bergmann Brauerei sind wir weiter zur nächsten U-Bahn-Station, zur nächsten U-Bahn-Station von da in die Innenstadt von Dortmund zu kommen. Das Favoritenfestival auf dem Dortmunder Friedensplatz versprach neue bunte Motive. Denn hier waren Performances und Mitmachaktionen geplant und ein buntes Fest mit verschiedensten Ständen. Ja, und wir wurden nicht enttäuscht, denn es gab wirklich ganz viele tolle Performances, bunte Kostüme. Es wurde geklettert, es wurde dargestellt. Ja, auch hier konnte man die Kamera kaum aus der Hand legen. Gegen 18 Uhr ging es dann weiter vom Dortmunder Hauptbahnhof zurück und zwar in Richtung Essen. Ja, hier war einmal geplant, nochmal sich zu stärken bei einem guten Abendessen und dann das Essener Lichterfestival, unsicher zu machen, denn die ganze Innenstadt war mit Lichtaktionen gespickt und auch das versprach neue Motive. Ich muss zugeben, ich hatte vorhin zwar so ein bisschen auf Instagram geguckt, was uns da vielleicht erwartet, war aber wirklich baff erstaunt, was für eine Farbenfreude dort geboten wurde und wie viele tolle Aktionen und vor allen Dingen auch. Mitmachaktionen, die die Menschen mit Integrierten hier geboten wurden. Richtig gut in Erinnerung geblieben ist mir die riesen Lichtinstallation mit gigantisch großen Beamer, die den ganzen Kennedyplatz mit bunten Farben bestrahlte und auch alle Personen, die da draufstrahlen, plötzlich in ganz bunten, komischen Formen darstellen lasste. Und auch im Essener Dom die Laser-Performance mit entsprechender Musik fand ich einfach nur großartig. Ja, so bot sich auch nochmal für die dunkle Zeit des Tages wahnsinnig tolle Motive mit entsprechender Beleuchtung. So ging die Zeit auch hier nochmal rasend schnell rum, auch wenn der Tag schon lang genug war. Aber auch um 21 und 22 Uhr war das Bild schnell nach Instagram geladen. Ja, und um 23 Uhr konnten wir noch das letzte Bild schießen für diesen Tag und kurz darauf gingen dann auch die Lichter in Essen aus. Das war dann auch der Moment, wo wir uns verabschiedet haben, uns gefreut haben über diesen tollen Tag und dann Richtung Heimat gefahren sind, um dort dann ein bisschen Schlaf wieder im Bett nachzuholen. Und von drei Leuten habt ihr schon das Fazit gehört zu diesem tollen Tag und somit fehlen noch drei. Ich mache einfach mal den Start, denn ich kann es ganz kurz machen. Es war wirklich ein richtig, richtig geiler Tag. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Die 20 Stunden, die ich auf dem Bein war, fühlten sich extrem kurz an und ja, ich bin einfach super beeindruckt, wie viele Bilder doch entstanden sind. Ich hatte eigentlich gedacht, dass so mancher Notschuss entsteht, um halt irgendwas in der Stunde halt zeigen zu können und nach Instagram zu laden, aber es ist eigentlich in jeder Stunde wirklich tolle Bilder entstanden und, nur die 20 Gezeigten sind da, sondern auch der Katalog ist noch voll mit vielen, vielen weiteren Bildern. Nächstes hört ihr die Fazit von gleich zwei Patricks, denn wir hatten einmal den Patrick Comfort bei uns und den Patrick Siegmund. Start macht der Patrick Siegmund mit seinem Fazit des Tages.
Patrick Siegmund
Ja, mein Fazit zum 24-Hour-Foto-Project kann man, glaube ich, in einer Frage am besten zusammenfassen. Und zwar, wann geht es weiter? Ich hab Lust, ich hab Bock das war richtig, richtig cool wir haben so viel gesehen wir haben so viel miteinander gelacht, tolle Motive gefunden, Dinge erlebt es war einfach nur der Wahnsinn und gerne wieder nächstes Jahr dann wahrscheinlich mit einer, Richtigen Kamera anstatt meines Handys.
Michael Koopmann
Wie ihr vielleicht raushört, waren wir wirklich eine richtig bunte Truppe an diesem Tag. Fotografen, ja, jeglichen Alters, jeglichen Kenntnisstand und aus allen Genres quer gemischt, sind halt hier durch drei Bochumer Städte gezogen und hatten einfach einen gigantischen Spaß an diesem Tag. Aber das Tolle ist, wenn man halt in so einer Gruppe unterwegs ist, kann man sich halt viel angucken. Man kann sich halt auch da mal mit komplett neuer Fotografie beschäftigen. Denn ja, Street-Photography ist ja auch was Besonderes, sich einzulassen, Menschen zu fotografieren. Und der Patrick Komfort hat da jetzt rückblickend auch seine Erkenntnisse geschlossen zu seiner Fotografie. Hören wir da mal rein.
Patrick Komfort
Wir waren zusammen auf dem 24-Stunden-Projekt und haben da einen schönen Walk gemacht am 3. Oktober. Ja, ich hatte ja gesagt, ich glaube, dass das bei mir eine etwas andere Erfahrung war als vielleicht bei anderen. Weil mir das auf der einen Seite große Freude gemacht hat, in der Gruppe da unterwegs zu sein. Das war wirklich eine tolle Truppe, nette Menschen und das mochte ich sehr gerne. Und auf der anderen Seite mir das aber auch gezeigt hat, was ich in der Fotografie nicht will, weil mir nämlich die Fotografie als solche, die da im Vordergrund stand, nämlich die Street-Fotografie, tatsächlich nur sehr eingeschränkt Freude bereitet hat an dem Tag. Das liegt, wie gesagt, überhaupt nicht an den beteiligten Personen, sondern dass ich gemerkt habe, dass. Naja, die Street-Fotografie lebt ja nun mal ganz wesentlich davon, Menschen im urbanen Raum zu fotografieren oder Spuren von Menschen im urbanen Raum. Und zwar möglichst so, dass sie es nicht mitbekommen oder zumindest keine gestellten Situationen entstehen. Also muss ich Menschen ohne deren Zustimmung fotografieren. Jetzt ist es so, dass ich das auch entspanne, was das Rechtliche angeht, wenn man es jetzt hart juristisch nimmt. Und ich habe auch eine große Wertschätzung für die Straßenfotografie, weil ich glaube, dass das eine ganz wichtige Kunstform innerhalb der Fotografie ist, um die Situation und das Leben, wie es heute ist, zu dokumentieren. Und dann wird man sich in 30, 40 Jahren freuen, dass es diese Bildzeugnisse noch gibt, so wie man sich ja heute auch daran erfreut, dass es entsprechende, Straßenfotografie, auch wenn es vielleicht damals auch nicht so genannt wurde, aus den 50ern, 60ern oder noch früher gibt. Und ich habe einfach da sehr gemerkt, dass dieses Mehrwert für andere Menschen, andere Leute erfreuen sich daran, dass es diese Bilder gibt. Und vor allen Dingen die Leute, die auf den Bildern sind, erfreuen sich daran, dass es diese Bilder von ihnen gibt. Dass das einfach ein ganz wesentlicher Treiber ist dafür, dass ich fürs Fotografieren Motivation habe. Und das ist mir an dem Tag klar geworden und deshalb. Hat dieser Tag für mich vielleicht auf eine ganz andere Weise als bei vielen anderen einen sehr großen Wert gehabt, nämlich für mich klarer einzugrenzen, was will ich eigentlich in der Fotografie und vor allem, was will ich nicht. Daraus erschließt sich zum Beispiel auch für mich, warum ich… An der Sportfotografie gerade von Jugendsportlerinnen und Sportlern viel Freude habe, weil immer wieder die Resonanz von den Jugendlichen, von den Kindern, von den Eltern kommt, die sich einfach darüber freuen, dass es diese Bilder gibt. Und das gibt mir Motivation für die Fotografie. Und das andere ist eben, was mir Motivation gibt, das Thema, was ich da fotografiere, oder den Inhalt mehr so in Richtung Reportage wirklich rüberzubringen. Und dann muss es aber eben auch ein Thema sein, für das ich brenne. Deshalb war zum Beispiel der Start bei uns im Stahlwerk in der Nacht für mich so unglaublich wertvoll, weil die Kollegen hatten Lust auf die Bilder. Ich brenne für das, was wir bei uns im Unternehmen tun. Und damit ist eine ganz andere Motivation für mich dahinter, als wenn ich in Essen, in Dortmund, in Bochum durch die Stadt laufe und Fremde in ihrem Alltag fotografiere. Also zusammenfassend, für mich ein toller Tag mit sehr netten Menschen, der, gesellschaftlich und zwischenmenschlich einen großen Wert und großen Spaß für mich gebracht hat und an dem die Fotografie auf weiten Strecken keinen Spaß für mich gebracht hat. Und das wiederum ist fast der größte Wert an dem Tag gewesen, weil ich dadurch Klarheit erlangt habe über, die Frage, was meine Fotografie sein soll, was mir in der Fotografie wichtig ist und was eben nicht zu meiner Fotografie gehört. Und das war sehr, sehr wertvoll.
Michael Koopmann
Ja, das finde ich doch auch eine sehr tolle Erkenntnis für diesen Tag. Und ja, von Patrick haben wir ja schon zwei Bilder hier im Podcast hören dürfen. Und ich denke gerade die Sportfotografie, die Reportage, das liegt dir auch richtig gut. Und da freue ich mich umso mehr, demnächst auch da neue Bilder von dir sehen zu dürfen. Und dann kann natürlich so ein Tag, wenn man mit so vielen Fotografen unterwegs ist, auch vielleicht einen gewissen Nachteil haben, denn es weckt neue Begehrlichkeiten. Doch, wenn ich hier im Podcast ja ungern über Technik spreche, aber es gibt dann doch oft dieses Haben-Wollen-Bedürfnis. Und ja, der Patrick Siegmund war ja die Stunden mit seinem Handy unterwegs, was ich auch eine sehr schöne Fotografie finde, aber die Begehrlichkeit wuchs dann doch die nächsten Tage stärker und stärker. Und so bad sich dann bei ihm ein größerer Invest bei ihm an, aber ein Invest, der Spaß für die nächsten Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte verspricht.
Patrick Siegmund
Tja, ein 24-Stunden-Foto-Event. Und in 18 davon habe ich fleißig mit Bilder geschossen, war unterwegs, war draußen. Es war ein richtig, richtig cooles Event. Es sind 18 sehr schöne Bilder dabei entstanden, wie ich finde. Und noch viele, viele mehr. Und ja, was soll ich sagen? Es hat dazu geführt, dass der Igel in meiner Hosentasche jetzt sauer auf mich ist, weil ich konnte nicht an mich halten, ich habe jetzt auch eine Kamera. Eine richtige. Nicht nur mein Handy, nicht nur das Smartphone. Eine richtige Kamera. Und ich habe die jetzt noch nicht mal eine Woche. Und bereits 500 Auslösungen und Dutzende wunderschöne Bilder. Ich bin mit dem Fotovirus eingesteckt und ja, ich denke, das wird mich auch nicht mehr loslassen. Und damit würde ich sagen, hatte dieses wunderschöne Event auch noch ein sehr, sehr schönes und nachhaltiges und bleibendes Ende und einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.
Michael Koopmann
Ja, Patrick, und ich denke nicht nur bei dir, sondern bei uns allen, die teilgenommen haben. Und ja, ich hoffe, dass auch ihr Hörer jetzt so ein bisschen Einblick erhalten habt in diesen spannenden Tag und vor allem in dieses tolle Projekt.
Max Mledziva
Zum Schluss habe ich noch einen Wunsch. Ich fände es schön, wenn noch mehr Street-Fotografen aus Deutschland hier bei dem Projekt mitmachen würden.
Michael Koopmann
Diesen Wunsch kann ich nur teilen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir den einen oder anderen Hörer motivieren konnten, im nächsten Jahr auch beim 24-Hour-Projekt dabei zu sein. Und sich einer Gruppe anzuschließen oder vielleicht selber in irgendeiner Stadt auf der Welt eine Gruppe zu stellen. Und ganz, ganz wichtig, es geht ja nicht nur hier um die Fotografie und einen guten Tag, sondern es geht auch um einen guten Zweck. In diesem Jahr wird für die Action Against Hunger gesammelt und so versucht, ein Leben zu retten. Inzwischen sind gut 7.500 Dollar gesammelt worden durch die ganze Aktion. 170 Spender gibt es. Aber wenn ich überlege, dass laut der Webseite auch weit über 3.000 Fotografen an diesem Event teilgenommen haben in fast 1.000 Städten, denke ich mir, das könnte doch noch ein bisschen mehr Geld sein. Wenn allein jeder noch einen Euro reinschmeißen würde, würde das Ziel, die 10.000 Euro, doch schnell erreicht werden. Und ja, vielleicht habt auch ihr noch Lust, eine Spende einzuwerfen. Schaut einfach unter 24hourproject.org, dort findet ihr alle weiteren Informationen. Ja, und natürlich auch auf meiner Podcast-Seite podcast.bilderzeigen.de. In den Shownotes findet ihr alle Links zu den Teilnehmern, Informationen zum 24hourproject, den Link zum letzten Bilderabend, wo wir auch über das ganze Projekt sprechen und noch ein paar mehr Informationen. Nun genug erzählt, die Folge ist schon wieder viel zu lang geworden. Ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Freude daran. Schreibt doch gerne mal in die Kommentare, wie ihr diese Art von Bilder und Geschichten fandet. Und mir bleibt dann nur zu sagen, auf Wiederhören, bis dann zu einem der nächsten Mittwoche hier beim Podcast Bilder und Geschichten.

Hinweis: Das Transkript wurde automatisch erstellt und nicht manuell geprüft oder korrigiert. Die Erkennung ist nicht fehlerfrei, daher können Inhalte falsch sein. Maßgeblich ist immer das im Podcast gesprochene Wort


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